Brisantes Havellanderby in Lehnin
"Klosterbrüder" benötigen den Dreier gegen Fohrde um den Abstieg noch abzuwenden
von Oliver Schwandt · 16.05.2014, 13:31 Uhr · 0 Leser
Brauch morgen den Derbysieg: Andreas "Molle" Lindner, Coach des SV Kloster Lehnin.Am 26. Spieltag der Landesklasse West empfängt u.a. der SV Kloster Lehnin zum Derby den SV Alemania Fohrde. Beide Mannschaften benötigen unbedingt den Sieg, um noch den drohenden Abstieg in die neugeschaffene Kreisoberliga zu verhindern. Nachfolgend gibt es eine kompakte Übersicht aller Partien:
SG Lokomotive Brandenburg – SV 69 Schönberg (Hinspiel: 1:1):
Gegen den Tabellenvorletzten fehlen arbeitsbedingt Marko Radon, Tobias Liepe und Florian Linke. Stephan Krüger hat zwar am Mittwoch trainiert, wird wohl aber auf der Bank Platz nehmen. "Für uns zählen nur drei Punkte", gibt Co-Trainer Hans-Jürgen Göbeler die Marschroute raus. Mitaufsteiger Schönberg ist die schwächste Auswärtsmannschaft der Landesklasse West. Noch kein Dreier gelang dem Team von Trainer Torsten Grusa auf fremden Plätzen. Lediglich vier Remis stehen zu Buche. Auf alle Fälle nicht mit dabei in Brandenburg ist Marcel Nichziol, der eine Gelb-Rot-Sperre absitzen muss.
SV Kloster Lehnin – SV Alemania Fohrde (Hinspiel: 1:2):
Die „Klosterbrüder“ müssen dieses wichtige Heimspiel unbedingt gewinnen, um noch Chancen auf einen eventuellen Klassenerhalt zu haben. Zimmer und Tscharke fallen definitiv aus, dafür rücken Mellin, Schammelt und Göde wieder in das Team. „Für uns zählen nur drei Punkte“, so Mannschaftsleiter Denny Rietz. Bei den Gästen muss Dennis Bernhardt seine fünfte Gelbe Karte absitzen. Sollte das Team von Coach Richard Rose die Partie in Lehnin nicht gewinnen, können die Planungen für die Kreisoberliga beginnen.
FSV Veritas Wittenberge/Breese – SV Empor Schenkenberg (Hinspiel: 3:1):
Nach drei Pleiten in Folge ist der Tabellenführer zum Siegen verdammt. Fehlen werden der Bober-Elf die gelbgesperrten Norman Hurlbrink und Christoph Nitsche. Dafür ist Marc Michitsch wieder zurück im Team. „Aufgrund der Tabellensituation müssen wir das Spiel gewinnen, da gibt es keine Ausreden. Das Team ist heiß, auch nach drei Niederlagen in Folge“, gibt Swen Bober die Marschroute für morgen aus. Schenkenberg muss auf den verletzten Kapitän Danny Noak verzichten.
SV Union Neuruppin – SSV Einheit Perleberg (Hinspiel: 2:3):
Erneut muss Heimcoach Stephan Ellfeld sein Team in der Partie gegen den Tabellenzweiten umbauen. „Der Kader war noch nie vollzählig und wird es auch am Samstag nicht sein. Aber das ändert nichts an der Ausrichtung. Wir wollen endlich einmal gegen einen der Top 5 gewinnen. Ist uns bisher noch gar nicht gelungen“, so Ellfeld. Die Perleberger schwimmen momentan auf einer Erfolgswelle. Die Elf von Trainer Frank Plokarz hat seit zehn Partien nicht mehr verloren. Plokarz kann auf Gildenhall sein bestes Team auf den Rasen schicken.
SV Falkensee/Finkenkrug II – Meyenburger SV Wacker 1922 (Hinspiel: 0:3):
Geht man nach der Statistik, so müssten die Randberliner diese Partie ganz klar gewinnen. Die letzten fünf Heimspiele hat die Mannschaft von Trainer Andreas Treppmacher siegreich gestalten können. Doch auswärts wurde im Anschluss jedes mal wieder verloren. Gästecoach Raimund Mir muss auf die verletzten Raasch, Berger und Pfeiffer verzichten. Hinzu kommt die Gelbsperre von Kapitän Papke.
Pritzwalker FHV – VfL Nauen (Hinspiel: 0:0):
Mit einem weiteren Erfolg des FHV sollte das Thema Klassenerhalt durch sein. „Wir wollen unseren Auswärtssieg vor einer Woche in Meyenburg natürlich vergolden, obwohl Nauen in dieser Partie der Favorit ist. Streben natürlich drei Punkte vor heimischer Kulisse an. Minimum ein Zähler sollte schon herausspringen. Bis auf Robert Vogt und unsere Langzeitverletzten sind alle an Bord“, sagte Co-Trainer Marko Bruhn. Das Team von Trainer Wladimir Siverin möchte natürlich an die gute Leistung vom 1:0-Sieg gegen Wittenberge/Breese vor einer Woche anknüpfen. Fehlen werden ihm der langzeitverletzte Kapitän Jan Schönnebeck und der rotgesperrte Tim Hoffmann.
SV Eiche Weisen – BSC Rathenow (0:2):
Nach drei Spielen ohne Niederlage können die Hausherren, die bereits als Absteiger feststehen, gegen den Tabellendritten ganz befreit aufspielen. „Wir sind derzeit gut drauf und wollen versuchen, den Prignitzer Teams Schützenhilfe zu leisten“, so Eiche-Coach Ronald Hohn. Der BSC benötigt unbedingt einen Sieg, um noch einmal ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden zu können. Beim Aufsteiger Lok kam die Heinrich-Elf ja bekanntlich vor 14 Tagen nicht über ein 1:1 hinaus.