2026-06-17T14:51:57.883Z

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"Ab Mitte der Hinrunde haben wir dann aber volle Fahrt aufgenommen"

FuPa stelle Aufsteiger vor: Der FC Lindenberg schafft über die Relegation den Aufstieg in die Kreisliga A2 Bodensee.

von red · Heute, 15:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: FC Lindenberg

Der FC Lindenberg hat den Sprung in die Kreisliga A2 Bodensee über die Relegation geschafft. Nach einem holprigen Saisonstart fand die Mannschaft im weiteren Verlauf zu einer bemerkenswerten Form und spielte sich in einen regelrechten Flow. Trainer Gerhard Sulzbacher zieht Bilanz über emotionale Feiern, den herausragenden Teamgeist der Mannschaft und definiert die sachlichen Ziele für die kommende Spielzeit.

Der emotionale Jubel im Clubheim

Der geglückte Aufstieg löste im Verein eine Welle der Erleichterung und puren Freude aus. Die Mannschaft und ihre Unterstützer ließen den Emotionen nach dem entscheidenden Erfolg freien Lauf. „Die Aufstiegsfeier noch am selben Abend im Clubheim Lindenberg war natürlich voller Freude und dauerte bis in die frühen Morgenstunden“, sagt Gerhard Sulzbacher gegenüber FuPa und fügt hinzu: „Ab Samstagmittag ging es dann mit einer Gartenparty weiter.“

Vom schwierigen Start in den Erfolgsflow

Dabei verlief die Spielzeit keineswegs von Beginn an nach Plan, was den endgültigen Triumph umso intensiver macht. „Nach einer schwierigen Startphase konnten wir nicht mit dem Aufstieg rechnen“, erklärt Gerhard Sulzbacher und führt fort: „Ab Mitte der Hinrunde haben wir dann aber volle Fahrt aufgenommen und uns in einen richtigen Flow gespielt.“ Die Konkurrenz in der Liga verlangte dem Team von Anfang an alles ab, weshalb das ursprüngliche Vorhaben zunächst deutlich bescheidener ausfiel. „In unserer Liga waren starke Mannschaften, und wir hatten das Ziel, uns zu behaupten und ein kompaktes Team zu formen“, betont der Trainer rückblickend.

Ruhe und Nervenstärke in heißen Phasen

Der Schlüssel zum sportlichen Erfolg lag letztlich in der besonnenen Reaktion auf anfängliche Rückschläge und der geschlossenen Mannschaftsleistung. „Wichtig war, dass wir anfangs Ruhe bewahrt haben und sich jeder einzelne Spieler dann kontinuierlich gesteigert hat“, beschreibt Gerhard Sulzbacher die Entwicklung des Kaders. Diese Steigerung betraf die gesamte Mannschaft und schweißte die Akteure eng zusammen. „Der Zusammenhalt im Team Erste und im Team Zweite ist absolut top. Oft haben wir auch in ‚heißen Spielen‘ sehr gute Nervenstärke bewiesen“, erklärt der Coach.

Die Belohnung durch den Hüttenzauber

Nach den nervenaufreibenden und intensiven Wochen der Relegation steht für die Aufstiegshelden nun der gesellige Teil an, um den gemeinsamen Erfolg gebührend zu würdigen. Die Planungen für den anstehenden Ausflug sind bereits fixiert. „In Kürze ist eine Abschlussfahrt im Plan, und es wird auch einen ‚Hüttenzauber‘ geben“, kündigt Gerhard Sulzbacher an.

Kontinuität und eigene Jugend bei der Kaderplanung

Trotz der ausgelassenen Feierlichkeiten laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für die kommenden sportlichen Aufgaben in der höheren Spielklasse. Die personelle Ausrichtung für das neue Spieljahr steht dabei ganz im Zeichen der Stabilität. „Grundsätzlich wollen wir mit dem Aufstiegskader auch in die neue Saison gehen“, sagt Gerhard Sulzbacher und betont: „Dazu kommen noch junge Spieler aus den eigenen Reihen, und es laufen auch sonst noch Gespräche.“

Das neue Saisonziel im Tabellenmittelfeld

Der Blick des Aufsteigers richtet sich somit fest auf die neue Saison. Die kommende Spielzeit bringt eine neue sportliche Realität mit sich, der man beim FC Lindenberg mit Respekt, aber auch mit gesundem Selbstvertrauen begegnet. „Die Kreisliga A in der Saison 2026/2027 wird sehr stark sein“, erklärt Gerhard Sulzbacher und führt fort: „Wir wollen unsere Leistungen weiter steigern, und es ist ein Platz im Mittelfeld der Liga erstrebenswert!“