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Allgemeines

Bezirksliga: Sorgenkinder im Gleichschritt

Die Vorschau mit Fokus auf die Neckarclubs

von Neckarvororte / Torsten Streib · 28.09.2018, 11:10 Uhr · 0 Leser
Stefan Schuon muss auf zahlreiche Spieler verzichten. Foto: Florian
Stefan Schuon muss auf zahlreiche Spieler verzichten. Foto: Florian
Die sowohl punkt- als auch torgleichen VfB Obertürkheim und Spvgg Cannstatt treffen aufeinander. Türkspor Stuttgart geht mit personellen Veränderungen in das Spiel gegen Beograd.

VfB Obertürkheim - Spvgg 1897 Cannstatt e.V. (So 15:00)


Der VfB Obertürkheim und die Spvgg Cannstatt haben in dieser Saison vieles gemein. Es läuft bei beiden Team alles andere als erhofft. Beide Teams haben drei Niederlagen kassiert, erst einen Sieg und ein Unentschieden ergattert, jeweils zwölf Tore erzielt und 15 kassiert und stehen damit gemeinsam auf dem zwölften Tabellenplatz. Bei solch einem Gleichschritt ist beim Duell der Sorgenkinder am Sonntag, 30. September, 15 Uhr auf der Anlage des VfB Obertürkheim eine Punkteteilung zu erwarten. In der Vorsaison sah dies anderes aus, da behielt die Spvgg zwei Mal knapp die Oberhand. Das Spiel in Obertürkheim erinnert VfB-Spielertrainer Christoph Stegbauer stark an einige Szenarien der aktuellen Runde. In der Nachspielzeit traf Domenic Guagenti zum 3:2 für die Cannstatter. Der VfB hat in dieser Saison bereits gegen den TSV Rohr den Sieg und zuletzt bei der Spvgg Möhringen einen Punkt in der „Überzeit“ verspielt. „Das geht an die Sub­stanz, darf uns nicht mehr passieren“, sagt Christoph Stegbauer, der sich ganz besonders auf die Partie am Sonntag freut. „Cannstatt ist eine sympathische Mannschaft und die Duelle sind stets spannend. Am Sonntag wollen wir gewinnen, zumal mit Plattenhardt und Türkspor in der Folge zwei schwere Aufgaben auf uns warten.“ Bei der Aufstellung wird es wieder Veränderungen geben – notgedrungen. Mittelfeldspieler Steffen Kind ist privat verhinderte, Marc Rottmeier angeschlagen. „Ob er spielen kann, entscheiden wir kurzfristig.“ Zurück aus dem Urlaub und wieder im Kader werden Sven Jörg und Timo Baumgärtner sein.

Cannstatt tritt mit dem letzten Aufgebot an

Wenn man Stefan Schuon, den Trainer der Spvgg Cannstatt, auf fehlende Akteure anspricht, sagt er: „Wir treten mit dem letzten Aufgebot in Obertürkheim an.“ Die Diagnose bei Pascal Geidies hat sich bestätigt, er hat sich im Spiel gegen Stammheim einen Kreuzbandriss zugezogen. Ebenfalls eine Verletzung aus dieser Partie trug Marvin Kellner (Adduktorenzerrung) davon. Der Ex-Obertürkheimer Patrick Weigl laboriert weiter an einer Zehverletzung, Marco Kreidl an einem Muskelfaserriss, Carsten Bauer, Hannes Baur sowie Filip Anic sind beruflich beziehungsweise privat verhindert. Thomas Ipowitz trainiert nach seiner langwierigen Knieverletzung zwar wieder mit, ein Einsatz käme aber noch zu früh. „Das sind ja keine Mitläufer, sondern es fehlen uns echte Typen.“ So ist der große Kader ordentlich geschrumpft, doch Schuon weiß: „Wir schicken immer noch eine bezirksligataugliche Mannschaft ins Spiel und wollen zumindest einen Zähler aus Obertürkheim mitnehmen“. Trotz der bislang verkorksten Saison stimmt ihn eine Tatsache für Sonntag zuversichtlich: „Bislang haben wir alle Punkte auf fremden Plätzen ergattert.“

OFK Beograd Stuttgart - Türkspor Stuttgart (So 15:00)


Die Heimspiele zu gewinnen, ist Grundvoraussetzung für Trainer Ali Cetin. Nun hat Türkspor Stuttgart diese Grundvoraussetzung zuletzt aber nicht erfüllt – gegen den TSV Bernhausen unterlag man mit 2:4. „Meine Mannschaft steht in der Pflicht, muss das durch einen Auswärtssieg ausgleichen“, gibt Cetin die Richtung vor. Für den Tabellensechsten geht es zum punktgleichen OFK Beograd Stuttgart auf die Waldebene Ost. Was Türkspor dort erwartet, ist bekannt: „Ein kämpferisches Team, das bis an seine Grenzen geht.“ Dagegenhalten ist angesagt und ein besseres Verhalten vor dem Tor nötig. Anders als gegen Bernhausen müssen „die Chancen konsequenter verarbeitet werden. Wenigstens haben wir uns welche erspielt.“ Für die Partie kündigt Cetin personelle Veränderungen an. Wer aus der zweiten Reihe eine Chance bekommt, werde er nicht verraten, aber eines sei sicher: „Die Akteure sollten sie denn auch nutzen.“

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