2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Ettmannsdorfs Trainerduo Christian Most (links) und Florian Tausendpfund muss auf Unterstützung aus dem Kreisligateam bauen.
Ettmannsdorfs Trainerduo Christian Most (links) und Florian Tausendpfund muss auf Unterstützung aus dem Kreisligateam bauen. – Foto: Redaktion Schwandorf

Abstiegskracher bei Kosova – Ettmannsdorfer Personalengpass

Landesliga Mitte, 20. Spieltag: Osserbuam erwarten punktgleiches Burglengenfeld +++ Etzenricht gegen Leader Landshut in der Außenseiterrolle +++ Bad Abbach empfängt Luhe-Wildenau

Drei (Regel-)Spieltage stehen noch aus, ehe sich die Landesliga Mitte in die Winterpause verabschiedet. Die 20. Spielrunde wird vom SV Schwandorf-Ettmannsdorf eröffnet. Der formstarke Tabellendritte tritt bereits am Freitag die weite Auswärtsreise zum SSV Eggenfelden an – und das mit größeren Personalsorgen im Gepäck. Im Verfolgerfeld stehen sich tags darauf die punktgleichen SpVgg Lam und ASV Burglengenfeld gegenüber.

Hohen Besuch hat der SV Etzenricht, der den unangefochtenen Ligaprimus SpVgg Landshut zu Gast hat. Interessant dürfte das Kunstrasen-Kräftemessen des TSV Bad Abbach mit dem SC Luhe-Wildenau werden. Am Sonntag dann steigt ein Kracher im Tabellenkeller. Hier kreuzen der Vorletzte FC Kosova Regensburg und Schlusslicht TB 03 Roding die Klingen. Beide Teams stehen arg unter Zugzwang.


Valdrin Blakaj (Trainer SSV Eggenfelden): „Ettmannsdorf ist aktuell die Mannschaft der Stunde in der Liga. Gerade die letzten vier Spiele haben sie eindeutig und beeindruckend gewonnen. Das ist eine sehr gut besetzte Mannschaft. Wir sind gewarnt und müssen an unsere Leistungsgrenze gehen, um hier punkten zu können. Es sollte Ansporn genug, gegen so eine Mannschaft daheim zu spielen, um Zählbares mitnehmen zu können.“

Personalien: Luca Hübner ist nach seiner Roten Karte aus dem Vorspiel gesperrt, dafür ist Ankido Abraham wieder an Bord.


Christian Most (Trainer SV Schwandorf-Ettmannsdorf): „Mit dem fünften Sieg in Folge können wir gestärkt in die letzte Phase des Jahres starten. Diese sehr positive Serie ist für uns im Moment auch sehr wichtig, da nach aktuellem Stand nur zehn Feldspieler aus dem Kader am Freitag zur Verfügung stehen. Trotz einiger Ausfälle werden wir definitiv eine schlagkräftige Truppe stellen, um etwas Zählbares von der weiten Auswärtsreise mitzunehmen. Dass es keine leichte Aufgabe wird, steht außer Frage. Nicht zuletzt wegen der klaren Niederlage im Hinspiel wissen wir, was uns in Eggenfelden erwartet. Doch gerade das Hinspielergebnis sollte uns auch nochmal eine extra Motivation geben. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch gegenüber dem letzten Spiel gegen Bogen wieder etwas steigern. Schaffen wir das, ist ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen.“

Personalien: Wegen Verletzungen oder aus beruflichen Gründen werden voraussichtlich Johannes Böhm, Balthasar Sabadus, Tobias Bernkopf, Basel Kasem, Maximilian Bauer, Alexandru Dragut und Felix Wifling nicht zur Verfügung stehen. „Wir werden unseren Kader mit jungen Talenten aus dem Jahrgang 2006 unserer zweiten Mannschaft verstärken. Die Jungs zeigen unter Tobias Wiesner gute Leistungen und haben sich dadurch auch einen Einsatz verdient“, so Coach Most.



Sepp Schuderer (Sportlicher Leiter TSV Bad Abbach): „Der Sieg gegen Etzenricht könnte der Dosenöffner für weitere positive Spiele gewesen sein. Die Premiere auf Kunstrasen ist mehr als gelungen. Die Mannschaft zeigt auch in den Trainingseinheiten Mentalität, Mut und Gier auf weitere Erfolge. Wir wissen um die Stärke von Luhe-Wildenau, haben aber keine Angst und werden alles versuchen, dem Gegner ein Bein zu stellen. Für uns ist das Spiel am Samstag ein Bonusspiel.“

Personalien: Justin Bolfrey, der letztes Wochenende aus schulischen Gründen passen musste, und Alexander Legler, der seine Rotsperre abgesessen hat, kehren ins Aufgebot zurück.


