2026-03-13T07:45:35.464Z

Spielbericht

"Abhaken und Mund abwischen" - Dinklage verliert beim TuS Esens

Hausherren klettern einen Platz nach oben

von NK · Gestern, 21:58 Uhr · 0 Leser
– Foto: H.Hartmann-WSM-Sport

Der TV Dinklage musste sich beim TuS Esens mit 2:4 geschlagen geben. Für die Gastgeber war es der zweite Sieg in Serie,wodruch Esens auf Platz 13 kletterte. Nachdem das Hinspiel noch mit 2:1 an Dinklage gegangen war, konnte sich der Aufsteiger am Freitagabend also revanchieren..

Die Gäste starteten zunächst gut in die Partie und gingen früh durch Fyn Hollmeyer (14.) in Führung. Trainer Tobias Langemeyer zeigte sich mit der Anfangsphase zufrieden: „In den ersten 25 Minuten war es ein gutes Spiel von uns. Wir haben unseren Plan sehr gut umgesetzt und alles im Griff gehabt. Danach haben wir unser Konzept verlassen und bis zur Pause echt schlecht gespielt. So fing sich Dinklage auch zwei Tore von Jan Sabath und Daniil Osadets.

Auch im zweiten Durchgang blieb Dinklage zunächst ohne die nötige Durchschlagskraft: „In der zweiten Halbzeit waren wir kontrolliert, ohne richtig zwingend zu werden.“ Dennoch gelang durch Theo Heimann per Foulelfmeter (69.) der Ausgleich. In der Schlussphase boten sich sogar Chancen zur Führung, doch die Tore fielen auf der anderen Seite.

Nach einer Ecke fiel das 3:2 (88.) durch Remko Til, ehe in der Nachspielzeit das 4:2 von Niklas Sukowski folgte. Langemeyer ordnete die Partie klar ein: „Unterm Strich haben uns die 20-25 Minuten in der 1.Halbzeit den Sieg gekostet. Außerdem hat Esens auf ihrem gewohnten Kunstrasen ein sehr gutes Spiel gemacht.“

„Dieses Spiel ist bezeichnend für diese Saison. Jetzt gilt es weiter, an der Entwicklung zu arbeiten und wir werden intern die Dinge richtig einordnen.“ Trotz Rückschlag blickt der Trainer nach vorne: „Wir werden die Herausforderungen weiter annehmen, sind auf allen Ebenen hart am arbeiten und wissen, was in der Zukunft für tolle Zeiten auf uns zukommen.“

Für die kommenden Wochen gibt Langemeyer die Richtung vor: „Abhaken, Mund abwischen, mit dem brutal jungen Kader weiter Gas geben und für die Zukunft entwickeln.“