2026-06-17T14:51:57.883Z

Vereinsnachrichten

Anpfiff-Feriencamp "Kick around the World"

Anpfiff ins Leben Feriencamp +++ Länderquizze und brasilianische Tricks beim Fußballtraining

von Anpfiff ins Leben/red. · Heute, 18:00 Uhr · 0 Leser
Los geht es mit der Praxis
Los geht es mit der Praxis – Foto: Anpfiff ins Leben

In drei Tagen rund um die Welt hieß es für 21 Jungen und Mädchen im Alter von acht bis 13 Jahren beim Feriencamp des Anpfiff ins Leben Partnervereins SG Heidelberg-Kirchheim. Spannende Infos aus verschiedenen Ländern und Kulturen inklusive. Beim Fußballtraining standen zu zudem die großen Fußballnationen auf dem Programm.

"In Japan zahlt man mit Yen", sagte Jakob, der Anpfiff-FSJ-ler von der SGK und ergänzte, "Mangas liest man anders herum, also von hinten nach vorne." Bei den Bildern aus Japan, die Jakob den zwei Mädchen und drei Jungen in seiner Gruppe zeigte, kamen viele Fragen. Wie hoch ist der Berg Fuji? Und wie hoch ist eigentlich der Mount Everest genau? Als das geklärt war, lenkte Jakob den Fokus dann doch wieder auf Japan, denn darum ging es in seiner Gruppe beim Feriencamp "Kick around the World".

Jakobs Gruppe erfuhr alles Mögliche über Japan, dessen Kultur, Essen und Trinken oder auch Technik. Weitere Länder im Fokus der Teilnehmenden waren Südafrika und Mexiko. Am Ende gab es ein Quiz, bei dem die Mädchengruppe die Nase vorn hatte.

Das dreitägige Camp war gleichzeitig das Abschlussprojekt von Jakob Reicherts Freiwilligem Sozialen Jahr. Er hat es gemeinsam mit Anpfiff-Jugendkoordinatorin Schule, Beruf und Soziales Sina Schiele auf die Beine gestellt. "Wegen der WM haben wir überlegt, was man so machen kann", erzählte der 18-Jährige. Herausgekommen ist kein normales Fußballcamp, sondern eine bunte Mischung aus Infos, Spaß und natürlich Fußballtraining: "Wir wollten andere Länder und Kulturen mit reinbringen, so dass man den Kindern etwas mitgeben kann." Wichtig war ihm auch, dass die Länder möglichst gegensätzlich und nicht so bekannt sind, wie beispielsweise die USA und Kanada, die beiden anderen Gastgeberländer neben Mexiko.

"Und was wisst Ihr über die WM in Mexiko?", fragte Emma, die beim Camp mit aushalf. Auch darauf hatten die Kids eine Antwort, beispielsweise, dass es in den verschiedenen Ländern einen anderen Rasen gibt, weil die Temperaturen sich unterscheiden.

Nach dem Infoteil mit den Quizzen ging es auf den Platz. Das Fußballtraining stand ebenfalls ganz im Zeichen der WM. Den Auftakt machte Brasilien und da sind natürlich Tricks angesagt. Wie verlädt man den Gegner am besten? Klar, mit einem Übersteiger. Alle waren mit Feuereifer dabei, so verging der erste Camptag wie im Flug.

Auch die nächsten Tage fanden mit den drei Ländern als Hauptdarsteller statt. Jede Gruppe durfte eigene Trikots entwerfen. Für die Mexiko-Gruppe gab es obendrein Masken zu bemalen, die "Japaner" falteten Origamis und die "Südafrikaner" bastelten Armbänder im afrikanischen Stil.

Die ehemalige Lernbegleiterin Emma gibt Infos zur Kultur und zur Geschichte, aber natürlich auch zum Fußball
Die ehemalige Lernbegleiterin Emma gibt Infos zur Kultur und zur Geschichte, aber natürlich auch zum Fußball – Foto: Anpfiff ins Leben

Auf dem Sportplatz ging es wieder um die großen Fußballnationen. Dribbeln wie die Argentinier Messi und Maradona, Tiki Taka wie die Spanier oder verteidigen wie die Italiener. Bei den Kids kam die Mischung super an. Den Mädchen aus der Mexikogruppe hat das Quiz gefallen.

Berke und Conrad waren beide in der Südafrika-Gruppe und fanden es gut, dass ihnen Wissenswertes über Südafrika beigebracht wurde, beispielsweise über das Leben von Nelson Mandela oder die wichtigsten Tiere in Südafrika, die "Big Five". "Das wusste ich noch nicht", sagte Berke. Bei der WM drücken sie Deutschland die Daumen oder der Türkei. Aber bei der Frage nach dem Favoriten waren sich die meisten einig und nannten Frankreich.

Für Jakob ist seine Projektarbeit schon mal ein guter Einblick – er möchte BWL studieren und später im Sportmanagement arbeiten. Hier hat er die Abläufe vom ersten Konzeptentwurf über die Ausschreibung oder das Buchen der Caterer kennengelernt. "Am Anfang dachte ich schon, dass es viel Aufwand ist", sagte er und ergänzte, "die letzten zwei Wochen waren dann auch sehr stressig, aber es macht auch Riesenspaß."