
Er ist eine feste Größe im Team von Trainer Bilal Boussi: Felix Finkenberg hat bereits zehnmal getroffen und zudem vier Vorlagen beigesteuert. Nachdem Boussi seit seiner Amtsübernahme vor gut viereinhalb Jahren den flinken, eher schmächtigen Offensivspieler aus der zweiten Mannschaft nach oben gezogen hat, geht es stetig bergauf mit dem heute 24-Jährigen. Spätestens in der Aufstiegssaison 2021/22, als Finkenberg 14 Tore und ebenso viele Torvorbereitungen auf sich vereinte, ist er aus dem Team, das am Mittwoch im Duell bei der SG Welschbillig/Kordel zu einem 4:4-Unentschieden kam, nicht mehr wegzudenken.
"Klar sind unter den zehn Toren auch drei verwandelte Elfmeter dabei, doch Mitte Oktober beim 5:2 in Föhren habe ich beispielsweise neben dem Elfmeter zwei weitere Tore aus dem Spiel heraus erzielt. Es freut mich sehr, dass ich oft gute Spiele mache und so die Mannschaft mit Toren und Vorlagen unterstützen kann“, sagt Finkenberg
Dabei ist er ein gelernter Mittelfeldspieler, agierte bis in die A-Jugendzeit zentral auf der Zehn oder Acht. „Seit dem ich beim VfL Trier bin, bin ich eine Etage weiter nach vorn gerückt und beackere aktuell die rechte und linke offensive Außenbahn“, berichtet der in Tarforst lebende Kicker. Mit fünf Jahren begann seine Laufbahn auch dort beim FSV. Diese setzte sich bis zur B-Jugend dort fort, ehe er in der A-Jugend zum VfL wechselte, weil dort auch einige Kumpels spielten. „Unter Bilal, aber auch unter seinem Bruder Ahmed, der mir als Stürmer unheimlich viel beigebracht hat, habe ich einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht“, berichtet Finkenberg, der Geographie und Sport auf Lehramt studiert und einen Masterabschluss anstrebt.