
Nach zwei Jahren soll für ihn im Sommer Schluss sein: Florian Reger hört dann beim B-II-Ligisten SG Südeifel-Ferschweiler auf und will eine neue sportliche Herausforderung suchen.
Der 31-Jährige hat eine Entscheidung getroffen: Nach der Saison soll für Florian Reger bei den Vereinigten aus Ferschweiler und Ernzen der Vorhang fallen. „Ich habe meinen Vertrag nicht verlängert und Vorstand sowie Mannschaft bereits informiert. Grund für meinen Entschluss ist, dass meine Entwicklung als junger Trainer bei der SG Südeifel stagniert. Aktuell habe ich aber noch keine neue Trainerstelle.“ Das Team reagierte mit einigermaßen großem Entsetzen, doch „sie hat meine Entscheidung akzeptiert“.
Regers Entschluss reifte nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Wintervorbereitung schlicht und ergreifend „sehr schlecht gelaufen ist. Von den Stammspielern hatte ich fünf, sechs Leute beim Training, nimmt man ein paar von der Zweiten hinzu, waren es derer sieben oder acht. Weil wir nicht ausreichend Spieler zur Verfügung hatten, mussten wir drei Tests absagen, zwei davon wegen fehlenden Personals.“ Nach dem letzten Spiel Anfang Dezember blieb der Wettkampfcharakter somit aus. „Wir haben auf einem Teamabend bei Flieten und Pommes die bisherige Saison analysiert. Jetzt, wenn Fastnacht vorbei ist, und auch die Grippewelle wieder zurückgegangen ist, darf ich pro Einheit wenigstens wieder zehn Spieler begrüßen. Das ist erfreulich.“ Dennoch macht das Verletzungspech dem Trainer zu schaffen: Hajo Hari hat aufgrund einer Ausbildung in Trier komplett aufgehört, Matthias Bojung kommt wegen eines Außenbandrisses erst in drei Monaten zurück und Marius Diederichs fehlt bereits ein ganzes Jahr. Seit August hat der Kapitän erst eine Trainingseinheit mitgemacht, befindet sich derzeit im Aufbautraining und wird erst Anfang April zurück erwartet.
Beim jüngsten 0:1 in Mettendorf gegen die SG Echtersbach-Wißmannsdorf fehlte auch der erkrankte David Zunker. Für die anstehende Partie gegen die SG Pronsfeld darf Reger, der sich gegen Wissmannsdorf selbst einwechselte, zumindest wieder auf Karl Ewerhart und auch auf Axel Schmitt zurückgreifen. „Es wird ein wichtiges Spiel. Wir haben aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen.“ Reger will den Abstand auf die untere Tabellenregion vergrößern und den einstelligen Tabellenplatz bestätigen. Derzeit laufen die Planungen für eine neue Spielgemeinschaft mit der jetzigen SG Irrel und dem SV Bollendorf (TV berichtete). „Die Vorstände behandeln und forcieren das Thema“, so Reger, für dessen Spielgemeinschaft Norbert Röthig (Ferschweiler) und Marco Diederichs (Ernzen) die Interessen vertreten. (L.S.).