
„Es waren rein sportliche Gründe, das sieht man ja am Tabellenstand. Wir wollen da einfach neue Impulse setzen“, informiert Burgweintings Fußball-Abteilungsleiter Sascha Zilk in aller Kürze. In Sachen Interimslösung steht fest, dass der bisherige Co-Trainer Rudi Pfaffenroth (28) die Mannschaft fürs Erste betreuen wird. Ob auch Benedikt Lautenschlager (29), der zweite Co-Trainer, als Coach an Bord bleibt, ist noch nicht klar. Bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Michael Wax werde man sich Zeit nehmen, erklärt Zilk. „Wir werden nicht den nächstbesten nehmen, sondern uns da wirklich Gedanken machen.“ Dem Aufstiegstrainer wünscht der Verein für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.
„Zuerst bin ich dem Verein dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, mich im Herrenbereich zu beweisen. Es hat ja dann mit dem sofortigen Aufstieg ganz gut geklappt“, so Michael Wax. Von einer einvernehmlichen Trennung könne eigentlich keine Rede sein. Wax betont: „Ich hätte die Mannschaft in dieser sportlichen Lage nie im Stich gelassen. Es liegt ja auf der Hand, dass wir sportlich alle nicht zufrieden waren. Meiner Meinung nach hat das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainerteam bis zum Schluss gestimmt. Aber es stimmt, ich habe dem Verein mitgeteilt, dass ich aufgrund von unterschiedlichen Auffassungen des Weges nächste Saison nicht mehr zur Verfügung gestanden hätte. Aber aus sportlichen Gründen würde ich nie einen Rückzieher machen.“
Trotz der sportlich aktuell so prekären Situation glaubt der 35-Jährige an das Potential der Mannschaft und daran, dass sie den Klassenerhalt schaffen kann. „Die Ergebnisse waren meist schlechter als die Leistungen, das Kosovo-Spiel mal ausgenommen. Aber uns haben in jedem Punktspiel im Schnitt über zehn Spieler der 1. Mannschaft gefehlt. Da wird es, denke ich, für jede Truppe schwer, konkurrenzfähig zu bleiben. Man kann sich ja auch nicht einspielen“, blickt Wax auf die vergangenen Wochen zurück. Der Mannschaft wünscht Wax nur das Beste „und ich freue mich, sie auf dem ein oder anderen Fußballplatz der Region wieder zu sehen.“