
Am Montag veröffentlichte die luxemburgische Antidopingagentur ALAD ihren Bericht des vergangenen Jahres. Es wird der letzte sein, der unter diesem Namen erschien. Künftig heißt die Agentur nämlich ALIS und deckt auch noch andere Tätigkeitsfelder als nur das des Antidopings ab.
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„Durch die bevorstehende Umwandlung in die Luxemburger Agentur für Integrität im Sport (ALIS) werden Themen wie zwischenmenschliche Gewalt im Sport und die Manipulation von Wettkämpfen direkt in ihre Aufgaben integriert. Dies führt dazu, dass die Agentur einen umfassenderen Ansatz im Kampf für Integrität im Sport verfolgt“ heißt es im Pressetext der ALAD. Man setzt auf Bildung, um sauberen Sport zu fördern und darauf, die richtigen Reflexe zu stärken.
Bei sechzehn Sportverbänden und dreizehn Vereinen aus unterschiedlichen Sportarten sowie u.a. für die Athleten der Elitesportabteilung der Armee hielt man Präsentationen zur Sensibilisierung ab. Eine Reihe an Workshops wurde mit dem gleichen Zweck zusammen mit dem „Sportlycée“ und der Olympiateilnehmerin Vero Hoffmann organisiert. Man zeigte starke öffentliche Präsenz und auch Trainer wurden über eine Partnerschaft mit dem INAPS auf ihre Rolle bei der Vorbeugung von riskantem Verhalten geschult.
Was die Dopingkontrollen selbst angeht, wurden deren im Jahr 2025 286 durchgeführt, davon 128 während Wettkämpfen und 158 außerhalb davon. Hinzukommen 82 weitere Urin- oder Blutproben in Luxemburg für andere Antidopingorganisationen. Es kam zu keinem einzigen positiven Befund. Dagegen wurden elf sog. „no shows“ festgestellt, d.h. Athleten waren für Kontrollen nicht zur angegebenen Zeit am angegebenen Ort anzutreffen. Zwei fehlerhafte bzw. fehlende Angaben wurden ebenfalls festgehalten.