
Bezirksliga, Gruppe 6: Die Saison bleibt weiterhin spannend für die Sportfreunde Königshardt. Nur ein Punkt trennt die Mannschaft von Cheftrainer Kenan Hodzic von dem Relegationsplatz - zudem stehen zwischen dem Abstiegskandidaten und dem rettenden Ufer ebenfalls nur zwei Zähler. Der Übungsleiter sprach über die Aspekte, die ihm Hoffnung verschaffen und die restliche Spielzeit.
Seit acht Liga-Spielen wartet Königshardt auf einen Dreier. Die Mannschaft von Hodzic musste zudem harte Pleiten hinnehmen, wie beispielsweise ein 0:9 gegen den aktuellen Tabellenführer DJK Arminia Klosterhardt.
In den vergangenen drei Liga-Begegnungen steigerte sich sein Team allerdings und sammelte zwei wichtige Punkte. Der Cheftrainer sprach über die vergangenen drei Duelle, die Hoffnung machten: "Wir haben nun länger keinen Dreier mehr eingefahren. Jedoch zeigt der Trend, wie wir die letzten Spiele angegangen sind und was wir auf dem Platz gezeigt haben, deutlich nach oben." Weiter führte er aus: "Wir müssen uns einfach mehr belohnen und unser Spiel noch konsequenter durchziehen. Dabei haben wir teilweise zu naiv verteidigt und vorne hat uns ein wenig das Glück gefehlt. Wenn wir wie in den letzten drei Spielen spielen, ist es nur eine Frage der Zeit wann die nächsten drei Punkte auf unserem Konto stehen."
Auch gegen den klaren Favoriten und das aktuell formstärkste Team Rot-Weiss Essen II konnten die Sportfreund mithalten, mussten sich schlussendlich jedoch mit 0:2 geschlagen geben.
Das Selbstvertrauen aus den vergangenen Spielen will Königshardt mit in die entscheidende Phase der Saison nehmen. In den kommenden zwei Partien treffen die Sportfreunde auf direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.
Trotz der anstehenden Duelle und der Tabellensituation bleibt Hodzic jedoch gelassen: "Was das Thema Klassenerhalt angeht bin ich absolut zuversichtlich. Die Top drei der Liga haben wir ja schon hinter uns und jetzt kommen mehr Duelle auf Augenhöhe, beziehungsweise gegen Gegner aus unserer Region der Tabelle. Und genau da müssen wir die Punkte einfahren", erklärte der Cheftrainer. Er fügte noch hinzu: "Dabei müssen wir, wie zuletzt, nicht das Rad neu erfinden wollen auf dem Platz. Es geht über Kampf, Laufbereitschaft, Willen und Selbstvertrauen. Wenn wir das Sonntag für Sonntag umsetzen, bin ich mir absolut sicher, dass wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren."
Am kommenden Spieltag wartet Dostlukspor Bottrop auf den Tabellensechszehnten. Die Bottroper stehen aktuell bei 21 Punkten. Allerdings warten die Gäste seit neun Liga-Partien auf einen Erfolg. Der Sieger dieses Duells würde ein wichtiges Zeichen im Tabellenkeller setzen.