
Nach einer dominanten Spielzeit feiert die Mannschaft vom SV Viktoria Potsdam unter Trainer David Karaschewitz den Durchmarsch aus der Landesklasse in die Brandenburgliga. Mit 73 Punkten ist dem Team die Meisterschaft vor dem letzten Spieltag nicht mehr zu nehmen, während der SV Falkensee-Finkenkrug auf dem zweiten Platz folgt. Der Blick richtet sich nach den Feierlichkeiten bereits auf die neue Umgebung.
Ein dominanter Durchmarsch mit historischen Zahlen
Der vorzeitige Titelgewinn in der Landesliga Nord ist ein Meilenstein für den Verein. Nach 29 absolvierten Spieltagen steht die Mannschaft uneinholbar mit 23 Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen an der Tabellenspitze. Das überragende Torverhältnis von 135:43 unterstreicht die Dominanz des Teams, das sich insgesamt 73 Punkte erarbeitet hat. Da vor dem Saisonende nur noch ein Spieltag aussteht, kann der schärfste Verfolger, der SV Falkensee-Finkenkrug (29 Spiele, 23 Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen, 79:31 Tore und 68 Punkte), den Spitzenreiter nicht mehr einholen.
Ausgelassene Feierlichkeiten nach dem erlösenden Abpfiff
Die Erleichterung und die pure Freude nach dem feststehenden Erfolg waren im gesamten Umfeld spürbar. Unmittelbar nach dem Ende der vergangenen Partie begannen die Feierlichkeiten, die sich über viele Stunden zogen. David Karaschewitz blickt gegenüber FuPa glücklich auf die Party zurück: „Selbstverständlich haben wir nach dem Abpfiff bis in den Sonntag gefeiert.“
Der harte Kampf gegen eine hochmotivierte Konkurrenz
Obwohl der Durchmarsch letztlich souverän aussieht, war der Weg dorthin von intensiven Partien geprägt. Die Erwartungshaltung im Vorfeld war klar definiert, doch die Umsetzung erforderte der Mannschaft alles ab. „Wir wollten natürlich alles versuchen, um direkt aufzusteigen“, erklärt David Karaschewitz rückblickend.
Dass der Weg steinig war, betont der Coach deutlich: „Dass man mit einem Aufstieg nicht rechnen kann oder sollte, hat die Rückrunde gezeigt. Die Liga ist stärker als vor einigen Jahren, jede Mannschaft hat mindestens zwei bis drei Unterschiedsspieler, und die Motivation, gegen uns etwas zu holen, war auch immer groß.“
Das starke Fundament der Hinrunde als Basis des Erfolgs
Den entscheidenden Vorsprung erarbeitete sich das Team bereits in der ersten Hälfte der Spielzeit, um in der kritischen Phase der Saison die nötigen Körner zu haben. Die Konstanz über Monate hinweg gab letztlich den Ausschlag. David Karaschewitz analysiert den Erfolgsweg präzise: „Die Hinrunde mit 43 Punkten war die Grundlage für die erfolgreiche Saison. In der entscheidenden Phase waren die Jungs auch wieder an der Leistungsgrenze.“
Die perfekte Symbiose aus Teamgeist und spielerischer Qualität
Neben den taktischen Vorgaben gab vor allem das intakte Gefüge innerhalb der Mannschaft den Ausschlag für den großen Erfolg. Die Harmonie auf dem Platz und in der Kabine trug das Team durch die Saison. „Wir haben auf und neben dem Platz viel Spaß zusammen“, betont der Trainer die außerordentliche Stimmung. Er ergänzt: „Dass wir zudem viel Qualität in der Gruppe haben, hilft uns auch in einigen Momenten.“
Ein erholsamer Urlaub unter südländischer Sonne
Nach den kräftezehrenden Monaten und dem emotionalen Höhepunkt steht für die Spieler bald die verdiente Erholung an. Bevor der Fokus auf die neuen sportlichen Aufgaben gerückt wird, zieht es Teile des Kaders in den Urlaub. Auf die Frage nach einer Abschlussfahrt antwortet David Karaschewitz kurz über die Reisepläne: „Ein paar Jungs fliegen nach Kreta.“
Geduld und Diskretion bei den anstehenden Personalplanungen
Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die Zukunft zwar bereits an, doch der Verein wählt hierbei einen besonnenen und ruhigen Ansatz. Offizielle Vollzugsmeldungen gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Der Trainer gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Dinge: „Die Planungen laufen, und sobald wir Zu- oder Abgänge haben, werden wir informieren.“
Mit Demut und Vorfreude in die höchste Spielklasse des Landes
Mit dem Aufstieg in die Brandenburgliga verändern sich die Vorzeichen für die anstehende Saison 2026/2027 grundlegend. Statt um die Tabellenspitze geht es für das Team nun darum, sich im neuen Umfeld zu behaupten, wobei der Trainer den Druck bewusst von der Mannschaft nimmt.
„Das wird zum Teil davon abhängig sein, was für ein Kader zur Verfügung steht“, blickt David Karaschewitz voraus. Er skizziert die Marschroute wie folgt: „Im Grunde geht es aber darum, in der höchsten Spielklasse des Landes schnell anzukommen. Aktuell genießen wir eher den Moment, bevor wir uns neue Ziele setzen.“