2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Abstiegskracher in Nellmersbach und Mainhardt, Führungsduo ist Favorit

Bezirksliga Rems/Murr/Hall: Die Übersicht aller Partien des 21. Spieltags

von Timo Babic · Heute, 07:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Andrea Wahl

Am 21. Spieltag der Bezirksliga Rems/Murr/Hall wirkt die Tabelle so scharf gezeichnet wie lange nicht. TSV Gaildorf führt mit 52 Punkten, dicht gefolgt von SV Allmersbach mit 51 Punkten. Dahinter behauptet TSV Schornbach mit 39 Punkten Rang drei, während sich im Mittelfeld fast jeder Ausrutscher sofort bemerkbar macht. Im Keller kämpfen TSV Michelfeld 1954, TSV Rudersberg und vor allem SC Urbach um jeden Halt. Nach einem Spieltag mit klaren Signalen, späten Wendungen und manchem Rückschlag steigt nun der Druck in nahezu jeder Partie.

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TSV Schornbach verspielte zuletzt beim 3:3 in Schmiden eine 3:0-Führung und wird diesen Nachmittag noch in den Knochen spüren. Trotzdem steht die Mannschaft mit 39 Punkten weiter auf Rang drei. TSV Rudersberg verlor zu Hause 2:4 gegen SG Oppenweiler-Strümpfelbach und bleibt mit 14 Punkten tief im Keller.

Das Hinspiel gewann Schornbach klar mit 4:1. Damals hatte Rudersberg durch Fabian Keinath zwar vorgelegt, danach aber drehten Anas Hammouda, Nico Klasik, Giovanni Cristaldi und Pascal Werba die Partie deutlich. Die Rollen sind also verteilt. Schornbach will den Frust vom vergangenen Wochenende in Entschlossenheit verwandeln, Rudersberg kämpft in jeder Woche gegen das Abrutschen.

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SV Breuningsweiler reist mit breiter Brust in dieses Heimspiel. Das 3:0 bei der SGM Kreßberg war ein geradliniger und abgeklärter Auftritt, der die Mannschaft auf 28 Punkte brachte. TSV Schmiden holte beim wilden 3:3 gegen TSV Schornbach immerhin noch einen Punkt, obwohl die Partie lange verloren schien, und steht nun bei 31 Punkten.

Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 1:1. Tommaso Siena hatte Schmiden spät in Führung gebracht, ehe Oguz Dogan nur drei Minuten später ausglich. Auch diesmal deutet vieles auf ein enges Spiel hin. Schmiden verfügt über die größere Konstanz im oberen Mittelfeld, Breuningsweiler aber hat nach dem überzeugenden Auswärtssieg spürbar Rückenwind.

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VfL Mainhardt gewann zuletzt 2:1 beim SC Urbach und zog damit auf 25 Punkte davon. Wieder war Lukas Schanzenbach der entscheidende Mann, der beide Treffer erzielte und seiner Mannschaft einen wichtigen Auswärtssieg sicherte. SGM Kreßberg musste beim 0:3 gegen SV Breuningsweiler den nächsten Schlag hinnehmen und bleibt bei 17 Punkten.

Das Hinspiel entschied Mainhardt dramatisch mit 3:2 für sich. Thomas Kreidl hatte Kreßberg zweimal in Führung gebracht, doch Fabian Wohlschläger, Vincent Latiano und schließlich Jannik Moser in der 90. Minute drehten die Partie noch. Dieses Rückspiel ist für beide von großer Bedeutung: Mainhardt kann sich weiter stabilisieren, Kreßberg braucht dringend Punkte, um nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.

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SV Allmersbach marschiert weiter. Das 5:1 beim TSV Obersontheim war der nächste eindrucksvolle Auftritt eines Titelanwärters, der nun bei 51 Punkten steht. Yusuf Dik, Nick Rühle, Mario Greiner und Benjamin Mayer prägten einen klaren Sieg. SC Urbach verlor zeitgleich 1:2 gegen VfL Mainhardt und bleibt mit zehn Punkten abgeschlagen am Tabellenende.

