SE Freising - Kirchheimer SC 6:1 (3:1)
Am 17. Spieltag gastierte der Kirchheimer SC bei der Freisinger Eintracht und konnte sich, wie schon so oft in dieser Saison, für eine couragierte Leistung nicht belohnen. Im Gegensatz der SEF gnadenlos effektiv im ersten Durchgang und im zweiten dann cleverer als der KSC.
Die Gäste aus Kirchheim begannen mutig und konnten viele Balleroberungen im Mittelfeld generieren, ohne sich im letzten Spieldrittel entscheidend durchsetzen zu können. Auf der Gegenseite eroberten die Gastgeber im Kirchheimer Spielaufbau den Ball und trafen mit ihrem ersten Nennenswerten Vorstoß gleich in die Maschen (7.). Kirchheim weiterhin mutig, unbeeindruckt vom Freisinger Führungstreffer. Zunächst verzog Paul Vitzthum, dann fand Luca lo Feudo im Freisinger Keeper seinen Meister, Junior Amissi setzte das Leder knapp über den Kasten, ehe der Abschluss von Jonathan Schwermann den Weg ins Freisinger Tor fand (22.). Hochveredient zu diesem Zeitpunkt, da Kirchheim mehr für das Spiel investierte. Nur 180 Sekunden später schlug die Eintracht zurück. Ein perfekt gespielter Schnittstellenball setzte Leonard Gashi ins Szene, der das Auge für den einlaufenden Liam Russo hatte und mühelos zur erneuten Freisinger Führung einnetzte (25.). Kurz darauf verteilten die Kirchheimer das zweite Geschenk. Erneut ein unnötiger Ballverlust der KSC-Defensive und das Foul innerhalb des Strafraums, räumte dem SEF die Möglichkeit ein, die Führung weiter auszubauen. Sebastian Hemauer ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und versenkte vom Punkt zum 3:1 (29.). Eine äußerst schmeichelhafte Führung zur Pause für die Freisinger.
Auch im zweiten Spielabschnitt die Kirchheimer bemüht spielerische Lösungen zu finden. Daraus resultierte auch die erste Möglichkeit - nach einer guten Spielverlagerung, konnte Paul Vitzthum nur durch ein taktisches Foul gestoppt werden. Bei dem gut getretenen Freistoß verpassten gleich 3 Kirchheimer denkbar knapp. Freising, wie auch schon im ersten Durchgang, oftmals mit langen Bällen hinter die Kirchheimer Abwehrreihe, die der KSC weitestgehend im Griff hatte. Doch nach der vergebenen Möglichkeit ließen die Gastgeber defensiv nur noch wenig zu und konterten ein ums andere mal. Oftmals behielt der Kirchheimer Torhüter Paul Maiberger mit starken Paraden die Oberhand, musste am Ende dennoch 3 mal hinter sich greifen. Sebastian Hemauer und der Doppelpack von Leonard Gashi trafen für die Freisinger zum 6:1 Endstand (46./56./62.).
"Es gewinnt nicht immer die Mannschaft mit der besseren Spielanlage", so Kirchheims Trainerduo nach dem Spiel. Die Kirchheimer waren in Halbzeit zwei nicht mehr so Konsequent in ihrer Arbeit gegen den Ball, so ergaben sich Räume für die Gastgeber, die sie dann auch gnadenlos ausnutzten. Am Ende schlägt Kirchheim sich selbst und muss erneut ohne Punkte die Heimreise antreten. Trotzdem waren die Kirchheimer Trainer zufrieden mit dem, was die Mannschaft an spielerischer Qualität und taktischem Verhalten auf den Platz brachte.