
Die Veranstalter wollen nicht, dass ein hoch dotiertes Preisgeld zu Überehrgeiz und Übermotivation führt. „Es gab bis dato noch keine rote Karte, dass soll auch so bleiben,“ so Turnierchef Ralf Sandner. Zusammen mit Rainer Janz gehört er seit der ersten Stunde zum Organisationsteam. Im kommenden Jahr sollen die Aufgaben an „Nachwuchskräfte“ übergeben werden.
„Insgesamt läßt die Begeisterung für den Hallenfußball nach, das haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal richtig gemerkt, obwohl wir sehr zufrieden mit der Resonanz sind,“ so Sandner. Rainer Janz sieht die Gründe der stagnierenden Interesse vielseitig. „Natürlich liegt der Fokus in der Punktrunde, die Spieler sind zunehmend froh, etwas Pause zu haben. Die ganze Futsal-Debatte, mit allen damit behafteten Problemen hat sicher auch seinen Teil beigetragen. Hier gab es am Ende nur Verlierer, die Vereine haben unnötig Zeit und Geld investiert. Es gehört allerdings auch Mut dazu, sich das einzugestehen und zu korrigieren. Hoffentlich nachhaltig.“
Anpfiff ist um 16.00 Uhr, mit Turnieraufsicht Hermann Lang (SSG Ulm), ebenfalls ein langjähriger Begleiter des Illerrieder Hallencups. Neben Titelverteidiger TSG Söflingen gehören sicher die beiden Bezirksligisten SC Staig und SV Tiefenbach zum Favoritenkreis. Der SV und der BSC Berkheim, mit Spielertrainer Philipp Birk-Braun (ehemals FV Illertissen), geben Ihr Turnier-Debüt.