
Die Junglöwen eröffnen den Spieltag am Freitagabend als Tabellenführer, Deisenhofen folgt als Dritter mit 41 Zählern und weiß: Mit einem Ausrufezeichen in München könnte das Rennen um ganz vorne noch einmal richtig an Schärfe gewinnen. Für die Löwen-Reserve geht es darum, die Pole Position zu behaupten, für den FCD um die Chance, sich im Endspurt endgültig in die Verlosung um die Spitzenplätze zu schieben. Auch der TSV Landsberg steht vor einer kniffligen Aufgabe. Im Kampf um die vorderen Plätze empfangen die Lechstädter den SV Kirchanschöring - ein echtes dickes Brett. Für die Gastgeber ist das Duell doppelt bedeutsam, weil sie unter der Woche auch abseits des Rasens ein wichtiges Signal gesetzt haben: Die Bewerbungsunterlagen für die Regionalliga Bayern wurden fristgerecht beim BFV eingereicht. Heißt: Sollte Landsberg den sportlichen Sprung schaffen, wäre der Klub im Aufstiegsfall spielberechtigt.
Alper Kayabunar (Trainer TSV 1860 II): "Für uns wird das ein komplett anderes Spiel als in der vergangenen Woche. Uns erwartet eine sehr spielstarke, junge Mannschaft, die völlig zu Recht in der Spitzengruppe steht. Dazu verfügt sie mit Andi und Benni über ein sehr gutes Trainerteam. Gerade Andi holt aus der Mannschaft enorm viel heraus und hat immer wieder neue Ideen, deshalb versuchen wir, uns auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. Ich denke, es wird ein richtig gutes Bayernliga-Spiel und auf jeden Fall ein Duell auf Augenhöhe. Schon im Hinspiel haben wir uns schwergetan. Natürlich wollen wir zuhause den nächsten Dreier holen, wissen aber, dass eine schwere Aufgabe auf uns wartet. Trotzdem freuen wir uns auf die Partie.“
Personal TSV 1860 II: Die Gastgeber vermelden keine personelle Änderung im Vergleich zu letzter Woche.
Andreas Pummer (Trainer FC Deisenhofen): "Für uns geht es gegen den Tabellenführer, das ist natürlich ein absolutes Highlightspiel. Sich mit der aus meiner Sicht stärksten Mannschaft der Liga zu messen, ist eine reizvolle Aufgabe. Alper Kayabunar macht dort einen hervorragenden Job, das zeigen die Ergebnisse Woche für Woche. Entscheidend ist dabei nicht nur die Art und Weise, wie seine Mannschaft Fußball spielt, sondern auch die körperliche Verfassung – viele Spiele werden von ihr hinten raus entschieden. Im Grunde ist das eine Profimannschaft auf Bayernliga-Niveau, deshalb brauchen wir sicher einen Sahnetag, um etwas mitzunehmen. Trotzdem wollen wir uns nicht verstecken, sondern unserer Linie treu bleiben. Auch wir haben in den vergangenen Wochen keine schlechten Leistungen gezeigt, deshalb erwarte ich ein offenes und gutes Spiel und freue mich auf die Partie.“
Christian Donbeck (Trainer SF Schwaig): "Kottern ist eine sehr erfahrene und kämpferische Mannschaft. Sie schalten schnell um und spielen mit hohen Tempo nach vorne.
Nach dem enttäuschenden Heimspiel gegen Gundelfingen, haben wir diese Woche den Fokus auf gute Stimmung gelegt.
Die Jungs haben richtig gut trainiert und wir freuen uns auf das Spiel."
Andreas Maier (Trainer TSV Kottern): "Nach unserem katastrophalen Auftritt von letzter Woche gegen Kirchanschöring verlange ich von meiner Truppe eine Reaktion. Ich hoffe, dass jetzt auch der letzte verstanden hat, in welch einer Situation wir uns befinden und welche Tugenden gefragt sind."
Personal TSV Kottern: Samuel Barth kehrt in den Kader zurück, ansonsten gibt es keine Veränderungen zur Vorwoche.
Xhevat Muriqi (Trainer FC Ismaning): „Klar ist, dass wir die drei Punkte zuhause behalten wollen. In der vergangenen Woche haben wir ein wirklich gutes Spiel gezeigt, uns am Ende aber unverdient geschlagen geben müssen. Umso größer ist nun der Anspruch, diesmal etwas Zählbares mitzunehmen."
Personal FC Ismaning: Es sind alle Mann an Bord.
