2026-04-01T09:09:12.390Z

Allgemeines

Abstiegskampf unter Flutlicht: Lupo empfängt den MTV zum Nachholspiel

Zwei Teams aus dem Tabellenkeller treffen im direkten Duell aufeinander – für beide geht es um wichtige Punkte und ein mögliches Signal im Saisonendspurt.

von ck · Heute, 12:17 Uhr · 0 Leser
– Foto: Manni Hermes

Für Lupo Martini Wolfsburg geht es am Donnerstagabend im Nachholspiel des 16. Spieltags um dringend benötigte Punkte. Gegen den MTV Wolfenbüttel bietet sich im direkten Duell mit einem Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel die Chance, den Rückstand zumindest etwas zu verkürzen. Der Gast reist nach dem 1:4 bei Germania Egestorf-Langreder an, Lupo musste sich zuletzt bei SV Meppen II knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Die Ausgangslage ist klar: Lupo Martini Wolfsburg steht mit neun Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, MTV Wolfenbüttel hat als 13. bereits 20 Zähler gesammelt. Gerade deshalb besitzt die Partie aus Sicht der Gastgeber erhebliche Bedeutung. Das Hinspiel ging mit 2:1 an den MTV, nun will Lupo vor eigenem Publikum antworten.

Beim MTV stellt man sich auf unangenehme Bedingungen ein. Team-Manager Tahar Gritli erwartet „ein sehr intensives Spiel“, auch wegen des kleinen Kunstrasenplatzes. Seine Einschätzung: Lupo Martini Wolfsburg werde „extrem stressen“ und hoch pressen, weshalb die Partie von vielen Zweikämpfen und hoher Intensität geprägt sein dürfte. Gleichzeitig sieht er genau darin auch Räume und Möglichkeiten für seine Mannschaft, wenn sie dem Druck standhält.

Dass der MTV zuletzt in Egestorf nach dem 1:1 zur Pause direkt nach Wiederbeginn den Faden verlor und am Ende deutlich mit 1:4 unterlag, dürfte die Vorbereitung zusätzlich geschärft haben. Maximilian Fricke hatte dort kurz vor der Pause noch ausgeglichen, ehe der Favorit das Spiel binnen weniger Minuten auf seine Seite zog.

Tahar Gritli fordert deshalb vor allem Haltung und Einsatz. Seine Mannschaft müsse „die Grundtugenden auf den Platz bringen“ und dann zu dem Spiel finden, „was uns stark macht“. Personell habe sich die Lage im Vergleich zur Vorwoche zwar etwas entspannt, weil „zwei, drei wieder zurück“ kämen. Zugleich warnte er aber davor, diese Rückkehrer automatisch als voll belastbar einzuordnen: Nur weil jemand wieder spielen könne, sei er noch nicht zwingend bei hundert Prozent.

Gerade in einer Partie wie dieser dürfte es daher weniger um Glanz als um Widerstandsfähigkeit gehen. Gritli verlangt von seinem Team, „100 Prozent leidenschaftlich“ zu spielen und „100 Prozent Gas“ zu geben, um in Wolfsburg erfolgreich zu sein.

Für Lupo Martini Wolfsburg spricht immerhin, dass die jüngste Niederlage bei SV Meppen II trotz des 0:1 vergleichsweise knapp ausfiel. Das Gegentor durch Moritz Hinnenkamp in der 38. Minute entschied eine Partie, in der Lupo zumindest defensiv länger im Spiel blieb. Gegen den MTV dürfte nun gefragt sein, diese Stabilität mit mehr Durchschlagskraft nach vorne zu verbinden.