
KIRCHTIMKE. Der Abstieg droht: Der TSV Timke (7 Punkte, 16:59 Tore) überwintert in der Fußball-Bezirksliga der Frauen auf Rang zehn.
Die Saison ließ sich eigentlich gut an für das Team des neuen Trainers Werner Wellbrock. Der TSV Timke holte aus den ersten vier Spielen sieben Punkte, erzielte in diesen Begegnungen 14 Treffer.
Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wissen konnte: Es kamen im weiteren Verlauf der Hinrunde kein einziger Punkt und nur noch zwei Tore hinzu.
Was waren die Gründe für diesen vermeintlichen Absturz? Zunächst muss man wissen, dass Timke in diesen ersten Saisonwochen zufälligerweise gegen die Mannschaften gespielt und gepunktet, die in der Tabelle noch schlechter dastehen sollten als der TSV. Außerdem trat Trainer Werner Wellbrock nur wenige Wochen nach der Amtsübernahme aus privaten Gründen zurück, und die Elf um Marina Hastedt wurde wie kein anderes Team der Liga von Verletzungen und Ausfällen geplagt.
Rücktritt des Trainers
In dieser Phase übernahm Christopher Mahnken gemeinsam mit Henning Finke das Traineramt, und die beiden hatten einen denkbar schlechten Start. Timke traf in den folgenden Wochen auf ein Spitzenteam nach dem anderen, musste deutliche Niederlagen zum Beispiel gegen Stade (0:7) und Apensen (0:9) hinnehmen. Der TSV verlor bis zur Winterpause neun Spiele in Folge.
Dabei überdeckte diese Niederlagen-Serie die Fortschritte, die der Bezirksligist in diesen Wochen durchaus machte, und die auch von der Konkurrenz bemerkt wurden. „Das war schon frustrierend. Man erkennt auf dem Platz die Fortschritte, aber sie spiegeln sich nicht in den Ergebnissen wider“, so Neu-Trainer Christopher Mahnken.
Der oft stark ersatzgeschwächte TSV zeigte immer wieder gute Halbzeiten, aber es reichte einfach nicht, um gegen die Spitzenteams der Liga zu bestehen. Andere Teams wären angesichts dieser frustrierenden Ergebnisse vielleicht völlig auseinandergefallen, die Timker Elf tat es nicht. „Ich bin froh, dass das Mannschaftsgefüge, trotz dieser schlechten Serie, weiterhin in Ordnung ist“, so Mahnken.
Ärgerlich war aus Sicht des Timker Trainers vor allem die 0:2-Niederlage gegen Hambergen und das 1:1-Remis gegen den VfL Wingst. „Das waren zwei entscheidende Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Da haben wir leider nur einen Punkt geholt. Das war enttäuschend“, so Mahnken.
Ziel ist der Klassenerhalt
Mittlerweile liegt die Mahnken-Elf mit neun Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf Rang zehn. Doch die Hoffnung auf ein kleines, lokales Fußballwunder hat der TSV-Coach noch nicht aufgegeben.
„Wenn alle Spielerinnen wieder fit sein sollten, und wir eine entsprechend gute Vorbereitung haben, dann können wir vielleicht den Klassenerhalt schaffen“, hofft Christopher Mahnken, der in diesem Zusammenhang auch auf das leichtere Restprogramm verweist. „Gegen ganz starke Gegner wie Stade und Ostereistedt/Rhade haben wir ja schon zweimal gespielt. Wir müssen die entscheidenden Begegnungen gegen unsere direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auf jeden Fall gewinnen.“ (am)
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