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Ligabericht

Auftakt-Fight maßgebend

FSV Nieder-Olm mit breiterem Kader, aber ohne Torjäger Schedereit nach Stadecken

von Nils Salecker · 04.03.2014, 19:00 Uhr · 0 Leser
Zwanspause: FSV-Torjäger Ivo Schedereit (rotes Trikot) wird das Derby gegen Stadecken-Elsheim verpassen.   Archivfoto: hbz/Kristina Schäfer
Zwanspause: FSV-Torjäger Ivo Schedereit (rotes Trikot) wird das Derby gegen Stadecken-Elsheim verpassen. Archivfoto: hbz/Kristina Schäfer
Nieder-Olm „So wie‘s immer ist, Kraftausdauer und Schnelligkeitstraining“, beschreibt Nieder-Olms Trainer Wolfgang Görlich die Winter-Vorbereitung (Beginn: letzte Januarwoche) seines Teams kurz und knackig . Die Mannschaft habe gut mitgezogen und die Stimmung sei gut, offenbart der Coach. Die Grundlagen sind also geschaffen.
Die Testspiele liefen dennoch nicht optimal: Zwei Siegen stehen gleich fünf Pleiten gegenüber. Görlich sieht das nicht so tragisch: „Die Jungs waren völlig müde“, nennt er als Grund das intensive Training und meint: „An manchen Tagen sind wir fitter, machmal die anderen.“ Fußball ist eben Tagesgeschäft.
Den Restrückrundenstart verpassen wird definitiv Matthias Cygon (Rotsperre). Fehlen wird auch Torjäger Ivo Schedereit (16 Saisontore), der zurzeit an einer Bänderdehnung laboriert. „Seine Rückkehr ist noch unklar, eventuell in vier Wochen“, schildert Görlich und hofft auf eine „Wunderheilung“. Bis zum Sommer passen muss zudem Mitteldfeldspieler Gregor Neumann (Kreuzbandriss).
Aufgrund des dünn besiedelten Kaders legte der FSV im Winter verstärkungstechnisch nochmal ordentlich zu. „Es haben sich einige Möglichkeiten durch Bekanntschaften ergeben“, offenbart Görlich. Neu begrüßen konnte er: Aaron Krüger (FV Budenheim), Farhad Djamali, Salvatore Cocolicchio, Yasin Gülsahin (alle drei von FVgg. 03 Mombach), Oliver Speth (SVW Mainz) und Hasan Yildiz (TSG Hechtsheim). Gülsahin und Yildiz seien Alternativen, die „kurzfristig stechen“, prognostiziert Görlich und hebt hervor: „Die sind willig.“ Zudem sei Oliver Speth nahe an die Stammelf gerückt.
Mit dem breiteren Kader geht es zum Knaller nach Stadecken-Elsheim. „Es gibt nichts Schöneres als mit einem Derby zu starten“, schaut Görlich auf das Duell gegen den Tabellen-13. „Das erste Spiel nach einer Pause ist immer ungewiss“, gibt er aber zu bedenken und erwartet einen „Fight mit toller Stimmung“. Natürlich will Görlich drei Punkte aus dem Nachbarort entführen. Einen Sieg zum Auftakt sieht er als maßgebend an. „Um nicht mehr unten reinzurutschen“, erklärt der Trainer und hofft, möglichst schnell zehn Punkte auf das FSV-Konto buchen zu können. Insgeheim linst der im Sommer scheidende Coach noch nach oben: „Platz vier bis fünf wäre eine Sensation.“ Mit dem Konzert der Großen wird Nieder-Olm aber nichts mehr zu tun haben. Görlich sieht Hechtsheim am Ende auf Platz eins. Die Plätze zwei und drei werden für ihn Gau-Odernheim und Schott Mainz II unter sich ausmachen.