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Analyse

Amateurfußball in der Region: Trainerbank als Wechselstube

Bei den Top-Teams in Rheinhessen und an der Nahe wurden so viele Übungsleiter wie selten getauscht. Aber hatte diese Maßnahme den gewünschten Erfolg? Zusammenfassung und Analyse.

von Mario Luge · 06.05.2026, 10:30 Uhr · 0 Leser
Der eine bleibt, der andere ging: Im vergangenen Jahr standen Alemannia-Coach Elvir Melunovic (links) und sein damaliger Gegenüber bei der SG Hüffelsheim, André Weingärtner, noch gemeinsam beim Verbandsliga-Derby auf dem Rasen.
Der eine bleibt, der andere ging: Im vergangenen Jahr standen Alemannia-Coach Elvir Melunovic (links) und sein damaliger Gegenüber bei der SG Hüffelsheim, André Weingärtner, noch gemeinsam beim Verbandsliga-Derby auf dem Rasen. – Foto: Mario Luge

RHEINHESSEN/NAHE. Was Mainz 05 kann, ist auch bei den höherklassigem Amateurfußballern ein gern gesehenes Mittel in Zeiten sportlicher Krisen. Der Trainerwechsel. So hatte Urs Fischer die Nullfünfer bekanntlich auf dem letzten Tabellenplatz übernommen und bis dato auf Rang zehn der Bundesliga geführt. Doch taugt diese Personalmaßnahme tatsächlich als Allheilmittel gegen den Abstieg oder für den Aufstieg? Wir haben die in dieser Saison umfangreiche Tauschbörse der regionalen Spitzenklubs zusammengefasst und ein wenig unter die Lupe genommen.

Achtung Spoiler: Von den acht Trainerwechseln an der Nahe und in Rheinhessen brachten nur drei tatsächlich eine tabellarische Verbesserung. Gleich viermal stehen die Klubs aktuell schlechter da als vor der Veränderung, einmal bleibt die Platzierung gleich.

Die ausführliche Analyse lest ihr im plus-Artikel bei der Allgemeinen Zeitung.

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Seit April 2023 sitzt Elvir Melunovic bei Alemannia Waldalgesheim auf der Bank, und das soll auch in der kommenden Runde so bleiben.

Beim TSV Gau-Odernheim übernahm Florian Diel vor zwei Jahren und führte die Rheinhessen in die Oberliga. Dort geht es in das dritte Jahr mit dem 36-Jährigen.

Aus Gau-Odernheim wechselte Luca Vanni im Jahr 2019 zum SV Gonsenheim, wo er zunächst die A-Junioren trainierte und später als Co-Trainer der Aktiven mitwirkte. Seit Beginn dieser Saison ist er Cheftrainer in der Oberliga. Noch ist der Klassenverbleib nicht ganz sicher, aber die Gonsenheimer gehen mit Vanni in die neue Saison.

Shinji Okasaki, seit 2024 beim Verbandsliga-Zweiten Basara Mainz, wird auch nächste Saison bei den „Diamantenen“ strahlen. Dort schlägt mit Serdal Günes der aktuelle Co-Spielertrainer der TSG Bretzenheim auf. Im Mainzer Stadtteil ist der Fußball ohne Cheftrainer Timo Schmidt nicht denkbar. Der 52-Jährige hatte 2012 in der A-Klasse Anlauf genommen, um die Bretzenheimer bis in die Verbandsliga zu führen - nächste Saison gemeinsam mit Paul Poseck und Finn Stärz.