„Mehring wird sich gegen uns zerreißen. Sie brauchen jeden Punkt. Für uns wird wichtig sein, eine hohe Laufbereitschaft zu zeigen, den einfachen Fußball zu spielen sowie die richtige Einstellung an den Tag zu legen“, fordert Salmrohrs Trainer Rudi Thömmes die volle Konzentration. Der 56-Jährige kündigt im Vergleich zum 1:5 von Schweich personelle Änderungen an. Lucas Abend, Ben Mombach, Lucas Lautwein (alle verletzt) und Leon Wrusch (zum vierten Mal Vater geworden) sind indes außen vor. Noah Wrusch kehrt nach auskurierter Mandelentzündung zurück. „Persönlich freue ich mich auf Rudi Thömmes, der in Mehring früher auch mal mein Trainer war. Doch in den 90 Minuten zählt nur die Leistung auf dem Platz. Wir möchten Chancen kreieren, unser Umschaltspiel nutzen und punkten“, sagt Mehrings Spielertrainer Simon Monzel. Alexander Dietz, Carsten Cordier (alle verletzt) und Johannes Diederich (beruflich verhindert) sind nicht dabei. Fraglich ist, ob Jan Niedenführ und Nico Stadfeld rechtzeitig fit sind.
SG Saartal Irsch – SG Ellscheid (Sa., 17.30 Uhr, Rasenplatz Irsch/Saar)
„Ellscheid ist eine Wundertüte. Es wird darauf ankommen, sie nicht in ihr Spiel kommen zu lassen und selbst früh in Führung zu gehen, um Sicherheit ins eigene Passspiel zu bekommen“, meint der Sportliche Leiter der Saartal-SG, Philip Kramp. „Wir stellen uns auf schwierige Platzverhältnisse und einen brutal offensivstarken Gegner ein“, sagt Ellscheids Spielertrainer Markus Boos. Nach einer leichten Grippe ist er wieder zurück. Jannick Land muss noch eine Rotsperre absitzen.
FSV Trier-Tarforst – TuS Mosella Schweich (Samstag, 18 Uhr, Kunstrasenplatz Trimmelter Hof)
Es ist das Gipfeltreffen schlechthin: Tarforst ist nach 14 Spielen weiter unbesiegt, die Mosella hat acht Mal in Folge gewonnen. Mit einem weiteren Sieg könnte Tarforst auf elf Punkte davonziehen. „Ich erwarte eine Partie auf sehr hohem Niveau, denn es treffen gefühlt zwei Rheinlandligamannschaften aufeinander, die beide mit hohem Tempo und intensiver Zweikampfführung agieren. Wir möchten mit Selbstvertrauen auftreten, dominant spielen und das Tempo hochhalten“, lässt FSV-Trainer Patrick Zöllner durchblicken. Verzichten muss er auf Christoph Nickl, Neil Müller-Adams, Luca Quint, Moritz Hannappel, Luca Heintl (alle verletzt), Elias Raithel, Matthias Finsterwalder (beide studienbedingt) und Nicola Rigoni (Urlaub). Phil Scheuring und Dewran Kunduru aus der A-Jugend kommen hinzu. Schweichs Coach Thomas Schleimer sieht die Ausgangslage so: „Es wird ein enges, temporeiches Spiel, in dem es viele 50:50-Duelle gibt. Die taktische Disziplin wird eine Rolle spielen. Ein Geniestreich eines Individualisten könnte die Partie entscheiden. Doch wir sind bereit.“ Verletzungsbedingt müssen Julius Kalweit, Eliah Dick, Nico Schmitt, Luca Stadfeld und Leo Polinski passen. Adrian Ossen ist im Kurzurlaub. Nach auskurierten grippalen Infekten kehren Elias Hansjosten und Niklas Cillien zurück. Jens Schneider (Knieprobleme) ist fraglich.
SV Lüxem – SG Ruwertal/Gutweiler (Samstag, 18 Uhr, Rasenplatz Wittlich-Lüxem)
Lüxems Trainer Nico Hubo sprach nach der 1:2-Schlappe am Mittwoch in Schleid von „einer verdienten Niederlage und einer enttäuschenden Leistung. Wir sind deutlich unter unseren Erwartungen geblieben“. Lukas Follmann fehlt berufsbedingt. „Aufgrund unserer angespannten Personalsituation muss ich noch an Lösungen basteln, um über 90 Minuten konkurrenzfähig zu sein. Genau das wird unsere Aufgabe bei einer starken Lüxemer Mannschaft sein“, sagt Ruwertals Coach Bastian Jung. Er muss auf die Dienste von André Thielen, Niklas Kirsten (beide Urlaub) und Jonas Jung (Muskelfaserriss) verzichten. Nach diversen Blessuren sind Lukas Hofmann, Christopher Pieper und Joshua Bonn wieder Optionen.
SG Wiesbaum – SG Franzenheim (Sonntag, 14.45 Uhr, Kunstrasenplatz Hillesheim)
„Wir wollen dem Spiel fußballerisch unseren Stempel aufdrücken, zum vierten Mal in Folge ungeschlagen bleiben und den dritten Heimsieg einfahren“, betont Wiesbaums Spielertrainer Marco Michels. Kapitän Leon Bauer ist nach muskulären Beschwerden wieder eine Option für die Startelf. Für die zuletzt arg gebeutelten Franzenheimer geht es darum, wieder an die Leistungsgrenze zu kommen und konsequenter in den Abschlusssituationen zu sein.