Auch das Hinspiel war eine klare Angelegenheit. Allmersbach gewann in Urbach 6:1, vor allem durch Mario Greiner, Yusuf Dik und Felix Geck, die jeweils doppelt trafen. Alles andere als eine klare Favoritenrolle der Gastgeber wäre deshalb eine Überraschung. Urbach braucht im Abstiegskampf dringend ein Zeichen, doch die Aufgabe könnte kaum schwerer sein.

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TSV Nellmersbach unterlag zuletzt 0:2 bei TURA Untermünkheim und steht damit weiter bei 21 Punkten. TSV Obersontheim kassierte gegen den Tabellenzweiten SV Allmersbach ein deutliches 1:5 und bleibt bei 19 Punkten. Beide Mannschaften sind damit im unteren Mittelfeld und können sich keine längere Schwächephase erlauben.

Das Hinspiel endete 1:1 und war bis in die Nachspielzeit hinein dramatisch. Thomas Wagner traf damals in der 90. Minute per Foulelfmeter für Obersontheim, ehe Lionello Zaino in der 90.+3 Minute ebenfalls per Foulelfmeter ausglich. Viel spricht dafür, dass es auch diesmal ein enges Spiel wird, in dem eher Nervenstärke als Glanz entscheidet.

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TSV Gaildorf hat mit dem 2:1 beim TSV Michelfeld 1954 seine Spitzenposition behauptet und steht nun bei 52 Punkten. Serkan Uygun und Finn-Fabian Kuhr trafen für den Tabellenführer, der in dieser Phase der Saison mit großer Konsequenz punktet. TURA Untermünkheim gewann zuletzt 2:0 gegen TSV Nellmersbach und kletterte auf 22 Punkte.

Das Hinspiel war klarer: Gaildorf gewann in Untermünkheim 3:0. Angelo Tulino, Tom Berger und erneut Serkan Uygun trafen damals in der Schlussphase, dazu sah Untermünkheim sogar zwei Gelb-Rote Karten. Gaildorf geht deshalb als klarer Favorit in dieses Heimspiel. Für Untermünkheim ist es die Chance, sich gegen den Primus zu stemmen und doch noch einen großen Überraschungsmoment in den Abstiegskampf zu werfen.

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SG Oppenweiler-Strümpfelbach hat sich mit dem 4:2 beim TSV Rudersberg weiter nach vorn gearbeitet und steht nun bei 29 Punkten. Nach Rückständen und einem offenen Spiel drehte die Mannschaft die Partie durch Moritz Stoppel, Even Stoppel und Fabrice Liepold noch auf ihre Seite. SV Unterweissach musste dagegen beim 0:3 gegen TSV Schwaikheim einen klaren Rückschlag hinnehmen und bleibt bei 28 Punkten.

Das Hinspiel spricht deutlich für Oppenweiler-Strümpfelbach. Damals gewann die Mannschaft in Unterweissach 4:1, angeführt von Louis Piscopo mit zwei Toren sowie Treffern von Luca Krämer und Even Stoppel. Unterweissach braucht nach dem blassen Auftritt vom vergangenen Spieltag dringend eine Reaktion, Oppenweiler kann mit einem Heimsieg im engen Mittelfeld weiter Druck machen.

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TSV Schwaikheim setzte beim 3:0 in Unterweissach ein starkes Zeichen und schob sich auf 30 Punkte. Pascal Conti, Alen Rogosic und Benjamin Müller sorgten für einen souveränen Auswärtssieg. TSV Michelfeld 1954 verlor zu Hause 1:2 gegen TSV Gaildorf und bleibt mit 15 Punkten in einer schwierigen Lage. Dazu wog die Rote Karte gegen Jonas Amann schwer.

Auch im Hinspiel war Schwaikheim die bessere Mannschaft. Das 3:0 in Michelfeld ging auf Tore von Christos Stergiou und Pascal Conti, der doppelt traf, zurück. Schwaikheim hat damit die klar bessere Ausgangslage und die frischere Form. Michelfeld muss dagegen in jedem Spiel um die eigene Hoffnung kämpfen.

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