2025-12-03T05:51:34.672Z

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Wohin geht die Reise in Pfalzdorf?
Wohin geht die Reise in Pfalzdorf? – Foto: Stefan Klümpen

Alemannia Pfalzdorf II überrascht

Das Team ist als Außenseiter in die Kreisliga A gestartet – und steht über dem Abstiegsstrich. Doch reicht das dem Zufalls-Aufsteiger, um die Klasse zu halten?

Die Stimmung bei Alemannia Pfalzdorf II ist auch nach dem zwölften Spieltag in der Kreisliga A Kleve/Geldern gut. Denn das Team von Trainer Christian Offermanns steht derzeit auf Platz zwölf und damit über dem Abstiegsstrich. Und das ist genau das, was sich Verein, Trainer und Team für diese Spielzeit vorgenommen haben. Aber geht da vielleicht noch mehr für den Überraschungs-Aufsteiger? Was denkt Offermanns?

Offermanns gibt sich optimistisch

Die Pfalzdorfer hatten sich nicht als Meister in der Kreisliga B für die A-Liga qualifiziert, sondern kamen durch die rechtzeitigen Rückzüge der SV Hönnepel-Niedermörmter und des SC Auwel-Holt sowie des Verzichtes der des FC Aldekerk II auf eine Relegationspartie zu einem nicht erwartenden Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus.

Der für diese Saison verpflichtete neue Trainer Christian Offermanns sah sich also ganz unverhofft einer komplett neuen Herausforderung gegenüber. „Das war bei meiner Zusage in der Rückrunde der Vorsaison nicht zu erwarten gewesen. Aber natürlich stelle ich mich, stellen wir uns als Mannschaft dieser Aufgabe.“ Und das bisher mit ansehnlichen Ergebnissen.

„Leider haben wir in den ersten vier Partien einiges an Lehrgeldzahlen müssen“, sagt Offermanns über die Niederlagenserie zum Saisonbeginn. Doch auch die Mannschaft musste nicht nur in der Liga ankommen, sondern durch den Abgang von sieben Spielern zur ersten Pfalzdorfer Mannschaft in die Bezirksliga, die mit Trainer Raphael Erps nach oben ging, sich auch völlig neu formieren. Und das gelang dann ab Spieltag fünf ganz gut.

Devise: Jedes Spiel ist ein Endspiel

Mit zwei Siegen gegen den SV Veert und den SV Issum und einer Punkteteilung gegen den Uedemer SV gab die Mannschaft ein klares Lebenszeichen. Und in ihr wuchs langsam, aber sicher die Gewissheit, dass man nicht als „Kanonenfutter“ in der Liga enden wird. „Allerdings haben die folgenden Niederlagen gegen Wissel und Nieukerk wieder deutlich gemacht, dass wir uns kein Ausruhen erlauben dürfen“, sagt der Coach.

Jedes Spiel müsse das Team so angehen, als sei es ein Endspiel. Das bedeute, immer an der Leistungsgrenze agieren. „Das ist für eine so junge Mannschaft wie unsere natürlich nicht einfach und nicht immer umzusetzen. Doch die Einstellung stimmt fast immer.“, so Offermanns.

Wichtig waren danach die Siege gegen Nütterden und Wachtendonk-Wankum. Und auch in Aldekerk zeigte das Team große Moral und kam nach einem 0:3-Rückstand in der 86. Minute noch zum Ausgleich. „Dann waren wir wieder zu blauäugig und haben das Spiel noch verloren“, so Offermanns, der seiner Mannschaft eine sehr positive Entwicklung bescheinigt. Und das Team hat das Potenzial, die Klasse zu halten.

Aufrufe: 07.11.2025, 17:00 Uhr
RP / Per FeldbergAutor