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Ligavorschau

Beeindruckende Serie ausbauen

KLB1 BÜDINGEN: +++ Spvgg. Hartmannshain/Herchenhain/Burkhards erwartet BV Rinderbügen / Primus Wallernhausen/Fauerbach in Merkenfritz +++

von Armin Dechert (Kreis-Anzeiger) · 06.03.2020, 23:00 Uhr · 0 Leser
Auflaufen zur Restrunde ist angesagt im Lager der SG Wallernhausen/Fauerbach (Spieler in grünen Trikot). Die Partie der Büches/Rohrbacher (in blau) ist bereits abgesagt.	Foto: erg/Archiv
Auflaufen zur Restrunde ist angesagt im Lager der SG Wallernhausen/Fauerbach (Spieler in grünen Trikot). Die Partie der Büches/Rohrbacher (in blau) ist bereits abgesagt. Foto: erg/Archiv

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kreis büdingen . Ab Sonntag soll auch der Ball in der Fußball-Kreisliga B Büdingen Gruppe I wieder rollen. Doch in Anbetracht der momentanen äußeren Bedingungen sind die Verantwortlichen der Vereine doch mehr als skeptisch, ob dies auch wie geplant, stattfinden kann.

Dies trifft auch für die Partie SG Hirzenhain/Merkenfritz – SG Wallernhausen/Fauerbach zu. Die Heimspiele der SG finden in Merkenfritz statt und das dortige Sportgelände gehört nicht zu den wetterresistentesten im Kreis. Von der Papierform her sollte das Spiel eine klare Sache sein: Die Gastgeber haben bisher lediglich sieben Punkte gesammelt und große Schritte nach oben sind kaum mehr möglich. Beim Tabellenführer SG Wallernhausen/Fauerbach sieht es da ganz anders aus. Sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Büches/Rohrbach sind ein gewisses Polster, aber ausruhen darauf will sich Trainer Christian Haardt keineswegs. Die ersten beiden Restrunden-Spiele gegen Hirzenhain/Merkenfritz und den VfR Wenings II sieht er als Pflichtaufgaben. „Wir haben bisher noch kein Spiel verloren“, und wenn es ihm nach geht, sollte dies auch bis zum Saisonende so bleiben. Allerdings gestaltete sich die Vorbereitung auf die Restsaison sehr schwierig. „Wir konnten weder in Wallernhausen noch in Fauerbach trainieren und mussten in die Soccer-Halle ausweichen oder Lauftraining machen.“ Deshalb ist er froh, wenn es jetzt wieder los geht. Für Sonntag gibt es zwar noch „Wackelkandidaten“, aber er ist zuversichtlich, dass er das kompensieren kann. Auf der Torwartposition ist Elias Papachristos (aus Rainrod) in der Winterpause dazugekommen und dadurch ist der Kader noch einmal etwas breiter geworden.

Auch für die Begegnung SG Büches/Rohrbach – TSV Stockheim hatte Rohrbachs Vorsitzender Udo Eutin nur eine eingeschränkte Hoffnung. Nun oist sie bereits abgesagt worden. Allerdings hatte sich die Mannschaft entsprechend vorbereitet, und „wir wollen vor allen Dingen den zweiten Platz festigen“. Isam Tit ist aus Rinderbügen in der Winterpause gekommen und soll der Abwehr zu mehr Stabilität verhelfen. Außerdem ist Lukas Schröder (Langenbergheim) neu zu dem Kader gestoßen. Beim TSV Stockheim hat Gabriele Accardo (VfB Höchst) sein Amt als Spielertrainer aufgenommen. Er soll laut Vorstand Altvater im offensiven Mittelfeld die Fäden ziehen und auch der reaktivierte Yoan Michon wird eher in der Offensive auftauchen. In der Vorbereitung konnte die Mannschaft bei einem Testspiel gegen den Kreisoberligisten SG Büdingen eine Stunde auf Augenhöhe mithalten und eine weiteres Vorbereitungsspiel war gegen Bönstadt 2:1 gewonnen worden.

