Gertz´n kassierte eine schmerzhafte Niederlage im ewigen Nachbarschaftsderby. Dabei zeigten sich die Einheimischen läuferisch präsent, störten den gegnerischen Spielaufbau früh und erarbeiteten sich gute eigene Einschussmöglichkeiten. Allerdings brachten sie das Spielgerät nicht nur nicht im gegnerischen Kasten unter, sondern schossen die Tore der Gäste quasi gleich mit. Symptomatisch die Szenerie zum 0:3: Die komplette Mannschaft rückte zu einem Freistoß bis 35 Meter vor das Gäste-Tor auf, der Ball wurde abgefangen und weit nach vorn gespielt, der Solo-Lauf von Adrian Wild konnte nicht mehr unterbrochen werden. Das Umschalten bei Gegenangriffen, die die Gäste meist mit langen Bällen einleiteten, klappte nicht und führte zum gegnerischen Torerfolg; Gertz´n polierte das eh schon ungeheure Selbstvertrauen der KöWie-Kicker noch etwas mehr auf. Nichts desto weniger sahen die knapp 200 Zuschauer ein spannendes und stellenweise actionreiches Derby. (HP)