
14 Spiele in Folge hat die DJK-SV Adlkofen in der Kreisliga Donau-Laaber inzwischen gewonnen und sich am Samstag-Nachmittag vorzeitig zum Meister gekrönt. Vor 300 Zuschauern machten die Grün-Schwarzen mit einem 3:0-Auswärtserfolg beim FC Eintracht Landshut den Titelgewinn perfekt und schafften damit erstmals in ihrer 65-jährigen Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bezirksliga.
"Ich bin jetzt doch schon einige Jahre im Fußball dabei, aber das war und ist wirklich eine ganz besondere Saison, die ihresgleichen sucht. Wir wollten eine gute Rolle spielen, aber dass wir so abliefern, hätten nicht mal die allergrößten Optimisten erwartet. Die Mannschaft hat einen tollen Charakter, ist extrem willig und eine echte Einheit. Wir haben viele enge Spiele gezogen, Rückstände gedreht und es einfach genial gemacht. Kompliment an die Jungs und natürlich auch unsere Verantwortlichen", lässt Spielercoach Daniel Treimer verlauten. Der 36-Jährige kam im vergangenen Sommer vom SV Neufraunhofen und coacht gemeinsam mit seinem Vater Reinhard das Team um die Goalgetter Christoph Konietzny und Stefan Wackerbauer.
In den kommenden Tagen und Wochen werden etliche Feierlichkeiten anstehen. "Auch da wollen und werden wir uns meisterlich präsentieren", schmunzelt Treimer, der aber gleichzeitig eine deutliche Ansage an die Konkurrenz macht: "Wir wollen unsere Mega-Serie nicht abreißen lassen. Es braucht niemand meinen, dass wir die Saison locker auslaufen lassen. Die Mannschaft hat weiter Bock und deshalb wird es für unsere kommenden Gegner nicht leichter."
Der Bezirksliga blickte der Routinier bereits erwartungsfroh entgegen: "Das wird für uns sicherlich eine steile Nummer. Wir haben eine relativ alte Mannschaft, werden den Kader aber etwas verjüngen. Eines kann ich aber versprechen: Unsere Routiniers sind alle heiß und es wird auch in der Bezirksliga keine Mannschaft gerne nach Adlkofen fahren." Bevor im Juli die neue Epoche beginnt, wird aber noch einige Male gehörig gefeiert.