2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
Nach einer frühen Roten Karte für den SC Brebach war das Hinspiel für den Tabellenführer FC Rastpfuhl beim 3:0-Sieg eine klare Sache.
Nach einer frühen Roten Karte für den SC Brebach war das Hinspiel für den Tabellenführer FC Rastpfuhl beim 3:0-Sieg eine klare Sache. – Foto: Sportfotografie Rostam

Abstiegskandidaten müssen es in direkten Duellen entscheiden

Verbandsliga Südwest: Oben und unten noch alles offen

Nachdem der FC Kleinblittersdorf das neu angesetzte Spiel in Brebach aufgrund der Vorkommnisse beim Abbruch der Partie geschenkt hat, stehen alle Teams bei 31 Spielen. Und sowohl oben wie unten ist noch alles möglich.

Im Titelkampf muss der SC Brebach auf die Mithilfe von Bischmisheim oder Siersburg hoffen und zudem am vorletzten Spieltag zuhause gegen den FC Rastpfuhl das direkte Duell gewinnen. Die Hoffnung der Brebacher ruht dabei vor allem auf der Mannschaft von Jannik Schliesing, die in der gesamten Rückrunde bisher erst einmal besiegt werden konnte.

Aktuelle Tabelle Verbandsliga Südwest

Wesentlich komplizierter gestaltet sich die Situation im Abstiegskampf. Da noch überhaupt nicht klar ist, wie viele Mannschaften absteigen müssen, macht dies die Sache noch schwieriger. Die beiden Faktoren, die sich auf die Zahl der Absteiger auswirken, sind: Hält die SG Mettlach-Merzig die Klasse und/oder schafft es der Vizemeister in die Schröder-Liga. Passiert beides, müssen nur zwei absteigen, geht beides schief, beißen vier Vereine in den sauren Apfel.

Der Spieltagplaner hat es fertig gebracht, dass es an den letzten drei Spieltagen jede Menge direkte Duelle gibt. So hat zum Beispiel der Tabellenletzte aus SG Großrosseln/St. Nikolaus die Möglichkeit, mit drei Siegen gegen direkte Konkurrenz selbst noch auf 34 Punkte zu kommen und gleichzeitig den anderen die Punkte wegzunehmen. Das Gleiche gilt für den Vorletzten aus Walpershofen. Drei abstiegsbedrohte Gegner stehen auf dem Programm und mit drei Siegen ist für den SVW noch alles möglich.

Der FC Riegelsberg ist das einzige Team, das es nur noch mit unbeteiligten Gegnern zu tun hat. Ob es ein Vorteil ist, dass der Gegner ohne Ambitionen nach oben oder unten agieren kann, wird sich zeigen.

Die FSG Bous rangiert derzeit wegen des verlorenen direkten Vergleichs mit Bliesransbach und Kleinblittersdorf auf einem möglichen Abstiegsplatz 15, hat aber den Vorteil, noch zweimal zu Hause antreten zu dürfen. Und das erste Spiel wird dann schon das Wichtigste sein, denn der Gegner ist der Vorletzte aus Walpershofen.

Die beiden genannten punktgleichen Ortsnachbarn aus Bliesransbach und Kleinblittersdorf treten beide noch unter anderem beim Tabellenletzten in Großrosseln an und haben es so selbst in der Hand, sich zu retten.

Aufrufe: 010.5.2024, 11:45 Uhr
Georg MüllerAutor