
Während der SV Erlbach nach dem spielfreien Wochenende in sein erstes Pflichtspiel im Jahr 2026 startet, kämpfen im Tabellenkeller Türkspor Augsburg und Türkgücü München darum, mit dringend benötigten Zählern den Anschluss an die Konkurrenz nicht aus den Augen zu verlieren.
„Hoaschdeng“ reist nach dem 3:0-Erfolg gegen Kottern mit ordentlich Rückenwind nach Gundelfingen. Die Hausherren mussten zum Start in die Frühjahrsrunde bei der TuS Geretsried eine 1:2-Niederlage hinnehmen und wollen nun vor eigenem Publikum die ersten Zähler des Jahres einfahren.
Für Geretsried geht es derweil gegen die Sportfreunde Schwaig auch ums Durchbrechen einer Negativserie: Seit sieben Liga-Partien warten die Isarstädter auf einen Dreier gegen den Kontrahenten. Dass man sich bestens kennt, liegt an den Landesliga-Duellen der vergangenen Jahre - nun soll für Geretsried endlich der Moment kommen, in dem der Bock umgestoßen und der erste Sieg gegen Schwaig eingefahren wird.
Lukas Lechner (Trainer SV Erlbach): "Ich glaube, alle freuen sich, dass es jetzt endlich wieder losgeht. Wir hatten eine gute Vorbereitung und gehen absolut optimistisch in diese erste, extrem schwere Heimaufgabe gegen Kirchanschöring. Das waren immer ganz knappe, enge Spiele - da entscheiden am Ende Kleinigkeiten. Wir hoffen natürlich, dass wir diese Kleinigkeiten mit einer schönen Zuschauerkulisse auf unsere Seite ziehen und erfolgreich in die Rückrunde starten.
Personal SV Erlbach: Pascal Linhart ist in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Zwei Spieler waren zuletzt noch leicht angeschlagen - bis morgen soll sich jedoch entscheiden, ob sie grünes Licht für einen Einsatz bekommen.
Christoph Dinkelbach (Spielertrainer SV Kirchanschöring): "Wir haben großen Respekt vor der Arbeit in Erlbach - sportlich wie im gesamten Umfeld. Für uns ist das unter diesen Voraussetzungen ein echtes Highlight-Spiel und zugleich eine schöne Bestätigung für unsere bisherige Arbeit in dieser Saison. Die Duelle waren in der Vergangenheit immer umkämpft und emotional, aber fair. Mit dem Erfolgserlebnis gegen Türkspor Augsburg haben wir Selbstvertrauen getankt – das wollen wir mit nach Erlbach nehmen. Wir freuen uns auf einen tollen Derby-Abend mit vielen Zuschauern und wollen unseren mitgereisten Fans ein gutes Spiel bieten. Geheimnisse gibt’s keine: Wir kennen Erlbach gut, Erlbach kennt uns - beide wissen, was sie erwartet. Wir freuen uns sehr auf Freitagabend.“
Personal SV Kirchanschöring: Die Gäste vermelden keine Änderungen des Kaders im Vergleich zu letzter Woche.
Christian Donbeck (Trainer SF Schwaig): "Geretsried ist eine technisch sehr gute Mannschaft und in der Offensive brandgefährlich.
Sie sind mit einem Sieg in die Frühjahrsrunde gestartet und werden mit enormen Selbstvertrauen auftreten."
Personal SF Schwaig: Christian Donbeck kann auf den gesamten Kader zurückgreifen.
Daniel Dittmann (Trainer TuS Geretsried): "Jetzt geht’s nach Schwaig, kurze Geschichte dazu: Wir kennen uns sehr gut, sind letztes Jahr zusammen aufgestiegen und gegen Schwaig haben wir noch nie gewonnen. Das ist jetzt der achte Anlauf. Entsprechend hoch ist die Motivation, dort endlich mal zu gewinnen. Wir wissen aber auch um ihre Stärken: individuell extrem stark besetzt, eine Top-Mannschaft, die diese "Schwaig-Mentalität" konstant auf den Platz bringt. Der Gegner ist richtig stark darin, mit wenigen Aktionen Linien zu überspielen: Sie schalten sofort in den Vorwärtsgang, rücken konsequent nach und die Achter stoßen immer wieder in die Tiefe - und vorne haben sie mit Ascher einen klaren Zielspieler. Das sind Stärken, die schwer zu verteidigen sind. Genau daran wollen wir uns messen lassen. Wir wollen alles mitbringen, um das zu verteidigen und unser Spiel durchzuziehen. Und natürlich reisen wir mit dem Auftaktsieg im Rücken an, nehmen das Selbstvertrauen mit. Wir freuen uns riesig auf das Duell und können es kaum abwarten.“
Personal TuS Geretsried: Die Gäste treten mit dem gleichen Kader wie letzte Woche an.
zu diesem Spiel folgt ein separater Bericht...
Servet Bozdag (Trainer TürkAugsburg): "Wie jede Woche wird es auch diesmal wieder extrem schwer für uns. Wir müssen punkten, um den direkten Abstiegsplatz zu vermeiden. Letzte Woche war ich mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden – wir hätten da eigentlich auch verdient in Führung gehen müssen. In der zweiten Halbzeit war es bis zur Roten Karte ebenfalls ordentlich. Selbst nach dem 0:1 hatten wir noch die riesige Chance auf das 1:1 - in dieser Liga musst du solche Möglichkeiten nutzen. Über Landsberg braucht man nicht viel sagen: Die Qualität ist hoch, sie haben richtig starke Spieler in ihren Reihen und die Verstärkungen in der Pause haben nochmal gezeigt, dass sie die Saison ganz oben beenden wollen. Wir wären in den kommenden Wochen über jeden Punkt froh."
