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Auerbach hat nur noch eine Chance

Gruppenliga: Falls es im Heimspiel gegen Walldorf keinen Sieg gibt, muss die TSV in die Relegation+++FC Fürth Co-Trainer bleibt

von kar/maz/ü · 27.05.2023, 18:40 Uhr · 0 Leser
Der TSV kämpft um die Relegation
Der TSV kämpft um die Relegation – Foto: Marcel Eichholz

Bergstraße. Der Drops ist gelutscht zwei Spieltage vor Saisonende in der Gruppenliga: Neben Rückzieher Sportfreunde Heppenheim steigen auch der FC Fürth und Eintracht Bürstadt in die Kreisoberliga Bergstraße ab. Da drei Mannschaften aus der Verbandsliga Süd in der neuen Runde die Gruppenliga Darmstadt bereichern, müssen diese vier Teams direkt runter, der Fünftletzte geht in die Relegation.

TSV spielt um Relegationsplatz

Und auch hier ist ein Bergsträßer Verein im Rennen: die TSV Auerbach. Der Aufsteiger (34 Punkte) duelliert sich mit dem TSV Seckmauern (33) um den Relegationsplatz, hat dabei einen eventuell entscheidenden Nachteil. Auerbach beendet bereits am Pfingstsonntag mit dem Heimspiel gegen Titelkandidat RW Walldorf II die Saison, ist am Finale spielfrei. Seckmauern empfängt bereits am heutigen Samstag (15.30 Uhr) die FSG Riedrode und bekommt am letzten Spieltag drei Punkte gegen Sportfreunde Heppenheim geschenkt. Bedeutet: Gewinnen die Auerbacher nicht das Heimspiel gegen Walldorf, gehen sie in die Relegation um den freien Gruppenliga-Platz. Läuft es da schief, wäre Auerbach der vierte Bergsträßer Absteiger im Bunde.

Das Hinspiel in Walldorf, aktuell nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses Tabellenzweiter, hat die Mannschaft von Giuliano Tondo mit 2:5 verloren. Bis zu einer Gelb-Roten Karte beim Stand von 2:3 sah der TSV-Übungsleiter seine Elf auf Augenhöhe. „Wir haben durchaus die Qualität, mit den Teams aus dem oberen Tabellendrittel mitzuhalten“, lobt der Trainer das spielerische Potenzial seiner Jungs, weiß aber auch: „Aber wir bringen es nicht immer auf den Platz.“

Anlass zur Hoffnung gibt es für Freunde der Statistik. Auswärts lässt Walldorf, das zu Hause noch ungeschlagen ist, die meisten Punkte liegen. An Wahrscheinlichkeitsrechnung möchte sich Tondo, dem die Schwäche des Gegners bekannt ist, trotzdem nicht beteiligen: „Am Ende ist es ein ganz normales Fußballspiel.“



Frank Poth bleibt

Bei Absteiger FC Fürth, der am Pfingstsonntag (15:30 Uhr) in seinem letzten Heimspiel den Aufstiegskandidaten FCA Darmstadt empfängt, hat Co-Trainer Frank Poth seinen Vertrag verlängert. Dass Poth auch in der Saison 2023/24 beim FCF in der Pflicht stehen wird, freut Trainer Lucas Oppermann: „Das ist eine sehr wichtige Personalie, denn Frank hält mir stark den Rücken frei und übernimmt viel Verantwortung.“ Für die neue Runde in der Kreisoberliga plant Oppermann mit 22, 23 Spielern, darunter höherklassig erfahrenen. (jz)