2026-05-06T12:44:31.715Z

Allgemeines

Abschied einer Identifikationsfigur bei SV Atlas Delmenhorst

Stürmer Justin „Dähne“ Dähnenkamp verlässt den Oberligisten nach drei Jahren

von red · Heute, 13:00 Uhr · 0 Leser

Beim SV Atlas Delmenhorst endet im Sommer eine prägende Personalie: Angreifer Justin „Dähne“ Dähnenkamp verabschiedet sich nach drei Jahren. Der Stürmer zieht sich aus privaten Gründen zurück und hinterlässt sportlich wie emotional eine deutliche Lücke.

Der Abgang von Justin „Dähne“ Dähnenkamp markiert beim SV Atlas Delmenhorst mehr als nur eine Kaderveränderung. Der Offensivspieler war in den vergangenen drei Jahren ein fester Bestandteil des Teams und entwickelte sich zu einer Identifikationsfigur im Verein.

Sportvorstand Bastian Fuhrken findet klare Worte für den scheidenden Angreifer: Dähnenkamp habe sich nicht nur sportlich eingebracht, sondern sei auch menschlich eine prägende Figur im Mannschaftsgefüge gewesen. „Mit Dähne verlässt uns eine echte Identifikationsfigur“, wird Fuhrken zitiert. Der Verein dankt ihm ausdrücklich für seinen Einsatz und betont die enge Bindung über die sportliche Rolle hinaus.

Auch der Spieler selbst zeigt sich emotional. Trotz teils eingeschränkter Einsatzzeiten hebt er die besondere Atmosphäre im Klub hervor und spricht von „Freunden fürs Leben“, die er in Delmenhorst gewonnen habe. Besonders das Umfeld, die Fans sowie das Trainer- und Staffteam hebt er hervor.

Privater Neustart statt sportlicher Verlängerung

Der entscheidende Faktor für den Abschied liegt nicht im sportlichen Bereich. Dähnenkamp setzt künftig bewusst andere Prioritäten und richtet seinen Fokus auf den Hausbau und seine private Lebensplanung.

„Mit dem Fokus auf unseren Hausbau beginnt jetzt ein neuer Abschnitt für mich und meine Frau“, erklärte der Stürmer. Damit zieht sich der Angreifer aus dem intensiven Oberliga-Alltag zurück – zumindest in seiner bisherigen Form.

Bis zum Saisonende bleibt der Blick jedoch klar auf das Sportliche gerichtet. Für den SV Atlas Delmenhorst und den Spieler selbst steht die Meisterschaftsentscheidung im Vordergrund. Erst danach wird der emotionale Abschied endgültig vollzogen.

Der Klub verliert damit nicht nur einen Angreifer mit Erfahrung und Torinstinkt, sondern auch eine Persönlichkeit, die über Jahre hinweg die Entwicklung des Teams mitgeprägt hat.