Benjamin Urban (Spielertrainer SC Luhe-Wildenau): „Nach dem überzeugenden Auftritt letztes Wochenende gegen Bad Kötzting möchten wir den Schwung und die Einstellung mit ins Spiel gegen Bad Abbach nehmen und versuchen, eine ähnliche Leistung abzurufen. Wir freuen uns schon darauf, gegen einen sehr starken Aufsteiger deren neuen Kunstrasen austesten zu dürfen.“

Personalien: Ein Fragezeichen steht hinter Maximilian Hiltl, der sich einen Infekt eingefangen hat. Ansonsten steht der gleiche Kader wie in den letzten Wochen zur Verfügung



Thomas Schneider (Trainer FC Tegernheim): „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, der zu Recht in der Tabelle dort steht. Vornbach hat sich sehr gut in der Liga eingelebt, spielt einen sehr guten Fußball und hat eine gute Struktur. Nichtsdestotrotz ist es ein Heimspiel gegen einen Mitaufsteiger. Wir wollen den Schwung aus dem Sieg der Vorwoche mitnehmen und die Punkte daheim lassen.“

Personalien: Mehrere Akteure sind angeschlagen oder krank, bei ihnen entscheidet sich ein möglicher Einsatz kurzfristig. Einziger fixer Ausfall ist Dauerpatient Benedikt Albrecht.


Michael Jäger (Sportlicher Leiter DJK Vornbach): „In Bogen haben in allen Bereichen ein paar Prozent gefehlt. Dann ist es schwierig für uns, in der Landesliga zu punkten. In Tegernheim müssen wir alle wieder an unser Maximum kommen, um nicht leer auszugehen. Das wissen unsere Jungs auch.“

Personalien: Neben den Dauerpatienten fehlen erneut Lucas Stallmeier und Paul Löw.



Lorenz Kowalski (Trainer SpVgg Lam): „Wir blicken dem kommenden Spiel positiv entgegen. Gegen eine starke Burglengenfelder Mannschaft wollen wir zu Hause nicht leer ausgehen.“

Personalien: Nach wie vor werden der gesperrte Daniel Gschwendtner, Simon Loderbauer, Benjamin Tolks und Simon Meindl nicht auf dem Spielberichtsbogen zu finden sein.


Erkan Kara (Trainer ASV Burglengenfeld): „Wir haben uns letztes Wochenende endlich mal wieder mit drei Punkten belohnt. Nach Wochen des 'Nicht-Belohnens" war dieser Sieg extrem wichtig für die Psyche. Gleiches wie zuletzt gilt für das Spiel gegen die SpVgg Lam. Wir müssen annehmen, dass dies sicherlich keine Schönspielerei wird. Lam ist eine Mannschaft, die man nicht ins Rollen kommen lassen darf. Was dann passieren kann, durften wir vor eineinhalb Jahren erleben. Ich weiß auch, dass uns mein Trainerkollege Lorenz Kowalski aufgrund der letzten Ergebnisse in den direkten Duellen die Favoritenrolle anheften wird. Heißt, wir treffen garantiert auf einen extrem motivierten Gegner. Ich weiß aber, dass wir damit umgehen können. Unsere Führungsspieler sind absolut auf der Höhe und werden alle Kräfte unserer Mannschaft bündeln. Für uns ist klar: Wir müssen voll auf der Höhe sein, von Beginn an konzentriert sein und die Qualitäten des Gegners taktisch ausschalten und somit bestmöglich zunichte machen. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen, etwas aus Lam mitzunehmen.“

Personalien: Die Kadersituation bei den Naabtalkickern bleibt angespannt. Von den bisherigen Ausfällen Patrick Suckert, Dennis Koch, Quirin Stadler, Mario Cieslik und Richard Cin kehrt niemand zurück. Zusätzlich fällt Luca Spickenreuther sicher aus. Das Mitwirken von Martin Glöckner, der im Training umgeknickt ist, und des erkrankten Matthias Graf ist fraglich.


