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04/19 legt in Hies­feld ei­nen Sieg nach

Beim "Angst­geg­ner" ge­winnt der Ober­li­gist das zwei­te Spiel in Fol­ge mit 3:1 und hat die Par­tie fast 90 Mi­nu­ten im Griff.

von RP / An­dré Schahidi · 17.09.2018, 08:24 Uhr · 0 Leser
F: Marian Ograjensek
F: Marian Ograjensek
Nach Hies­feld fährt Al­fon­so del Cue­to ei­gent­lich nicht ger­ne. „Das ist im­mer so ein un­an­ge­neh­mes Spiel“, sagt der Trai­ner von Ra­tin­gen 04/19. „Ich kann mich nicht er­in­nern, wann wir das letz­te Mal dort ge­won­nen ha­ben.“ Nach Sonn­tag wird del Cue­to deut­lich lie­ber nach Dins­la­ken fah­ren: Denn sei­ne Mann­schaft do­mi­nier­te Jahn Hies­feld beim 3:1-Er­folg fast 80 Mi­nu­ten und fuhr so den zwei­ten Sai­son­sieg in Fol­ge ein.

„Wir ha­ben an die Leis­tung in Es­sen an­ge­knüpft, der Sieg war ver­dient“, sag­te der Trai­ner. „Wir ha­ben die ers­ten zehn Mi­nu­ten nicht gut ge­spielt und das Spiel da­nach im Griff ge­habt.“ So ge­lang den Gäs­ten auch ein frü­her Dop­pel­schlag zur Füh­rung. Kei­ne zehn Mi­nu­ten wa­ren ge­spielt, als der RSV nach ei­nem kla­ren Hand­spiel im Straf­raum ei­nen Elf­me­ter zu­ge­spro­chen be­kam. Phil Spill­mann traf sou­ve­rän. Und nur fünf Mi­nu­ten spä­ter löf­fel­te De­nis Ivo­se­vic ei­nen Frei­stoß in die kur­ze Ecke – ge­nau so hat­te er ge­gen Baum­berg auch schon ge­trof­fen. „Der traut sich das halt“, be­ton­te del Cue­to. „Auch wenn ich mir nicht si­cher bin, ob der Tor­wart den nicht hal­ten kann.“

Jahn Hies­feld hat­te kaum Chan­cen – kam durch ein Ge­schenk aber doch wie­der ins Spiel. Ei­ne Bo­gen­lam­pe, die in den Ra­tin­ger Straf­raum se­gel­te, woll­te Spill­mann klä­ren – und schob die Ku­gel ir­gend­wie ins ei­ge­ne Tor. „Wahn­sinn“, sag­te del Cue­to la­chend, „wie man den ins ei­ge­ne Tor be­kommt. So hat Phil zwei To­re ge­macht, auch wenn er spä­ter noch ei­ni­ge mehr hät­te ma­chen kön­nen, aber für uns.“

04/19 blieb in der Fol­ge über­le­gen, wa­ckel­te nur bei geg­ne­ri­schen Stan­dards manch­mal – das nur auf­grund der schie­ren Grö­ße der Ge­gen­spie­ler. Chan­cen hat­ten die Ra­tin­ger je­doch ge­nug, nutz­ten die­se je­doch erst in nu­me­ri­scher Über­le­gen­heit: Nach ei­ner Gelb-Ro­ten Kar­te für Ab­dou­laye Sak­ho (55.), der Fa­tih Öz­bay­rak bei ei­nem Zwei­kampf in den Rü­cken sprang (Öz­bay­rak muss­te da­nach aus­ge­wech­selt wer­den), gab sich der Gast­ge­ber weit­ge­hend auf. Doch erst Aleksan­dar Pran­jes nutz­te dies Se­kun­den nach sei­ner Ein­wechs­lung mit dem 3:1.

Da­nach hät­ten die Ra­tin­ger noch ein paar To­re nach­le­gen kön­nen, doch Er­kan Ari (zwei­mal) und Yas­sin Mer­za­gua ver­pass­ten aus­sichts­rei­che Ge­le­gen­hei­ten. „Ich bin sehr zu­frie­den“, sag­te Trai­ner del Cue­to. „Wir ha­ben hin­ten fast nichts zu­ge­las­sen, sehr kom­pakt ge­stan­den und wä­ren nie in Pro­ble­me ge­kom­men, hät­ten wir nicht das Ge­gen­tor ge­schenkt.“ Durch den Er­folg rückt der RSV mit sie­ben Zäh­lern aus der Ab­stiegs­zo­ne auf Rang zwölf und spielt nächs­te Wo­che ge­gen den SC West.