2026-01-19T08:28:16.618Z

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Anders als bei den beiden letzten Duellen in der Saison 2011/12, als der FSV Weißenbrunn in beiden Spielen den Sieg davontrug, hoffen Leinburgs Torhüter Jörg Helmecke und Dominik Raab, dass der Sieg diesmal auf ihrer Seite ist. Foto: M.K.
Anders als bei den beiden letzten Duellen in der Saison 2011/12, als der FSV Weißenbrunn in beiden Spielen den Sieg davontrug, hoffen Leinburgs Torhüter Jörg Helmecke und Dominik Raab, dass der Sieg diesmal auf ihrer Seite ist. Foto: M.K.

Derby als frühe Weichenstellung?

Spiel der Woche: Leinburg empfängt am Freitag Weißenbrunn

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Die Fußballfans in der Moritzberggemeinde erwartet ein früher Saisonhöhepunkt. Am Freitagabend (18.30 Uhr) rollt der Ball im Derby der Kreisklasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund zwischen dem TV Leinburg und dem FSV Weißenbrunn.

Während Gastgeber Leinburg mit zwei Siegen blendend aus den Startlöchern gekommen ist, setzte der FSV Weißenbrunn, der bisher erst einmal am Ball war, seine Auftaktpartie beim 1. FC Schnaittach mit 1:5 in den Sand.

Beim TVL herrscht nach den Siegen gegen den TSV Lauf (2:0) und beim TSV Behringersdorf (3:1) verständlicherweise beste Stimmung. Zusammen mit Schnaittach und der als Favorit gehandelten Reserve des SK Lauf bildet die Schiller-Elf mit jeweils sechs Punkten das Spitzentrio.

Mitläuferrolle abgelegt

Obwohl die Bilanz nach zwei Spieltagen nur eine Momentaufnahme sein kann, bleibt doch festzustellen, dass Spielertrainer Matthias Schiller und seine Elf dabei sind die Mitläuferrolle der vergangenen Saison abzustreifen und sich für diese Spielzeit etwas vorgenommen zu haben scheinen.

Schiller: „Die Art und Weise, wie wir uns gegen diese beiden Gegner durchgesetzt haben, stimmt mich positiv und lässt uns mit breiter Brust ins Derby gehen.“

Der Leinburger Coach muss zwar in der Abwehr einige Umstellungen vornehmen. Kapitän Thomas Höpfel ist verletzt und Christian Führling und Maximilan Sperlich sind in Urlaub. Für Schiller ist das aber kein Grund, dem Derby nicht mit Zuversicht entgegen zu sehen.

„In jedem Fall ist Weißenbrunn mehr gefordert als wir“, so Schiller, der sich mit seiner Mannschaft auf ein interessantes Derby vor einer entsprechenden Zuschauerkulisse hofft: „Wir schauen nicht auf Weißenbrunn, sondern wollen natürlich versuchen, die drei Punkte in Leinburg zu behalten“.

„Müssen uns noch einspielen“

Aber auch Weißenbrunn, für das es der zweite Auftritt der noch jungen Saison ist, hat sich etwas vorgenommen. Der FSV hat die Spielpause – das Heimspiel gegen Engelthal wurde auf den 29. August verlegt – zur Regeneration und Aufarbeitung der Auftaktniederlage in Schnaittach genutzt und am Samstag extra noch eine kleine Trainingseinheit absolviert und konzentriert auf das Derby gegen Leinburg hin trainiert.

Man dürfe sich von der Auftaktniederlage nicht verunsichern lassen, so das Trainerduo Günter Zech und Guiseppe Curci. „Wir müssen uns noch einspielen“.

Für Weißenbrunn spricht, dass der Kader komplett ist und jeder natürlich dem Spiel ebenso entgegenfiebert, wie der Gegner. Eine besondere Motivation braucht es da nicht.

Mit einer Niederlage in die Saison zu starten ist zwar nicht die optimale Ausgangssituation für den FSV. Dessen ungeachtet werden sich Kapitän Markus Beutin und seine Elf gewaltig ins Zeug legen, um wie bei den beiden letzten Duellen vor zwei Jahren als Derbysieger vom Platz zu gehen. Manfred Keilholz

Aufrufe: 022.8.2013, 16:46 Uhr
Der BoteAutor