
Am letzten Spieltag der Bayernliga sind alle Entscheidungen in der Tabelle gefallen. Neben Frauenbiburg und Kirchberg steht mit Amicitia nun auch der dritte Absteiger fest. Bad Aibling hingegen sichert sich somit trotz der Niederlage gegen Forstern den Klassenerhalt und wird auch in der kommenden Saison in der Bayernliga vertreten sein.
Bereits vor Spielbeginn war absehbar, dass Bad Aibling vor einer anspruchsvollen Aufgabe stand. Bereits nach 17 Minuten führte Forstern mit 3:0. Nach einer anfänglichen Phase der Anpassung fand die Heimmannschaft dann aber besser ins Spiel und konnte in der 34. Minute den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielen, der gleichzeitig der Endstand blieb.
Da der direkte Konkurrent Amicitia zeitgleich gegen Würzburg verlor, sicherte sich Bad Aibling trotz der Niederlage den Klassenerhalt und spielt auch in der kommenden Saison weiterhin in der Bayernliga.
Simon Eisinger (Trainer TSV Theuern): „Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben in den ersten 20 Minuten kompakt gestanden, die Räume eng gemacht und mutig nach vorne gespielt. Leider kam danach ein Bruch in unserem Spiel. Wir haben den Zugriff verloren, waren in einigen Situationen nicht konsequent genug und kassieren in dieser Phase zwei Gegentore. Nach dem Rückstand ist es uns nicht mehr gelungen, die Kontrolle zurückzugewinnen oder nochmal entscheidend Druck aufzubauen. Das ist bitter – gerade weil wir uns viel vorgenommen hatten. Am Ende müssen wir anerkennen, dass uns mit den vielen Ausfällen und der personellen Situation auf diesem Niveau einfach die Mittel gefehlt haben, um das über 90 Minuten zu kompensieren.“
Für Amicitia heißt es nach der Niederlage gegen Würzburg zunächst Abschied von der Bayernliga zu nehmen. Die Münchnerinnen werden in der kommenden Spielzeit in der Landesliga auf Punktejagd gehen.
Sebastian Helm (Trainer SC Amicitia München): „Natürlich ist die Stimmung heute nicht gut – das ist verständlich. Zum Spiel selbst: Heute sollte es einfach nicht sein. Wir hatten die Chance, die Klasse zu halten, und hätten dieses Spiel gewinnen müssen. Leider ist uns das nicht gelungen. Aber ich möchte betonen: Die Mannschaft hat eine starke Entwicklung durchgemacht. Gerade nach der Hinrunde haben wir nochmal richtig Gas gegeben, uns spielerisch weiterentwickelt und als Team zusammengefunden. Jetzt geht es darum, das Ganze zu verarbeiten. Ich hoffe sehr, dass wir in dieser Konstellation zusammenbleiben, den Teamgeist bewahren und diesen Spirit mit in die neue Saison nehmen. Dann bin ich überzeugt: Wir kommen stärker zurück.“
Die Endtabelle:
Informationen zu den Spielen mit niederbayerischer Beteiligung finden Sie hier: https://www.fupa.net/news/traenen-zum-abschied-kein-sieg-und-eine-stuermende-torhueterin-3107420