2026-05-12T12:35:39.633Z

Allgemeines

Abschiedstour des VfR Aalen startet beim Heimspiel gegen Pforzheim

Der Oberliga-Meister und Regionalliga-Aufsteiger erwartet den Tabellensiebten.

von Timo Babic · Heute, 17:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Der VfR Aalen geht als feststehender Meister in den 32. Spieltag der Oberliga Baden-Württemberg. Mit dem 4:0 bei Türkspor Neckarsulm hat die Mannschaft am vergangenen Wochenende nicht nur den Aufstieg in die Regionalliga Südwest perfekt gemacht, sondern auch ihre Sonderstellung in dieser Liga noch einmal unterstrichen. Vor dem Heimspiel gegen den 1. CfR Pforzheim ist die große Entscheidung damit gefallen. Offen bleibt nur, mit welcher Konsequenz Aalen seine starke Saison in den letzten Partien weiterführt.

Die Ausgangslage

Mit 77 Punkten aus 31 Spielen und einem Torverhältnis von 76:19 steht der VfR klar an der Spitze. Der Vorsprung auf Verfolger VfR Mannheim ist so groß, dass an der Meisterschaft nichts mehr zu ändern ist. Für Aalen verändert das die Perspektive, nicht aber den Anspruch. Die Mannschaft kann die letzten Wochen nun ohne tabellarischen Druck angehen, wird aber gerade zuhause den Maßstab der vergangenen Monate bestätigen wollen.

Aufstieg mit Deutlichkeit

Der jüngste Auftritt in Neckarsulm war ein weiterer Beleg für die Stabilität des neuen Meisters. Nach dem Führungstreffer von Luigi Campagna in der 30. Minute kontrollierte Aalen die Partie zunehmend klarer. Reece Hannam erhöhte nach der Pause per Handelfmeter, ehe Vico Meien und Sasa Maksimovic in der Schlussphase den 4:0-Erfolg komplettierten. Das Spiel passte in seiner Klarheit zum Saisonbild eines Teams, das sich den Aufstieg nicht in einem einzelnen Moment, sondern über viele Wochen erarbeitet hat.

Pforzheim mit spätem Rückschlag

Der kommende Gegner reist mit einem 2:2 gegen den 1. Göppinger SV an. Dabei verspielte Pforzheim nach Treffern von Walter Vegelin und Cemal Durmus noch eine Zwei-Tore-Führung und kassierte in der Nachspielzeit den Ausgleich. Diese Partie zeigte zweierlei: Zum einen verfügt der CfR über genug Qualität, um Spiele an sich zu ziehen, zum anderen fehlt ihm mitunter die letzte Konsequenz, um Vorteile ins Ziel zu bringen. Für Aalen ist das ein Hinweis darauf, dass der Gegner gefährlich sein kann, aber nicht immer stabil bleibt.

Heimspiel ohne Leerlauf

Auch ohne den Druck des Aufstiegsrennens bleibt das Heimspiel gegen Pforzheim für den VfR sportlich relevant. Nach der vorzeitigen Meisterschaft geht es nun darum, die Saison sauber zu Ende zu spielen und den eigenen Rhythmus zu halten. Gerade darin liegt oft eine eigene Herausforderung: Erfolgreiche Mannschaften müssen auch nach dem Erreichen ihres Hauptziels Spannung bewahren. Für Aalen bietet die Partie deshalb die Chance, zu zeigen, dass diese Meisterschaft nicht nur verdient, sondern auch bis zum letzten Spieltag mit Haltung getragen wird.