
VSV Hedendorf/Neukloster III - TuS Jork 0:0
Wer zwischen diesen beiden Mannschaften auf eine Nullnummer getippt hätte, wäre vermutlich mit viel Geld nach Hause gegangen. Am Ende konnten und mussten beide Teams damit zufrieden sein. "Ich vermisse bei meiner Mannschaft inzwischen die Siegermentalität. Der letzte Pep fehlt seit Wochen", schimpfte VSV-Coach Sandy Wilhelm. Dabei fing diesmal alles ganz ordentlich an. Die Gastgeber bestimmten die erste halbe Stunde, erspielten sich gute Torchancen. Die größte Möglichkeit vergab Kai Oldach nach zehn Minuten, als er etwa sieben Meter vor dem Jorker Tor am leeren Kasten vorbeischoss. Jork spielte insgesamt gut mit, allerdings wenig zwingend. "Nach etwa 65 Minuten hätten wir einen klaren Handelfmeter bekommen müssen. Am Ende mussten wir dann sogar noch froh sein, dass wir wenigstens einen Zähler zu Hause behalten konnten", so Wilhelm, denn Lukas Moch hatte wenige Minuten vor dem Abpfiff die Riesenchance zum 0:1. Er lief allein auf VSV-Torwart Nicolas Kleefeld zu, schob den Ball an ihm vorbei. Vom Innenpfosten trudelte die Kugel auf der Linie entlang direkt in die Torwartarme. Für Hedendorf geht es in Wiepenkathen schwer weiter. Jork empfängt den FC Oste/Oldendorf II.
Schiedsrichter: Marvin Hauschild - Zuschauer: k.A.