
Vor dem letzten Heimspiel gegen die SG Wippingen/Renkenberge verabschiedet Grün-Weiß Spahnharrenstätte verdiente Trainer und Spieler.
Bei Grün-Weiß Spahnharrenstätte endet im Sommer eine Ära. Vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen die SG Wippingen/Renkenberge verabschiedet der Verein mehrere prägende Gesichter der vergangenen Jahre. Mit Flo Eilers, Stefan Eilers sowie fünf langjährigen Spielern verlieren die Grün-Weißen nicht nur Erfahrung, sondern auch zahlreiche Identifikationsfiguren.
Pokalsieg 2024 als gemeinsamer Höhepunkt
Besonders emotional fällt der Abschied von Flo Eilers und seinem Bruder Stefan Eilers aus. Flo war zunächst Spieler und später Spielertrainer, Stefan fungierte als Co-Trainer. Gemeinsam führte das Duo die Mannschaft durch erfolgreiche Jahre. Direkt nach der Corona-Zeit erreichte Spahnharrenstätte die Aufstiegsrunde, anschließend folgten ein dritter Platz in der 1. Kreisklasse, ein fünfter Platz mit anschließendem Aufstieg in die neue Kreisliga Nord-Mitte sowie der Gewinn des Kreispokals 2024. Auch in ihrer letzten Saison setzte die Mannschaft mit dem Einzug ins Pokalhalbfinale noch einmal ein sportliches Ausrufezeichen.
Der Verein erinnert zudem an zahlreiche emotionale Pokalspiele, gewonnene Elfmeterschießen und Derbysiege, an denen die Brüder entscheidenden Anteil hatten.

Fünf langjährige Spieler verlassen den Verein
Auch auf dem Platz endet für mehrere langjährige Leistungsträger die Zeit bei Grün-Weiß. Peter Konen und Jan Wilmes gehörten seit Sommer 2011 zur ersten Mannschaft und waren insgesamt 15 Jahre fester Bestandteil des Teams. Beide begleiteten sämtliche sportlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre, vom Aufstieg in die 1. Kreisklasse bis hin zum Kreispokalsieg 2024.
Konen entwickelte sich laut Verein vom Torjäger zum Mittelfeldmotor und führte die Mannschaft über Jahre als Kapitän an. Wilmes überzeugte vor allem durch seine Vielseitigkeit und kam auf zahlreichen Positionen zum Einsatz, sogar im Tor.
Mit Leon Pöker verabschiedet der Verein zudem einen langjährigen Rückhalt zwischen den Pfosten. Torsten Timpker kehrte noch einmal zurück, um die Mannschaft zu unterstützen, während Tobias Knoll nach einer Saison aus dem Fußballruhestand direkt wieder Einfluss auf das Spiel nahm.
Alle fünf Spieler erreichten in ihrer letzten Saison gemeinsam noch einmal das Pokalhalbfinale. Vor dem Heimspiel gegen die SG Wippingen/Renkenberge dürfte der Abend in Spahnharrenstätte deshalb nicht nur sportlich, sondern auch emotional werden.