
Der TuS Bersenbrück verabschiedet sich von einer seiner prägendsten Persönlichkeiten der vergangenen Jahre aus dem Oberligakader. Santiago Aloi wird künftig nicht mehr für die erste Mannschaft auflaufen, bleibt dem Verein aber erhalten und übernimmt zur neuen Saison die Rolle des spielenden Co-Trainers der U23.
Als Santiago Aloi 2019 nach Bersenbrück kam, begann eine Zusammenarbeit, die die jüngste Vereinsgeschichte entscheidend mitprägen sollte. Der Argentinier entwickelte sich schnell zu einer festen Größe im Mittelfeld und gehörte über Jahre hinweg zu den wichtigsten Akteuren des Oberligateams.
Mit seiner Erfahrung, Spielintelligenz und Führungsstärke war Aloi weit mehr als nur ein Leistungsträger auf dem Platz. Innerhalb der Mannschaft übernahm er Verantwortung und wurde zu einer Identifikationsfigur des Vereins.
Während seiner Zeit an der Hase erlebte der Mittelfeldspieler die erfolgreichsten Kapitel der jüngeren Vereinsgeschichte mit. Aloi gehörte zur Mannschaft, die den Niedersachsenpokal gewann und sich damit für den DFB-Pokal qualifizierte.
Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn in Bersenbrück zählt zweifellos das Erstrundenspiel gegen Borussia Mönchengladbach vor großer Kulisse. Darüber hinaus war der Argentinier an zahlreichen sportlichen Erfolgen beteiligt und prägte das Spiel des TuS über viele Jahre hinweg.
Mit dem Wechsel in die U23 endet zwar seine Zeit im Oberligateam, seine Verbindung zum Verein bleibt jedoch bestehen. Künftig wird Aloi als spielender Co-Trainer die Entwicklung der zweiten Mannschaft begleiten und seine Erfahrung an die nächste Generation weitergeben.
Für den Familienvater, der seit Jahren in Bersenbrück verwurzelt ist, bedeutet die neue Aufgabe den Beginn eines weiteren Kapitels innerhalb des Vereins. Der TuS gewinnt damit einen wichtigen Erfahrungsträger für den Unterbau und behält gleichzeitig eine Persönlichkeit, die den Klub über Jahre hinweg mitgeprägt hat.
Mit Aloi verlässt eine echte Vereinsikone die Oberligabühne. Sein Name bleibt jedoch eng mit den größten Erfolgen der jüngeren Vereinsgeschichte verbunden. Dass er dem TuS Bersenbrück auch künftig erhalten bleibt, dürfte daher nicht nur den Verantwortlichen, sondern auch vielen Anhängern des Vereins Freude bereiten.