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Abtsgmünd: "Sollten die Teams vor uns patzen, möchten wir bereit sein"

FuPa-Zwischenbilanz: Abteilungsleiter Dietmar Knauer mehr als zufrieden

von Nicolas Bläse · 12.01.2025, 08:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Verein

Die TSG Abtsgmünd kann auf eine erfolgreiche Hinrunde in der Kreisliga A2 Ostwürttemberg zurückblicken. Trotz holprigem Start und verletzungsbedingten Ausfällen steht die Mannschaft mit 26 Punkten auf einem beachtlichen vierten Tabellenplatz. „Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden“, erklärt Abteilungsleiter Dietmar Knauer.

Die Saison begann schwierig für die TSG Abtsgmünd: Verletzungspech und Abstimmungsprobleme führten zu einer durchwachsenen Anfangsphase. Doch ab dem 6. Spieltag zeigte die Mannschaft eine beeindruckende Reaktion. Ein Highlight war der 1:0-Auswärtserfolg gegen Tabellenführer Union Wasseralfingen, bei dem die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine der besten Leistungen der letzten Jahre ablieferte.

Mit 39 Treffern stellt die TSG die beste Offensive der Liga. „Dass wir wieder so torgefährlich sind, freut uns enorm“, betont Knauer. Besonders hervorzuheben ist Clemens Schmid, der mit 16 Toren die Torjägerliste anführt. „Clemens spielt eine überragende Saison und ist ein absoluter Schlüsselspieler für uns.“ Die Offensive ist ein klarer Trumpf, den die Mannschaft auch in der Rückrunde nutzen möchte.

Die Schwachstelle der Hinrunde war die Defensive, die aufgrund zahlreicher Verletzungen häufig umgestellt werden musste. „Wir hatten anfangs große Probleme in der Innenverteidigung“, räumt Knauer ein. Mit drei Spielen ohne Gegentor vor der Winterpause zeigte sich jedoch ein deutlicher Aufwärtstrend.

Die Rückrunde beginnt für die TSG mit einem echten Kracher: Am 9. März empfängt man Spitzenreiter SSV Aalen. Der Fokus liegt auf einer Platzierung in der oberen Tabellenhälfte, ein Aufstieg ist jedoch kein Muss. „Sollten die Teams vor uns patzen, möchten wir bereit sein, aber auch ein vierter Platz wäre ein großartiger Erfolg.“

Personelle Veränderungen gibt es keine: „Wir vertrauen unserem Team voll und ganz“, erklärt Knauer. Die Integration der Neuzugänge und die Rückkehr verletzter Spieler sorgen für Zuversicht.

Knauer sieht die Meisterschaftsfrage offen: „Der Titel wird zwischen SSV Aalen, Union Wasseralfingen und dem FC Ellwangen entschieden.“ Für den Abstiegskampf zeigt er Mitgefühl mit dem SV Elchingen: „Wir würden uns sehr freuen, wenn sie den Klassenerhalt noch schaffen.“

Die TSG Abtsgmünd hat sich in der Kreisliga A2 etabliert und spielt eine beeindruckende Saison. Mit der besten Offensive der Liga und einer stabilisierten Defensive blickt die Mannschaft optimistisch auf die Rückrunde.