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Interview

„Das Ding jetzt zusammen packen“

Abwehrmann Marcus Hoffmann vor der Partie gegen Würzburg

von André Gericke · 07.11.2015, 11:00 Uhr · 0 Leser

Vor dem Heimspiel am Sonnabend gegen Würzburg (14 Uhr im Ostseestadion) sprach NNN-Mitarbeiter André Gericke mit Hansas Innenverteidiger Marcus Hoffmann.

Platz 19 mit 14 Punkten: Die Lage beim FC Hansa ist schon dramatisch...

Hoffmann: Absolut. Wir haben die ganze Zeit gewusst, dass wir etwas holen müssen. Das hat nicht geklappt. Jetzt sind wir Vorletzter und da zählen nur noch Siege.

Hat man sich in der zwischenzeitlichen Remis- Serie vielleicht zu sicher gefühlt?

Wenn man oft Unentschieden spielt, versucht man natürlich das Positive herauszuziehen und Gutes mitzunehmen, auch wenn man nicht gewonnen hat. Deswegen mache ich uns keinen Vorwurf. Ich nehme auch lieber einen Punkt mit, als zu verlieren. Aber wir brauchen nicht viel Drumherum zu reden, wir müssen gewinnen. Das erwarten alle von uns.

Wie geht man mit dem Druck um?

Jeder Spieler macht das anders. Ich versuche, mich immer auf den nächsten Ball zu konzentrieren und alles reinzuschmeißen. Man muss sich auf seine Stärken fokussieren. So kann man auch Druck ablassen. Letztlich hilft aber nur Erfolg.

Nun geht es am Sonnabend gegen Neuling Würzburg. Wie muss man dieses Spiel angehen?

Meine Meinung und mein Ansatz ist, dass wenn man in solch einer Situation steckt, in der wir uns gerade befinden, dann kann es nur über den Kampf gehen. Dabei stimmen mir die Teamkollegen auch zu. Wir hoffen auf viele Zuschauer, die wieder super hinter uns stehen und dann wollen wir den Dreier einfahren.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Ich kann nur sagen, dass wir uns schon dessen bewusst sind und sich die Mannschaft Gedanken über die Situation macht, was gerade passiert. Ich merke nicht, dass es irgendjemandem scheißegal ist. Wenn es so wäre, dann würden wir dazwischenhauen. Das ist aber nicht der Fall. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir das Ding zusammen packen.