2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht

Achterbahn der Gefühle in Leopoldshafen

Ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt erlebte der FVE 3 in Leopoldshafen. Wer mit wenigen Minuten Verspätung am Sportplatz ankam (wie die Berichtschreiberin) verpasste bereits das erste Tor des FVE. Wie sie aber aus sicherer Quelle erfuhr konnte Hans-Michael Koch nach drei Minuten nur durch ein Foul gestoppt werden und den fälligen Elfmeter verwandelte Sascha Kretz souverän. Der FVE3 war gut im Spiel und konnte die Führung in der 18. Spielminute nach einer Flanke von Marc Schlotterer und einem Kopfballtor von Bernhard Baier weiter ausbauen. Doch wer dachte, dass dieses 0:2 mehr Sicherheit ins FVE-Spiel brachte irrte sich. Wenige Minuten später rettete nur noch der Innenpfosten den FVE vor dem Anschlusstreffer. Auch ein Lattentreffer 15 Minuten später machte klar, dass jetzt der Gegner am Drücker war und der Anschlusstreffer in der Luft lag. Dieser fiel fast mit dem Halbzeitpfiff. Der FVE3 spekulierte auf Abseits und stellte die Abwehrarbeit ein, sodass der Leopoldshafener Spieler völlig frei einköpfen konnte.

Auch nach dem Wiederanpfiff durfte man keine Minute zu spät am Spielfeldrand sein. Wieder verpasste die Berichtschreiberin die ersten zwei Minuten. Diese Verspätung war dem Halbzeitbier im Clubhaus geschuldet, welches sich aber alle Zuschauer verdient hatten, die bei mittlerweile strömendem Regen am Seitenrand ausharrten. Mit dem 2:2 in der 47. Spielminute war das Spiel wieder völlig offen. Es kam wie es kommen musste und ein langer Ball aufs FVE-Tor der per Kopf verlängert wurde schlug im rechten Eck ein. Nach einer 2:0 Führung lag man nun mit 3:2 zurück. Doch die 3. Mannschaft gab nicht auf und kämpfte die Wasserschlacht weiter. Nun war wieder der FVE3 mehr am Drücker. Kurz vor dem Ende war es dann Sebastian Becker, der im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Auch diesen Elfer versenkte Sascha Kretz souverän. So müssen am Ende beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden sein und die neun mitgereisten Fans des FVE3 konnten völlig durchnässt die Heimreise antreten.

Aufrufe: 024.4.2022, 21:21 Uhr
Simone WeinAutor