Personal TürkAugsburg: Einzig vor dem Einsatz von Keeper Michael Loroff steht ein Fragezeichen.
Christoph Rech (Trainer TSV Landsberg): "Nach dem Auftaktsieg wollen wir natürlich auch unser Auswärtsspiel in Augsburg gewinnen. Trotz der Platzierung in der Tabelle wissen wir, dass der Gegner Qualität hat und hochmotiviert sein wird. Für Augsburg geht es um viel und dementsprechend wird es keine einfache Aufgabe. Das Hinspiel endete Unentschieden, wir haben also noch etwas gut zu machen. Der Fokus liegt aber klar auf uns, in der zweiten Halbzeit gegen Deisenhofen haben die Jungs gezeigt, dass sie auch Topmannschaften dominieren können und das wollen wir auch am Samstag zeigen.
Trotz der Unruhen konzentrieren wir uns auf das Sportliche und wollen 3 Punkte holen!“
Personal TSV Landsberg: Furkan Kircicek ist noch keine Option für Samstag.
zu diesem Spiel folgt ein separater Bericht...
Thomas Rudolph (Trainer FC Gundelfingen): "Heimstetten ist sehr eindrucksvoll aus der Winterpause gekommen - das 3:0 gegen Kottern spricht da für sich. Wir dagegen hatten keinen glücklichen Auftakt in Geretsried. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass wir zu Hause ran dürfen, wieder auf Rasen spielen können und natürlich versuchen, die Niederlage von letzter Woche wettzumachen."
Personal FC Gundelfingen: David Anzenhofer, Jonas Schneider und Nico Frisch werden nicht auf dem Spielberichtsbogen stehen.
Sarah Romert (Trainerin SV Heimstetten): "Wir erwarten einen defensiv starken und aggressiven Gegner, der mit Ball schnell die Tiefe sucht.
Wir wollen an unsere Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, den Takt vorgeben und den selben Fokus sowieso die selbe Intensität auf den Platz bringen. Zudem wollen wir die Hinspiel-Leistung wieder gut zu machen."
Personal SV Heimstetten: Yamin H-Wold, Moritz Heigl und Severin Müller werden nicht zur Verfügung stehen.

Rainer Elfinger (Trainer Türkgücü München): "Mit Nördlingen haben wir in unserem Heimspiel einen schweren Brocken vor der Brust, der vor allem in der Offensive, allen voran mit Simon Gruber und Alex Schröter, eine der stärksten Sturmreihen der Liga aufzubieten hat. Wir dagegen müssen endlich einmal ein enges Spiel ziehen und das eine Tor mehr als der Gegner erzielen sowie im letzten Drittel direkter und abgebrühter agieren. Auf jeden Fall werden wir über die gesamte Spieldauer so entschlossen und einsatzbereit auftreten, dass jeder im Stadion erkennen kann, dass wir uns gegen den drohenden Abstieg wehren wollen und Nördlingen auf der anderen Seite bereits einen gesicherten Mittelfeldplatz innehat."
Personal Türkgücü München: Ivan Martinovic wird aufgrund einer Verletzung aus dem letzten Spiel fehlen. Matija Radoncic hat seine Sperre abgesessen und wird deshalb wieder zur Verfügung stehen.
Daniel Kerscher (Trainer TSV Nördlingen): „Wir werden auf Kunstrasen spielen, was für uns kein Nachteil sein darf, da wir die kompletten Vorbereitungsspiele auf Kunstrasen absolviert haben. Wir freuen uns, dass es nach einer langen Winterpause und der Spielabsage vom Samstag wieder los geht. Es sind alle Mann an Bord. Wir sind heiß auf das Spiel und wollen unsere positive Serie aus der Hinrunde natürlich fortsetzen.“
Personal TSV Nördlingen: Bis auf die langzeitverletzten Edwin Tarakan, Julian Brandt und Fabio Siebachmeyer sind alle Mann an Bord.
Roman Langer (Trainer FC Pipinsried): "Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht. Die Winterpause war lang, umso größer ist jetzt die Vorfreude auf das erste Spiel. Mit Ismaning erwartet uns eine Mannschaft, die nach ihrem Heimsieg mit viel Selbstvertrauen zu uns kommen wird. Wir haben uns in der Vorbereitung intensiv auf den Start vorbereitet und wollen im ersten Spiel alles reinwerfen. In den vergangenen Wochen haben wir einige Schritte nach vorne gemacht, die wir jetzt auch in den Punktspielen auf den Platz bringen wollen.
Personal FC Pipinsried: Bis auf Dominik Neisser und Valdrin Konjuhi sind alle Jungs einsatzbereit
Xhevat Muriqi (Trainer FC Ismaning): "Wie immer gilt: Wir fahren da hin, um etwas Zählbares mitzunehmen - im Idealfall den Dreier. Uns ist aber bewusst, dass das eine richtig schwere Aufgabe wird.“
Personal FC Ismaning: Die Langzeitverletzten Alessandro Di Rosa und Alessio Thies werden nicht im Aufgebot stehen.