
In der Bezirksliga Ost könnte es kaum spannender zugehen. Die Mannschaften bis auf Platz sechs (!) rauf müssen um den direkten Klassenerhalt zittern. Am Meister VfB Forstinning ist hingegen nicht mehr zu rütteln.
München – Wie knapp kann es in einer Liga kurz vor Schluss werden? Unendlich knapp, wie die Bezirksliga Oberbayern Ost gerade zeigt. Die meisten Teams haben noch zwei Spiele vor sich, einige auch drei. Sicher ist vom Tabellenletzten bis in die obere Tabellenhälfte kein Team. Mehr als die Hälfte der Mannschaften der Liga befindet sich im Abstiegskampf. Das Restprogramm im Abstiegskampf.
Der TSV Peterskirchen hat von den Teams, die um den Klassenverbleib bangen müssen, eine der besten Ausgangspositionen. Nicht zuletzt, weil der Sechstplatzierte alles in der eigenen Hand hat.
Beim SB Rosenheim zeigte in den letzten Spiele die Formkurve nach unten. Immerhin gab es nun zwei Unentschieden in Folge. Am Ende könnte das Spiel gegen Ebersberg entscheidend werden. Meister Forstinning dürfte zu stark für etwas Zählbares sein.
In Bruckmühl freut man sich, dass man noch ein Spiel in der Hinterhand hat. Zudem geht es in den drei verbleibenden Spielen nur gegen niedriger platzierte Teams, dafür aber zweimal auswärts.
Der SV Miesbach sticht mit seinem positiven Torverhältnis heraus und hat wie Bruckmühl noch drei Partien zu bestreiten. Zwei davon sind gegen den Tabellenletzten und -vorletzten.
Der SV Aschau ist Meister im Remis spielen. Damit es für den direkten Klassenverbleib reichen dürfte, sollte das Team aber noch jeweils mindestens einen Punkt holen.
Der FC Töging hat zwar momentan den komfortablen Platz über den Relegationsrängen inne, aber auch noch ein direktes Duell mit dem Tabellennachbarn SV Saaldorf vor sich.
Für den SV Saaldorf wird es ebenso eng. Das direkte Duell gegen Töging dürfte die Richtung angeben, ob es zum direkten Klassenverbleib reicht.
Eine düstere Prognose, wenn es nach der Tordifferenz geht, hat der TSV Ebersberg. Auch das Restprogramm ist hart, um der Relegation noch zu entgehen.
Der SV Waldperlach hat zwar eine bessere Tordifferenz als die Ebersberger, aber auch für sie sind die letzten Spiele nicht ohne. Da es gegen Konkurrenten im Abstiegskampf geht, hat man aber noch Chancen.
Für den TSV Siegsdorf sieht es ganz nach Relegation. Der Abstand zu einem Nicht-Relegationsplatz beträgt sechs Punkte. Das ist kaum noch aufzuholen.
Am Tabellenende hat der TSV Zorneding die rote Laterne in der Hand. Unter dem neuen Trainer verlor das Team knapp in Saaldorf. Die ausstehenden Spiele sprechen auch nicht für den Verein. Einziger Vorteil: Es sind noch drei Spiele.