
Der 26. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd verspricht eine nervöse, hoch aufgeladene Runde. RSV Eintracht 1949 verteidigt die Spitze mit 58 Punkten, doch SC Freital, VFC Plauen, VfB Germania Halberstadt und VfB Auerbach 1906 bleiben im Rennen. Dahinter kämpfen mehrere Teams um Ruhe, Stabilität und Abstand zur Gefahrenzone. Unten wird die Luft für FC Grimma, 1. FC Lok Stendal und 1. SC 1911 Heiligenstadt immer dünner. Nach Nachholspielen und jüngsten Rückschlägen steht nun fast jede Partie unter besonderer Spannung.
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VfB Auerbach 1906 kommt mit Wucht in dieses Heimspiel. Auf das 1:0 bei Sandersdorf folgte unter der Woche ein starkes 4:2 beim VfL Halle 1896, angeführt von drei Treffern von Cedric Graf. Mit 46 Punkten ist Auerbach wieder ganz nah an der Spitzengruppe. VfB 1921 Krieschow feierte zuletzt mit dem 5:1 gegen Halberstadt ein Ausrufezeichen und hat nun 34 Punkte.
Das Hinspiel gewann Auerbach mit 2:0 in Krieschow. Genau daraus zieht der Gastgeber zusätzliches Selbstvertrauen. Für Krieschow wäre ein weiterer Erfolg gegen ein Spitzenteam ein kraftvolles Signal in Richtung oberes Mittelfeld. Auerbach dagegen weiß: Wer oben noch ernsthaft mitmischen will, darf jetzt kaum noch stolpern.
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RSV Eintracht 1949 geht als Tabellenführer in diesen Spieltag und hat zuletzt eindrucksvoll geliefert. Dem 3:1 in Wernigerode folgte unter der Woche ein 0:0 bei Halberstadt. Mit 58 Punkten bleibt die Mannschaft ganz vorne. SG Union Sandersdorf verlor zuletzt 0:1 gegen Auerbach und steht mit 26 Punkten im unteren Bereich der Tabelle.
Das Hinspiel gewann RSV Eintracht 1949 klar mit 4:1 in Sandersdorf. Auch diesmal ist die Ausgangslage eindeutig. Für Sandersdorf geht es um Widerstand und wichtige Punkte gegen den Abwärtsdruck. RSV Eintracht dagegen steht vor einer Partie, in der nur ein Sieg den Anspruch auf Platz eins untermauert.
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Für 1. FC Lok Stendal ist der Druck enorm. Auf das 2:2 gegen den Bischofswerdaer FV 08 folgte unter der Woche ein 0:2 in Wernigerode. Mit 20 Punkten steckt der Aufsteiger tief im Tabellenkeller. 1. SC 1911 Heiligenstadt verlor zuletzt 1:2 gegen SC Freital und bleibt mit 16 Punkten Vorletzter.
Das Hinspiel gewann Lok Stendal mit 3:2 in Heiligenstadt. Genau diese Erinnerung macht dieses Duell so bedeutsam. Es ist ein direktes Kellerduell, in dem die Nerven eine große Rolle spielen werden. Stendal kann sich etwas Luft verschaffen, Heiligenstadt braucht fast schon zwingend ein Erfolgserlebnis, um die Hoffnung am Leben zu halten.
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Der Bischofswerdaer FV 08 erkämpfte zuletzt ein spätes 2:2 in Stendal und steht mit 24 Punkten weiter in prekärer Lage. VfB Empor Glauchau kommt nach einem wilden 4:3 gegen FC Grimma mit neuem Schwung an. Die Gäste haben nun 30 Punkte und etwas Distanz zu den hinteren Rängen aufgebaut.
Das Hinspiel gewann Bischofswerda deutlich mit 5:2 in Glauchau. Doch die Vorzeichen haben sich verschoben. Glauchau hat mit dem jüngsten Sieg gezeigt, dass es auch in offenen Spielen bestehen kann. BFV 08 wiederum braucht zuhause Punkte, weil die Abstiegszone noch immer bedrohlich nahe ist.
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FSV Budissa Bautzen geht nach einem bitteren 0:4 in Rudolstadt in dieses Heimspiel. Mit 34 Punkten ist die Ausgangslage stabiler als im Keller, aber längst nicht sorgenfrei. SC Freital gewann zuletzt 2:1 in Heiligenstadt und bleibt mit 53 Punkten erster Verfolger des Spitzenreiters. Der Druck auf RSV Eintracht 1949 soll hoch bleiben.
Das Hinspiel gewann Freital klar mit 4:1. Genau deshalb ist Bautzen nun besonders gefordert. Nach der schweren Niederlage zuletzt braucht die Mannschaft eine Antwort. Freital dagegen weiß, dass jeder Punktverlust im Titelrennen sofort schmerzen würde. Dieses Spiel trägt viel Schwere in sich – und viel Bedeutung.
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VfL Halle 1896 hat in wenigen Tagen zwei Rückschläge einstecken müssen. Erst das 0:1 beim VFC Plauen, dann unter der Woche das 2:4 gegen Auerbach. Trotz 37 Punkten ist die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld, aber die Leichtigkeit ist verloren gegangen. FC Einheit Rudolstadt gewann zuletzt mit 4:0 gegen Bautzen und sammelte wichtige Zähler im unteren Tabellenbereich.
Das Hinspiel entschied Rudolstadt mit 2:0 für sich. Das verleiht den Gästen Mut. Für Halle 96 ist dieses Heimspiel die Chance, eine negative Tendenz zu stoppen. Rudolstadt wiederum kann mit einem weiteren Erfolg den Abstand auf die gefährdete Zone vergrößern und ein starkes Zeichen setzen.
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VfB Germania Halberstadt erlebt bewegte Tage. Nach dem ernüchternden 1:5 in Krieschow rettete die Mannschaft unter der Woche mit dem 0:0 gegen den Spitzenreiter RSV Eintracht 1949 zumindest Stabilität. VFC Plauen reist nach dem 1:0 gegen VfL Halle 1896 als Dritter an und hat bei einem Spiel weniger 47 Punkte auf dem Konto.
Das Hinspiel gewann Plauen klar mit 4:1. Diesmal aber dürfte es enger, härter und emotionaler werden. Halberstadt will nach dem Einbruch in Krieschow ein anderes Gesicht zeigen. Plauen hat die Chance, den Druck auf die ersten beiden Plätze massiv zu erhöhen – ein Spiel mit echtem Gewicht.
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FC Grimma steckt nach dem 3:4 bei Glauchau weiter tief in der Krise. Mit 19 Punkten bleibt die Lage bedrohlich. FC Einheit Wernigerode hat dagegen eine starke Woche hinter sich: Zwar gab es zunächst das 1:3 gegen RSV Eintracht 1949, doch im Nachholspiel folgte ein wichtiges 2:0 gegen Lok Stendal. Mit 29 Punkten wirkt die Situation deutlich freundlicher.
Das Hinspiel gewann Wernigerode mit 3:1. Für Grimma ist dieses Heimspiel deshalb von großer Bedeutung. Es geht um Anschluss, Hoffnung und Widerstand. Wernigerode kann sich mit einem weiteren Erfolg weiter vom Keller entfernen und den jüngsten Aufschwung mit Nachdruck bestätigen.
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