Zum Spiel des Tages kommt es in Hartmannshain zwischen der Spvgg. Hartmannshain/Herchenhain/Burkhards und dem BV Rinderbügen. Dabei haben sich die Vogelsberger mit einer erfolgreichen Serie von Platz elf auf den dritten Platz vorgearbeitet. Für Trainer Thomas Rotter könnte es so weitergehen, aber Relegationsplatz zwei ist doch schon acht Punkte entfernt. Deshalb ist für ihn das morgige Spiel und am Sonntag darauf die Auswärtsbegegnung bei Büches/Rohrbach richtungweisend. „Wir hatten eine recht gute Vorbereitung mit guter Trainingsbeteiligung und wollen das jetzt umsetzten“, so Rotter. Er hat aber einige angeschlagen Spieler, inklusiver Torjäger Sven Reich, der wohl auch längerfristig ausfällt. Rotter hat bei der Spielvereinigung verlängert und bastelt, mit den Verantwortlichen schon an der Mannschaft für die nächste Runde, „die deutlich jünger sein wird“. Ob allerdings schon morgen eine Aufholjagd gestartet werden kann, ist ob der Platzverhältnisse fraglich. Der BV Rinderbügen hat sogar noch einen Punkt mehr Abstand zu dem begehrten Platz, aber deren neuer Trainer Rüdiger Henning hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Mit Henning war Fabio Balducci in der Winterpause von Stockheim nach Rinderbügen gewechselt. Auch beim BVR war die Vorbereitung sehr durchwachsen und für Henning könnte es die letzte Chance sein noch einmal oben anzugreifen. Allerdings kann er nicht aktiv ins Geschehen eingreifen, denn er ist gesperrt. „Aus welchen Gründen auch hat mir mein Ex-Verein keine Freigabe erteilt und so konnte ich erst im letzten Spiel für Rinderbügen auflaufen“, schwingt eine gewisse Portion Unverständnis in seiner Aussage mit. Schwer wirds auf jeden Fall, da beiden nur drei Punkte helfen.

SSV Lindheim – VfB Rodheim/Horloff. Beide Mannschaften befinden sich mit jeweils 25 Punkten im sportlichen Niemandsland. Die Fieberkurve des SSV, welche die tabellarische Entwicklung darstellt, sieht aus wie eine Achterbahnfahrt. Aktuell rangiert Lindheim in dem dicht gedrängten Mittelfeld auf Platz neun. Nach den hinlänglich bekannten Vorfällen im Futsal-Cup in der Niddaer Sporthalle ist der VfB Rodheim/Horloff nach Abzug von sechs Punkten theoretisch vom vierten auf den siebten Platz abgestürzt. Nach Hoffnungsfrohem Saisonbeginn muss man abwarten, wo die Reise für den im Kreis Gießen ansässigen Verein hingeht.

FC Lorbach – FSG Geiß-Nidda/Borsdorf/Ober-Widdersheim. Mit 28 Punkten sind die Teams punktgleich und führen das Mittelfeld an. Dabei besteht durchaus noch die Hoffnung, den einen oder anderen Platz gutzumachen. Dazu sind aber morgen unbedingt drei Punkte nötig, was in Anbetracht der Leistungen in der Winterpause für beide machbar erscheint.

SG Vonhausen – SV Ober-Lais. Beide Mannschaften haben schon bessere Zeiten erlebt und fristen jetzt ein Dasein als Tabellennachbarn. Dabei hat der Tabellenelfte SV Ober-Lais aber schon 14 Punkte Vorsprung vor dem morgigen Gastgeber. Dennoch hadert Nico Wagner vom SVO Spielausschuss mit der schlechten Vorbereitung, die den schlechten Platzverhältnissen, aber auch der mangelnden Trainingsbeteiligung geschuldet war. Wagner rechnet mit einem schweren Stück Arbeit und wäre mit einem Punkt zufrieden. Auch aufgrund der Tatsache, „dass uns das Geläuf in Eckartshausen einfach nicht liegt“. Personell ist man bei der ersten sowie auch der zweiten Mannschaft gut besetzt, was aber lediglich den Stand zur Wochenmitte betraf.

VfR Wenings II – Teutonia Kohden. In Wenings soll es morgen um 13 Uhr zu einem echten Kellerduell kommen. Der VfR hat erst zwei Punkte auf dem Konto und will dies sicher ändern. Im Hinspiel hatte Wenings Kohden zwar regelrecht abgeschossen, dabei aber verbotenerweise zu viele Spieler aus der ersten Mannschaft eingesetzt und die Punkte wieder aberkannt bekommen. Deshalb rechnet Kohdens Vorsitzender Thomas Stuppi auch damit, dass der Gegner sich dafür revanchieren will. Bei den Teutonen hat man in der Winterpause drei neue Spieler geholt und hofft damit den Fortbestand der Mannschaft zu gewährleisten. „Wir haben jetzt knapp 20 einsatzbereite Spieler, damit sollte es gelingen, die Runde fertig zu spielen“.