
Ein hart umkämpftes Derby zwischen dem VfB Oberndorf und dem SV Eggelstetten endete wie so oft in der Vergangenheit unentschieden. Nachdem die erste Halbzeit in Richtung VfB ging, drehte der SVE in Hälfte zwei nach Wiederanpfiff richtig auf. Alles in Allem ein, aufgrund der zwei Halbzeiten gerechtes Unentschieden.
Spielverlauf: Der VfB begann ab Anpfiff stark, gewann einige Bälle in der Hälfte des SVE. Nach etwa zwei Spielminuten wurde VfB Stürmer Sönke Kragl mit einem langen Ball auf die Reise geschickt. Alexander Kühling konnte ihn nur noch durch ein Foul stoppen. Im Sechzehner bedeutet das Elfmeter, den gab der Schiedsrichter auch, klares Ding, keine Diskussionen. Was hier allerdings Diskussionen auslöste war der lediglich gelbe Karton, den es für Kühling gab. Hier hätte der an diesem Tag sehr gut agierende Schiedsrichter gut und gerne die rote Karte zücken können. Der fällige Strafstoß wurde im Anschluss von Kapitän Fabian Kretschmer leider vergeben – der Ball ging über das Gehäuse von Gerner. Kein frühes 1:0 für den VfB!
Oberndorf blieb in der Folge aber dran, hatte immer wieder einige gute Aktionen. Besonders über Neubaur wurde es immer wieder gefährlich. Folglich war das 1:0 zu diesem Zeitpunkt wohl auch einigermaßen verdient. Rippl’s Freistoß fand Kragl’s Kopf, der netzte gegen den herauseilenden Gerner ein. 1:0 für den VfB. (18. Minute)
Aber auch Eggelstetten kam wieder und wieder zu guten Chancen, seien es Standards oder auch aus dem Spiel heraus gewesen. Ende der ersten Halbzeit ging es hin- und her. Beide Abwehrreihen hatten einiges zu tun. Die Mannschaften agierten aufgrund hohen Pressings meist mit Langholz.
Chancen von Daniel Hurle und Daniel Schneider blieben ungenutzt.
Allerdings blieb ein weiterer Treffer in Hälfte eins aus.
Zweiter Durchgang. Eggelstetten kam mit Power aus der Kabine, brachte Dirr für Schefstos. Oberndorf war in dieser Phase in vielerlei Belangen unkonzentriert. Man kam nicht mehr so in die Zweikämpfe wie noch im ersten Durchgang. Prompt wurde dies bestraft. Eggelstetten belohnte sich für eine gute Phase mit dem 1:1 durch Daniel Hurle in der 48. Spielminute. Nach etwa 15-20 Minuten fing Oberndorf sich wieder. Jetzt kam auch der VfB wieder zu Chancen. Es war ein richtiges Derby. Viele Fouls, viele Diskussionen, harte Zweikämpfe, das wollen die Zuschauer sehen. 250 an der Zahl waren übrigens da, um sich diesen Klassiker nicht entgehen zu lassen.
Am Ende hätte der SVE hier durchaus noch den Siegtreffer erzielen können. Daniel Schneider scheiterte erst per Kopf, dann verpasste er knapp eine gute Hereingabe am zweiten Pfosten.
Auch Oberndorf hatte durch Neubaur und Grenzebach noch Chancen – Rühl scheiterte sogar noch am Außenpfosten.
So endete das Derby leistungsgerecht 1:1.