Zwei Pokalhelden der vorangegangenen Runden: Teichels Stefan Staskewitsch (links) und Wismuts Maximilian Paul (rechts).
Zwei Pokalhelden der vorangegangenen Runden: Teichels Stefan Staskewitsch (links) und Wismuts Maximilian Paul (rechts). – Foto: Sandy Försterling / Marcel Junghanns [m]

Als Underdog spielt es sich leichter

Drei Pokalrunden hat die SG Traktor Teichel bereits überstanden. Und wer einmal Lunte gerochen hat, will bekanntlich mehr.

Nun rechnet sich die Mannschaft um den erfahrenen Stefan Staskewitsch auch gegen den Erfurt-Bezwinger von Wismut Gera etwas aus.

SG Teichel
2:4
Wismut Gera
In der 2. Hauptrunde zeigte die SG Traktor Teichel bereits, wie ein Thüringenligist aus dem Wettbewerb zu kegeln ist. Die SG Struth/Diedorf/Faulungen musste nach vollkommen verkorkster erster Hälfte in Teichel (0:4) die Segel streichen. „Gegen Struth hat in der ersten Halbzeit nahezu alles funktioniert. Wobei man sagen muss, dass der Gegner definitiv unter seinen Leistungen geblieben ist. Außerdem hatten wir auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite“, blickt Stefan Staskewitsch auf den Erfolg in der vorhergehenden Runde zurück.

Der Pokal ist bisher der Wettbewerb der SG Traktor Teichel. Drei Siege wurden hier eingefahren und nach ligagleichen Mannschaften von Sömmeda und Sonneberg auch der angesprochene Verbandsligist rausgeschmissen. In der Liga hingegen ist mit nur einem Sieg nach fünf Partien noch Luft nach oben. „Insgesamt gesehen sind wir im Pokal bisher immer als 'Einheit' aufgetreten und haben die taktische Marschroute besser umgesetzt! Als Underdog spielt es sich auch um einiges 'leichter'“, hat der 36-Jährige hierfür auch eine Erklärung parat.

Warnung vor Teichel - Vorbild für Teichel

Als Underdog gehen die Traktoristen nun auch ins Duell mit der BSG Wismut. Und bereits nach dem Erfurt-Coup wusste Geras Trainer Frank Müller um die Gefahr: „Verlierst du in Teichel, dann ist der Sieg von Erfurt nichts mehr wert und Schnee von gestern.“ Entsprechend konzentriert wird die Wismut die Aufgabe auf dem Teicheler Sportplatz angehen und möchte sich keine Blöße geben. Auf der Gegenseite hingegen hofft Stefan Staskewitsch auf die nächste Überraschung: „Wismut muss einfach nur ein Tor weniger erzielen als wir (lacht). Ich erwarte eine klare Leistungssteigerung von uns im Vergleich zum letzten Wochenende. Alles andere kommt dann in einer sicherlich intensiven Partie von selbst.“

Und selbstbewusst schließt der ehemalige Rudolstädter Oberliga-Kicker seine Vorbetrachtung und holt gutbekannte Pokalweisheiten aus der Schublade: „Wie wir schon wissen, schreibt der Pokal seine eigenen Gesetze - ganz unerwartet kam Erfurts Niederlage gegen einen starken Gegner nicht…“

Aufrufe: 023.9.2022, 09:00 Uhr
FuPa ThüringenAutor