
Den E-Junioren des 1. FC Frankfurt ist ein Coup gelungen. Die Fußballer gewannen den 31. Lauzi-Cup in Cottbus.
23 Mannschaften hatten in sechs Gruppen die Teilnehmer der Zwischenrunde ermittelt. Die Jungen des 1. FC Frankfurt (Jahrgänge 2008/09) setzten sich in der Gruppe D nach jeweils zehnminütiger Spielzeit mit drei Siegen und 18:1 Toren souverän durch. „In der Zwischenrunde trafen wir auf Sparta Prag als einen der Titelfavoriten und verloren mit 0:5“, gibt Trainer Sascha Geister ein nun bitteres Ergebnis wieder. Doch dank des Sieges über die SpG Peitz/Preilack standen die Frankfurter im Viertelfinale, zeigten dort gegen den SV Döbern, Konkurrent aus der Landesliga, ein sehr gutes Spiel und qualifizierten sich mit einem 3:1 ins Halbfinale.
Dort wurde es das erste Mal richtig spannend, nicht nur, weil der Gegner Energie Cottbus hieß und ebenfalls Liga-Konkurrent ist. Denn die Gastgeber reagierten postwendend auf zwei Führungstore der Frankfurter und glichen aus. In der Nachspielzeit „und einem schönen Fußballkampf“, so Geister, gelang dem FCF das viel umjubelte 3:2.
Im Finale trafen die Oderstädter wieder auf Sparta Prag, die zuvor Glückauf Brieske/Senftenberg mit 2:0 ausgeschaltet hatten. Der Trainer musste seine Jungs nicht einstimmen: „Nach dem Sieg über Cottbus waren sie hoch motiviert. Und sie wollten die Schlappe gegen die Prager wettmachen. Sie sind im Finale über sich hinausgewachsen“, erzählt er stolz. Das Duell gestaltete sich ausgeglichen. Die Frankfurter egalisierten in der regulären Spielzeit die zweimalige Führung der Tschechen durch Tore des späteren Torschützenkönigs Soleyman Mohommadi (13 Treffer) und Erik Tiedtke. Dann ging es ins Neunmeterschießen. Fünf Schützen beider Mannschaften verwandelten souverän. Den sechsten Schuss der Prager vereitelte Jannis Geister im FCF-Tor – der erste Pokalsieg in diesem Jahr war perfekt.
„Die Jungs spielen zum großen Teil seit den Minis, also fast fünf Jahre, zusammen. Von anderen Vereinen kam gute Verstärkung. Bei uns steht das Team im Vordergrund“, sieht der Trainer Gründe für den Lohn.