
Im Landespokal Sachsen ist keine Mannschaft aus dem Fussballverband Oberlausitz mehr vertreten, so konzentriert sich alles auf die vier Kreispokal Viertelfinals. Drei davon gehen am Sonnabend ab 13:30 Uhr über die Bühne. Am kommenden Mittwoch, dem Buß- und Bettag, folgt das letzte Spiel. Vorausgesetzt der Wettergott spielt mit. Vertreten sind noch sechs Kreisoberligisten und zwei Kreisligisten aus der Kreisliga A, Staffel 2. Fast alle Mannschaften kommen dabei aus dem Süden des Landkreises.
Lediglich Kreisoberligist SV Aufbau Kodersdorf kommt aus der Görlitzer Region und empfängt am Sonnabend auf dem Sportplatz Wiesa den Ligakontrahenten TSV Großschönau, welcher im Sommer das Kreispokalfinale der vergangenen Spielzeit gegen den LSV Friedersdorf mit 1:2 (0:0) verlor. In der Liga stehen die Kodersdorfer mit zwei Punkten mehr als die Gäste zwei Plätze über ihnen auf dem elften Tabellenplatz. Zeitgleich empfängt der Kreisligist FV Rot-Weiß Olbersdorf den aktuellen Kreisoberliga Spitzenreiter TSG Lawalde. Die Gäste sind klarer Favorit auf den Einzug in das Halbfinale. Aber Vorsicht ist geboten, die Olbersdorfer haben in den beiden Runden zuvor auf heimischem Rasen des Jahnsportplatzes die Kreisoberligisten Schleife (3:1) und Titelverteidiger Friedersdorf (4:2) ausgeschalten. Ebenfalls am Sonnabend empfängt der FSV Kemnitz den SV Neueibau. In der Kreisoberliga wäre es das Spitzenspiel des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten oder beste Offensive gegen beste Defensive. Auf alle Fälle wird es ein spannendes Duell, auf welches sich die Zuschauer einstellen können - vielleicht mit mehr als nur 90 Minuten. Das vierte Viertelfinale steigt erst am Mittwoch um 13:30 Uhr auf dem Zittauer Kummersberg, wo der ESV Lok Zittau den Kreisoberligisten SC Großschweidnitz-Löbau zum Gegner hat. Die Mannschaft von Gästetrainer Marco Süße ist auch hier Favorit. Aber ähnlich wie die Olbersdorfer haben auch die Zittauer in der Vorrunde einen Kreisoberligisten ausgebootet: Den Stadtrivalen VfB Zittau distanzierte man beim 5:2 (1:1) Heimsieg sehr deutlich. Vier der diesjährigen Viertelfinalisten standen schon im Endspiel des Kreispokals des Fußballverbandes Oberlausitz (dreimal Kemnitz, je einmal Lawalde, Kodersdorf und Großschönau), wobei nur der FSV Kemnitz den Titel schon gewinnen konnte - 2013 und 2021 reckte man den Pott in die Höhe. (gs)