
Der 1:0-Arbeitssieg festigt den zweiten Platz für Althegnenberg. In Unterzahl konnte Stockdorf die Niederlage nicht mehr abwenden.
Es war ein klassischer Arbeitssieg: Mit dem 1:0 (1:0) gegen den TV Stockdorf holte der SV Althegnenberg drei enorm wichtige Punkte – in einer Partie, die spielerisch keine Höhepunkte bot, im Aufstiegsrennen aber umso wertvoller sein könnte. Das entscheidende Tor erzielte Jonas Fischer bereits nach 17 Minuten.
An der Tabellenspitze änderte sich zwar nichts, weil Spitzenreiter TSV Herrsching beim 7:0 gegen den SC Oberweikertshofen III ebenfalls nichts anbrennen ließ. Dafür festigte Althegnenberg den für die Relegation wichtigen zweiten Platz und baute den Vorsprung auf Stockdorf auf sechs Punkte aus. „Gut, dass wir jetzt diesen Puffer haben“, sagte Trainer Mario Errichetti, der dem Erfolg Signalwirkung zuschrieb. Der gelungene Start in die Frühjahrsrunde gebe seiner Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen.
Große spielerische Vorteile erspielte sich keines der beiden Teams. Sowohl Althegnenberg als auch Stockdorf setzten auf Einsatz und Zweikampfhärte. Die Gastgeber fanden allerdings etwas besser in die Partie und belohnten sich früh: Nachdem ein Mitspieler zunächst nur die Latte getroffen hatte, reagierte Fischer am schnellsten und staubte zum 1:0 ab.
Dass dieser Treffer schon reichen würde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Im weiteren Verlauf verlegte sich Althegnenberg zunehmend darauf, den knappen Vorsprung zu verteidigen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit doch sehr viel in der Defensive arbeiten müssen“, sagte Errichetti, der phasenweise sogar von einer Abwehrschlacht sprach. Ganz ungefährlich blieb sein Team aber auch nicht bei Kontern.
Mit zunehmender Spieldauer warf Stockdorf mehr nach vorne, schwächte sich in der 70. und 71. Minute jedoch selbst – mit einer Gelb-Roten und einer Roten Karte. So brachte der SVA die Führung über die Zeit.
Am kommenden Sonntag wartet nun die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten FC Eichenau II. Errichetti warnt jedoch davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen: „Für unsere Ziele dürfen wir keinen Gegner unterschätzen.“ (Hans Kürzl)