
In der Frauen-Landesliga Nord des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) wurde im neuen Jahr noch keine Partie absolviert, da gibt es bereits die erste Hiobsbotschaft zu vermelden. Der SSV Besiegdas Magdeburg hat seine zweite Mannschaft mit sofortiger Wirkung zurückgezogen. Alle Partien der Magdeburgerinnen werden somit annulliert.
Für den Rückzug des Teams gebe es "mehrere Gründe", wie FuPa Sachsen-Anhalt aus der Frauenabteilung des Vereins erfuhr: "Einer unter anderem ist der Wegfall von Spielerinnen." So hätten die Grün-Gelben den Spielbetrieb in der zweiten Saisonhälfte wohl nicht mehr abdecken können.
Erst zur Saison 2022/23 hatte der SSV Besiegdas die zweite Mannschaft als Unterbau für seine Verbandsliga-Vertretung ins Leben gerufen. Seitdem nahmen die Magdeburgerinnen am Spielbetrieb der Landesliga teil. Im bisherigen Saisonverlauf hatte das Team um Trainerin Annett Lücke zwei Siege aus acht Spielen eingefahren. Diese fallen nun - wie alle weiteren Partien der Besiegdas-Reserve - aus der Wertung.
Trotz des Rückzugs sei "das Projekt zweite Mannschaft" beim SSV Besiegdas Magdeburg nicht gestorben: "Wenn im Sommer wieder ausreichend Spielerinnen bei uns sind, denken wir darüber nach - eventuell auch als Kleinfeldmannschaft."
An der Tabellenspitze der Landesliga Nord gab es durch das Ausscheiden der Magdeburgerinnen keine Veränderung. Der SV Eintracht Walsleben bleibt mit perfekter Ausbeute auf Platz eins, der FC Stahl Aken mit zwölf Punkten aus sechs Spielen auf Rang zwei. Neu allerdings: Der drittplatzierte FSV Saxonia Tangermünde bekam eine seiner zwei bisherigen Niederlagen gestrichen.
Neben den drei Teams auf dem Podium sind mit Germania Wernigerode, der SG Kemberg/Eutzsch und dem VfB Ottersleben nur noch drei weiteren Mannschaften im Spielbetrieb der Nord-Staffel vertreten.