Servet Bozdag (Trainer Türkspor Augsburg): „Wir müssen zusehen, dass wir uns für den großen Aufwand, den wir betreiben, endlich auch einmal mit einem Dreier im Jahr 2026 belohnen. Um den direkten Abstieg zu vermeiden, müssen wir Spiele gewinnen. Personell fehlen uns wie so oft mehrere Spieler, aber unabhängig davon erwarte ich von den Jungs, die auf dem Platz stehen, noch mehr Mentalität und Widerstandskraft gegen einen qualitativ starken Gegner. Wir spielen phasenweise ordentlich, stehen am Ende aber wieder ohne Belohnung da - das bedeutet, dass wir in den entscheidenden Momenten noch mehr investieren müssen. Mit so wenigen Siegen hält man die Klasse in dieser Liga nicht, das ist ganz normal. Ich bin gespannt, wie wir uns am Samstag präsentieren.“
Christoph Rech (Trainer TSV Landsberg): "Am Samstag kommt mit Kirchanschöring der nächste Topgegner zu uns nach Landsberg. Eine sehr gute Mannschaft, seit Jahren eingespielt und in der Tabelle immer oben dabei. Der Gegner ist körperlich robust, hat klare Abläufe im Spiel mit dem Ball und gegen den Ball und viel Qualität.
Nach unserem Spielfreien Wochenende wollen wir natürlich an die Erfolge der letzten Wochen anknüpfen und unbedingt gewinnen. Die Jungs ziehen richtig gut mit, haben Spaß und beweisen Woche für Woche, wie stark der Charakter der Mannschaft ist. Wir wollen wie immer mutigen Fußball spielen, offensiv Chancen kreieren und unsere Stärken auf den Platz bringen.
Wir freuen uns auf das Spiel gegen einen guten Gegner und möchten unbedingt gewinnen!"
Personal TSV Landsberg: Christoph Rech kann auf den gleichen Kader wie letzte Woche zurückgreifen.
Christoph Dinkelbach (Spielertrainer SV Kirchanschöring): "Der Auswärtssieg in Kottern hat uns natürlich gutgetan. Wir konnten dort Selbstvertrauen tanken und haben aufgrund einer wirklich starken Anfangsphase und einer guten ersten Halbzeit auch verdient gewonnen. Diesen Schwung wollen wir nun mit in das Spiel am Samstag nehmen. Gleichzeitig ist uns völlig bewusst, dass Landsberg vielleicht sogar die schwerste Auswärtsaufgabe in der Bayernliga ist. Die Mannschaft verfügt über einen enorm gut besetzten Kader, der meiner Meinung nach auch problemlos in der Regionalliga bestehen könnte. Da steckt sehr viel Qualität drin, dazu kommen zahlreiche Spieler mit Regionalliga-Erfahrung. Für uns wird das also ein ganz, ganz dickes Brett. Umso mehr freut es mich, dass Landsberg die Bewerbungsunterlagen eingereicht hat. Ich finde grundsätzlich, dass die sportlich besten Mannschaften auch aufsteigen sollten. Sollte Landsberg am Ende ganz oben stehen, dann wäre es nur folgerichtig, wenn der Klub auch in der Regionalliga antreten dürfte. Für uns gilt trotzdem: Wir werden alles investieren, alles versuchen und im besten Fall etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Klar ist aber auch, dass wir am Samstag nicht als Favorit in die Partie gehen.“
Personal SV Kirchanschöring: Manuel Omelanowski hat vergangene Woche gegen Kottern bereits sein Comeback gefeiert. Eli Huber befindet sich weiterhin im Aufbautraining, nimmt aber schon wieder an Teilen des Mannschaftstrainings teil, sodass es nicht mehr allzu lange dauert, bis er dem Team wieder voll zur Verfügung steht. Sebastian Dengel stieg in dieser Woche wieder ins Training ein. Fraglich für das Wochenende sind außerdem Moritz Hutt und David Kronbichler.

Sarah Romert (Trainerin SV Heimstetten): "Wir erwarten mit Pipinsried eine Mannschaft, deren Qualität unbestritten ist. Trotz Formtief auf deren Seite und Formhoch auf unsere Seite sind wir uns bewusst, dass am Samstag absolute Geschlossenheit, Mut und die Bereitschaft gefragt sein wird, alles für den nächsten Dreier reinwerfen zu müssen. Neben Dani Steimel, der gesperrt nicht zu Verfügung stehen wird, fehlen uns am Samstag mit Yannick Günzel und Luki Riglewski zwei weitere Routiniers, die auf Grund von Verletzungen nicht zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass jeder Einzelne auf dem Platz nochmal mehr Verantwortung übernehmen darf - mit maximalem Vertrauen."