Der SV Etzenricht (in blau, hier eine Szene aus dem Hinspiel) steckt gegen den Liga-Dominatoren SpVgg Landshut in der Außenseiterrolle.
Der SV Etzenricht (in blau, hier eine Szene aus dem Hinspiel) steckt gegen den Liga-Dominatoren SpVgg Landshut in der Außenseiterrolle. – Foto: Rudi Walberer



Andreas Wendl (Spielertrainer SV Etzenricht): „Die Rollen sind klar verteilt und somit unsere Aussichten für das Wochenende erstmal überschaubar. Ich erwarte mir aber auf jeden Fall eine Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche. Es muss sich wieder die Selbstverständlichkeit bei allen einspielen, in jedem Augenblick alles zu geben.“

Personalien: Michael Wexlberger ist nicht mehr gesperrt, ansonsten sieht die Aufstellung in etwa wie zuletzt aus.


Sebastian Maier (Spielertrainer SpVgg Landshut): „Unser starker Auftritt und die sehr, sehr gute erste Halbzeit beim 4:0-Heimsieg gegen Passau sorgte für positive Stimmung und festigte das Selbstvertrauen. Wir wollen in Etzenricht an diese Leistung anknüpfen, wissen aber genau, dass uns ein völlig anderes Spiel erwartet als beim klaren Erfolg in der Vorrunde. Schließlich ist der Aufsteiger stabiler geworden und hat schon einige etablierte Teams geärgert. Wir werden den Gegner jedenfalls zu keiner Sekunde unterschätzen und alles versuchen, um unbedingt in der Erfolgsspur zu bleiben.“

Personalien: Wegen einer Fußoperation fällt Verteidiger Noa Heininger für den Rest dieses Jahres aus.



Mateo Jerkovic (Sportlicher Leiter TSV Bogen): „Nach dem wichtigen Sieg im Nachholspiel gegen Vornbach wollen wir nun gegen Bad Kötzting nachlegen. Gelingt uns das, könnten wir unsere Ausgangslage wieder ein Stück weit besser machen. Auf alle Fälle wollen wir Wiedergutmachung betreiben, denn die im Hinspiel gezeigte Leistung war bisher unsere schlechteste.“

Personalien: Jonas Gmeinwieser wurde am Dienstag am Kreuzband operiert und die Saison ist für den 26-jährigen Stürmer damit gelaufen. Zudem können Routinier Michael Faber und Alexander Knipf nicht mitwirken.


Christian Ranzinger (Trainer 1. FC Bad Kötzting): „Nach der verdienten Niederlage in Luhe-Wildenau sind wir jetzt in Bogen gefordert – gegen einen Gegner, der in unserer Tabellenregion ist. Ich erwarte ein sehr enges Kampfspiel auf schwierigen Platzverhältnissen. Wir wollen in Bogen definitiv nicht verlieren, das ist das Minimalziel.“

Personalien: Simon Schneider stieg diese Woche wieder ins Training ein und wird auch im Aufgebot stehen. Ob es bei Johannes Kordick für einen Kaderplatz reicht, wird das Abschlusstraining zeigen. Nico Hiebl droht wegen Schulterproblemen auszufallen. Definitiv keine Option sind Andreas Kussinger, Jonathan Auburger, Simon Pönn und Kilian Ettl.



Lum Gashi (Sportlicher Leiter FC Kosova Regensburg): „Nach einer blamablen Vorstellung gegen den ASV Burglengenfeld, die – bis auf zwei, drei Ausnahmen – einer Arbeitsverweigerung gleichkam, sind die Jungs nun gefordert, gegen Roding ein ganz anderes Gesicht zu zeigen. Im Abstiegskampf zählt nicht, ob die Frisur sitzt, sondern lauf- und kampfbetonte Leidenschaft. Eine Vorstellung wie in der vergangenen Woche wird auf keinen Fall noch einmal geduldet!“

Personalien: Im Vergleich zur Vorwoche gibt es keine Änderungen.


Andreas Klebl (Trainer TB 03 Roding): „In den letzten Spielen des Jahres und speziell gegen den Tabellennachbarn wollen wir nochmal alle Kräfte mobilisieren im Kampf um die Relegationsplätze. Die Niederlage gegen Tegernheim ohne eigenen Treffer hat uns sehr wehgetan. Allerdings hat die Mannschaft schon öfter bewiesen, dass sie immer wieder trotz Nackenschlägen aufstehen kann und versucht ans Maximum zu gehen. Deshalb rechnen wir uns auch gegen Kosova gute Chancen aus.“

Personalien: Zwar steht Ivan Mukulu wieder zur Verfügung, dafür fehlt der ehemalige Kosova-Spieler Raul Almeida Da Silva aus privaten Gründen. Ansonsten bleibt alles beim Alten.


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Aufrufe: 013.11.2025, 12:30 Uhr
Florian WürtheleAutor