SV Sirzenich – SG Geisfeld (Sonntag, 14.45 Uhr, Rasenplatz Sirzenich)
„Das wird kein Selbstläufer, auch wenn Geisfeld Tabellenletzter ist. Wir müssen unser Spiel aufziehen, von Beginn an konzentriert sein und die Chancen effektiv nutzen“, fordert Sirzenichs Trainer Tillmann Schweitzer drei Punkte. „Wir sind klarer Außenseiter, wollen uns wehren und die sich uns bietenden Gelegenheiten nutzen. Es gilt, die guten Ansätze, die wir in Tarforst gezeigt haben, auszubauen und einen ordentlichen Auftritt hinzulegen“, ist Aufgeben für Geisfelds Coach Björn Probst keine Option. Ali Ataie und Fabian Weber sind wegen muskulärer Probleme fraglich.
SV Schleid – SV Tawern (Sonntag, 15.30 Uhr, Rasenplatz Schleid)
„Mit Tawern kommt noch mal ein anderes Kaliber als zuletzt auf uns zu, doch wir wollen nach dem 2:1-Sieg am Mittwoch gegen Lüxem nachlegen, müssen aber eine Schippe drauflegen“, sagt Schleids Coach Taner Weins. Jannick Kawik (berufsbedingt), Luca Eichner, Fynn Raskob, Maurice Britz, Philipp Peters (alle verletzt) und Nils Scholtes (Kreuzbandriss) müssen passen. Tim Hartmann (nach Geschäftsreise) und Bagok Akpinar (nach Hexenschuss) sind wieder Optionen. Ob Fabian Mertes und Weins selbst auflaufen können, ist fraglich. 13 Punkte aus den jüngsten fünf Spielen sprechen für den SV Tawern. „Wir erwarten eine hitzige Stimmung und einen extrem motivierten Gegner. Doch wir möchten unseren Lauf fortsetzen und im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage bleiben“, hat Trainer Benny Leis die Sinne geschärft. Pascal Güth (Muskelfaserriss) muss passen, Pascal Hurth ist nach Verletzung wieder an Bord.
Nachholspiele vom Mittwoch:
SV Schleid – SV Lüxem 2:1 (0:0)
Nach sieben Partien ohne Sieg hat der SV Schleid erstmals wieder gewonnen. In einer umkämpften, weitgehend ausgeglichenen Partie, in der Nils Schermann nach einer präzisen Ablage von Tilmann Meeth für Lüxem nur den Pfosten traf (42.), sorgte Elmedin Shabani nach einem Pass von Fabian Breuer mit einem Acht-Meter-Kracher unter die Latte kurz nach Wiederbeginn für das 1:0 (46.). Jannick Kawik und Breuer sorgten für weitere brenzlige Situationen bei den Hausherren, Meeth traf auf der Gegenseite den Außenpfosten. Shabani markierte nach einem Konter auf Vorlage des eingewechselten Robin Braun das 2:0 (86.). Nach Foul an Leon Backes traf Meeth per Foulelfmeter zum 2:1 (90.+2). Mit etwas mehr Fortune hätte Lüxem noch den Ausgleichstreffer erzielen können, doch Schleids Torwart Dominic Grün parierte den Distanzschuss von Henrik Sausen sowie den Nachschuss von Luca Marx stark. „Wir wollten es mehr als der Gegner. Deshalb geht der Sieg auch in Ordnung. Es war eine komplett geschlossene Teamleistung“, resümierte ein erleichterter Schleider Trainer Taner Weins.
FSV Trier-Tarforst – SG Geisfeld 6:0 (2:0)
Tarforst ließ auch in der Neuansetzung des vor drei Wochen wegen Flutlichtausfalls abgebrochenen Spiels nichts anbrennen und fuhr einen klar verdienten 6:0-Erfolg gegen erwartungsgemäß tiefstehende Hochwälder ein. Nach Foul an ihm selbst eröffnete Benedikt Decker mit einem verwandelten Strafstoß den Torreigen (17.). Vier Minuten später erhöhte Florian Weirich mit dem schönsten Treffer des Abends, als der Routinier nach einem 40-Meter-Sprint ansatzlos aus 16 Metern in den Winkel traf, auf 2:0 (21.). Robin Moser hatte die einzige Möglichkeit für die Gäste, doch FSV-Keeper Felix Kloy lenkte den Ball zur Ecke. Es folgte ein Doppelschlag von Elias Heitkötter (53.) und Weirich (60.). Decker traf nach toller Vorarbeit von Heitkötter zum 5:0 (71.). Caspar Suder machte nach Foul an Dewran Kunduru per Elfmeter mit dem 6:0 (89.) das halbe Dutzend voll. „Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden und haben eine konzentrierte Leistung hingelegt“, bilanzierte FSV-Trainer Patrick Zöllner.
Bezirksliga Mitte:
TuS Ahbach – SV Anadolu Spor Koblenz (Samstag, 19.45 Uhr, Kunstrasenplatz Leudersdorf)
„Im letzten Spiel der Hinrunde möchten wir vor eigenem Publikum versuchen, wieder zu punkten und die Partie gegen einen sehr starken Gegner mit viel Selbstvertrauen anzugehen. Die personelle Situation ist nach wie vor prekär“, berichtet Ahbachs Trainer Roger Stoffels vor dem Duell zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld. Nico Mauren (Gelbrotsperre), Nico Clausen (beruflich), Michael Schüler (verletzt), Nils Müller (Knie) und Christoph Schmitz (Sprunggelenk) sind außen vor. Peter Grün und Niki Ferber (Adduktorenprobleme) sind wieder Optionen.



