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Alzenau II mit Zittersieg

KLA GELNHAUSEN: +++ Unterfranken tun sich gegen gute Wächtersbacher unerwartet schwer +++ Rothenbergen wieder in Torlaune +++

von Nico Röder · 24.08.2017, 10:15 Uhr · 0 Leser
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Mit insgesamt 14 Toren aus zwei Spielen in der Kreisliga A Gelnhausen hatte es der Mittwochabend gehörig in Sich. Während der FC Bayern Alzenau ll gegen stark aufspielende Wächtersbacher einen glücklichen Heimsieg feierte, hat Rothenbergen wieder mal ein Feuerwerk abgebrannt.

SV 1913 Salmünster vs. FC Germania Rothenbergen 1:6

Wie in den letzten Spielen auch, brauchte die Germania aus Rothenbergen wieder gute 20 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Der „Dosenöffner“ war schließlich das 1:0 durch Yahya Basaran in der 23. Minute. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite, kam Basaran im Sechzehner frei zum Schuss und vollendete ins lange Eck. Das 2:0 nur acht Minuten später. Wieder war es Basaran, der nach einer erneuten Hereingabe von außen diesmal mit dem Kopf zur Stelle war. Dann ging es in die Kabinen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war es Tim Noll, der nach lehrbuchreichem Strickmuster das 3:0 erzielte: Dribbling auf die Grundlinie, Rückpass, Tor. Nur weitere vier Minuten später dann Yahya Basaran mit seinem dritten Tor an diesem Tag. Salmünster kämpfte wacker, war jedoch gegen ein wieder mal bärenstark aufspielendes Rothenbergen meist überfordert. Das 5:0 folgerichtig in der 52. Minute. Der eingewechselte Arijan Hoti, welcher nach einem Ballgewinn von Julian Schadt im Mittelfeld in Szene gesetzt wurde, blieb vor Keeper Reha Sahin eiskalt (77.). Auch die Gelb-Rote Karte für Patrick Wedler in der 85. Spielminute änderte nichts an den Kräfteverhältnissen. Zum Man of the Match avancierte Yahya Basaran dann mit seinem vierten Geniestreich in der 89. Minute. Dass sich Salmünster jedoch nie aufgab, macht sich im Ehrentreffer durch Tobias Ostreich in der 90. Minute bemerkbar. „Alles in allem war es ein verdienter Sieg. So langsam zeichnet sich ab, wo unser Weg diese Saison hinführt. Am Sonntag zuhause gegen Wächtersbach muss der nächste Dreier eingefahren werden“, so Germanen-Stürmer Julian Schadt.

FC Bayern Alzenau ll vs. FC Germania 08 Wächtersbach 4:3

Drei(!) mal geführt und trotzdem verloren. Die Germania aus Wächtersbach spielte stark auf gegen Alzenau ll und verlässt den benachbarten Freistaat trotzdem mit leeren Händen. Aber alles der Reihe nach: Auf den ersten Blick ein durchaus erwartetes Bild. Wächtersbach steht tief und lauert auf Konter, während Alzenau über 70 % Ballbesitz hat. In der Anfangsphase zeichnet sich ein Chancenplus für den Gastgeber ab, jedoch leider ohne Erfolg. Wächtersbach kontert und geht nach einem Absprachefehler der Alzenauer Hintermannschaft durch Silas Ehmer in der 16. Minute in Führung. Die Unterfranken machen weiter Druck und gleichen durch Calabrese, der in der zweiten Mannschaft der Bayern aushalf, um Spielpraxis zu sammeln, aus. Kurz vor der Halbzeit klingelt es wieder. Nach einem Freistoß köpft wiederum Silas Ehmer zum 2:1 für Wächtersbach ein (38.). Da Alzenau ll keine der noch entstehenden Chancen nutzen konnte ging es mit diesem Ergebnis in die Pause. Die Bayern kamen besser aus der Kabine und gingen durch einen Treffer der Marke „Traumtor“ nach 51. Minuten in Führung. Mario Tokic nahm aus 20 Metern maß und schweißte die Kugel unhaltbar für Torwart Niklas Kraft in den Winkel. Alzenau staunte nicht schlecht, als die Germanen nur sechs Minuten später wieder in Führung gingen. Nach einem Freistoß bekommen die Bayern den Ball nicht aus dem Strafraum und Michael Koehler nutzte dies zum 3:2. Die Zuschauer sahen ein sehr unterhaltsames Spiel beider Teams. In der 71. Minute wieder der Ausgleich. Der eingewechselte Nils Schernick trifft nach Freistoß aus dem Halbfeld mit dem Kopf und nur fünf Minuten die erste Führung für Alzenau. Wieder war es Calabrese, der die Unterfranken jubeln lässt. Wächtersbach setzt jetzt auf totale Offensive doch hat kein Glück mehr und vergibt noch zwei aussichtsreiche Chancen. „Glücklicherweise haben wir gewonnen, aber ich freue mich für die Mannschaft“, so der noch verletzte Innenverteidiger Luca Wegmann. Für die Zukunft wünscht sich der Alzenauer, dass sich „die Leistung der Mannschaft auch im Ergebnis wiederspiegelt und die vielen Chancen besser genutzt werden.“ Defensiv sei man noch zu instabil aber „ich glaube an die Mannschaft und bin zuversichtlich, dass das vorhandene Potiental der Mannschaft auch abgerufen werden kann, wenn alle Spieler wieder mit an Board sind.“ Mit Großenhausen erwartet die Alzenauer am Wochenende ein echter Brocken.