Personal SV Heimstetten: Leistungsträger Lukas Riglewski, Kapitän Daniel Steimel, Yannick Günzel, Yamin H-Wold, Moritz Heigl & Severin Müller stehen nicht zur Verfügung
Roman Langer (Trainer FC Pipinsried): "Nach einer insgesamt guten und intensiven Trainingswoche stehen wir leider vor der Herausforderung, dass einige Spieler angeschlagen oder krank sind. Wir müssen daher kurzfristig bis Samstag entscheiden, wer uns tatsächlich zur Verfügung steht. Trotzdem überwiegt ganz klar die Vorfreude auf das Spiel. Wir wissen, dass Heimstetten aktuell einen guten Lauf hat und mit viel Selbstvertrauen auftritt. Wir wollen dennoch alles reinlegen, um dort zu punkten."
Personal FC Pipinsried: Personell müssen die Gäste definitiv auf Tobias Schröck, Tobias Reithmeir, Valdrin Konjuhi, Jonas Lindner Angelo Mayer und Top-Torjäger Nico Karger verzichten. Bei Dustin Kothmaier und Florian Gebert wird sich erst kurzfristig bis Samstag entscheiden, ob ein Einsatz möglich ist.
Daniel Dittmann (Trainer TuS Geretsried): "Meiner Mannschaft muss ich für den Auftritt in Pipinsried noch einmal ein Kompliment machen. Auch wenn es am Ende nicht für einen Sieg gereicht hat, schöpfen wir aus dieser Leistung viel Hoffnung, weil wir gesehen haben, dass wir auf diesem Niveau absolut mithalten können. Jetzt bleiben uns noch neun Spiele, darunter die vier direkten Duelle gegen die Teams unter uns und genau darauf liegt zunächst unser voller Fokus. Mit Türkgücü kommt am Samstag die erste dieser Mannschaften zu uns. Wir wollen uns wieder auf unsere eigenen Stärken besinnen, auf das, was diese Mannschaft seit dem Aufstieg schon gezeigt hat: zu welchem Fußball sie fähig ist, wie kreativ sie sein kann und welche Leistungen sie in der Bayernliga schon auf den Platz gebracht hat. Entscheidend wird sein, mit maximaler Leidenschaft, Gier und Konzentration aufzutreten, den Kopf frei zu bekommen und sich auf wenige Dinge zu fokussieren, diese dafür aber in Perfektion umzusetzen. Wenn jeder mitzieht, können wir am Samstag auch erfolgreich sein.“
Personal TuS Geretsried: Bis auf Christian Wiedenhofer, der nach seiner Krankheit wieder in den Kader zurückkehrt, gibt es im Vergleich zum Spiel in Pipinsried keine Veränderungen.
Rainer Elfinger (Trainer Türkgücü München): “Nach dem zuletzt mannschaftlich geschlossenen und sehr engagierten Auftritt im Spiel gegen den Tabellenführer wollen wir natürlich mindestens mit der gleichen Intensität in das Spiel gegen Geretsried gehen und uns endlich einmal für ein gutes Spiel belohnen, damit wir den Abschluss nicht verlieren.“
Personal Türkgücü München: Personell gibt es keine Veränderung zur Vorwoche.
zu diesem Spiel folgt ein separater Bericht...
Daniel Kerscher (Trainer TSV Nördlingen): "Mit Erlbach treffen wir auf eine Top Mannschaft der Liga. Sie spielen einen sehr reifen und körperbetonten Fußball. Die letzten Ergebnisse waren immer sehr knapp gegen Erlbach, weshalb wir uns auf ein enges Spiel einstellen müssen, in dem wahrscheinlich kleinigkeiten entscheiden können. Wir sind mit 9 Punkten aus 3 Spielen überragend aus der Winterpause gekommen und wollen im Heimspiel natürlich daran anknüpfen."
Personal TSV Nördlingen: Bis auf die Langzeitverletzten sind alle an Bord.
Lukas Lechner (Trainer SV Erlbach): "Nach dem wichtigen Heimsieg gegen eine wirklich gute Hauzenberger Mannschaft wartet auswärts nun die nächste sehr schwierige Aufgabe auf uns. Nördlingen hat in der Rückrunde aus sechs Spielen 16 Punkte geholt - das unterstreicht die Qualität dieser Mannschaft. Wir wissen also, was uns erwartet. Trotzdem wollen wir die lange Auswärtsfahrt nicht umsonst antreten und auf jeden Fall etwas Zählbares mit nach Hause nehmen."
Personal SV Erlbach: Aufgrund mehrerer krankheitsbedingter Ausfälle unter der Woche und weiterer offener Personalfragen wird sich der Kader wohl erst kurzfristig ergeben.