Wie beim 3:1-Hinspielsieg (unser Bild) möchte die SpVgg SV Weiden (in Blau) auch im Rückspiel dem SC Eltersdorf Paroli bieten.
Wie beim 3:1-Hinspielsieg (unser Bild) möchte die SpVgg SV Weiden (in Blau) auch im Rückspiel dem SC Eltersdorf Paroli bieten. – Foto: Dagmar Nachtigall

Ans Positive der letzten Zeit denken, das Negative ausblenden

Die SpVgg SV Weiden reist als Außenseiter zum SC Eltersdorf, will dabei aber wie gegen Gebenbach zeigen, dass sie starken Gegnern trotzen kann

Während die Fußball-Weltmeisterschaft aktuell bei strahlendem Sonnenschein ausgetragen wird und der Großteil der Vereine in unserer Region bereits in der Winterpause sind, muss die SpVgg SV Weiden bei widrigen äußeren Bedingungen noch zwei Mal ran. Bevor es am Samstag, 3. Dezember zum ASV Cham geht, gastiert die Wasserwerkelf am heutigen Freitagabend um 19 Uhr in beim SC Eltersdorf.

Die zuletzt unfreiwillige Zwangspause - die Stadt sperrte das Spardabank-Stadion wegen des Wintereinbruches - hatte zumindest das Positive, dass die Erkältungswelle in den Reihen der Schwarz Blauen abklingen konnte. Dennoch werden mit Moritz Zeitler, Chousein Chousein und Mathias Heinl drei Stammkräfte verletzungsbedingt fehlen, der Einsatz des angeschlagenen Erol Özbay ist noch offen.

Vor der Reise in den Erlanger Stadtteil erinnert man sich im Lager der Fuhrmann-Truppe gerne ans Hinspiel, das die Weidener mit 3:1 siegreich gestalteten. Die Treffer erzielten Martin Ruda, Josef Rodler und Kevin Grünauer bei einem tollen Sieg der Weidener, wo gerade David Bezdicka im Sturm der Dreh und Angelpunkt war. Eltersdorf steckte allerdings da noch in großen Startschwierigkeiten, die der SC dann schnell hinter sich lassen konnte, zu seiner Form fand und nach dem 1:0 zuletzt gegen den TSV Großbardorf bereits 39 Punkte erobert hat. Man gehört mittlerweile zum Kreis der Aufstiegsaspiranten und ist aktuell "gut drauf", deshalb möchten die Eltersdorfer auch das Match gegen den abstiegsgefährdeten Gast auch unbedingt noch durchziehen.

Die Max-Reger-Städter Weiden dagegen rangieren aktuell mit zwei Spielen im Rückstand auf einem Abstiegsplatz und können nur 15 Punkte ihr Eigen nennen. Trainer Rüdiger Fuhrmann ist aber trotzdem zuversichtlich. Er fordert die Seinen auf, das Negative der letzten Zeit auszublenden und an das Positive zu denken: „Wir haben bei der dummen 4:5-Heimniederlage gegen die DJK Gebenbach bewiesen, dass wir auch starken Gegnern trotzen können. Warum sollen wir nicht als Herausforderer in Eltersdorf erfolgreich sein“, so Fuhrmann, der wie alle Verantwortlichen und auch die Anhängerschar die Hoffnung nicht aufgibt, dass es im Kalenderjahr 2022 vielleicht doch noch zum ersten Auswärtsdreier reicht.

Aufrufe: 025.11.2022, 09:30 Uhr
Dagmar Nachtigall / Werner SchaupertAutor