
Alemannia Aachen klettert mit Hilfe von Top-Torjäger Lars Gindorf Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller. Beim 3:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart II traf der Shootingstart der Kaiserstädter doppelt. Der SSV Jahn Regensburg verpasste dem enttäuschenden TSV 1860 München eine Abreibung. Viktoria Köln mühte sich zu einem Dreier beim SV Wehen Wiesbaden.
Sowohl für den VfL Osnabrück als auch für Rot-Weiss Essen waren drei Punkte verbunden mit einem harten Stück Arbeit. Der VfL behauptete sich bei Energie Cottbus, RWE hatte am Ende gegen den FC Ingolstadt die Nase vorn. Unterdessen feierte der 1. FC Schweinfurt ein seltenes Erfolgserlebnis. Gegen die TSG Hoffenheim II reichte den Schnüdeln ein knapper 2:1-Erfolg.
Am Freitagabend erledigte der MSV Duisburg gegen den SV Waldhof Mannheim seine Hausaufgaben und bleibt weiter in der Verlosung um die besten drei Plätze.
Der MSV Duisburg verteidigt für den Moment seinen Platz an der Sonne. Am Ende einer gelungenen Vorstellung fuhren die Zebras drei Punkte ein, wobei der Anschlusstreffer von Terrence Boyd sicher noch für die ein oder andere stressbedingte Schweißperle auf der Stirn der Duisburger sorgte.
MSV Duisburg – SV Waldhof Mannheim 2:1
MSV Duisburg: Maximilian Braune, Tobias Fleckstein, Joshua Bitter, Alexander Hahn, Can Coskun, Mert Göckan, Rasim Bulic, Conor Noß (90. Leon Müller), Christian Viet (90. Steffen Meuer), Patrick Sussek (77. Jesse Tugbenyo), Tim Heike (70. Florian Krüger) - Trainer: Dietmar Hirsch
SV Waldhof Mannheim: Thijmen Nijhuis, Malte Karbstein, Julian Rieckmann (84. Tim Sechelmann), Lukas Klünter, Niklas Hoffmann, Samuel Abifade, Arianit Ferati, Diego Michel (72. Djayson Mendes), Kennedy Okpala, Felix Lohkemper (84. Emmanuel Iwe), Masca (70. Terrence Boyd) - Trainer: Luc Holtz
Schiedsrichter: Christian Ballweg - Zuschauer: 22241
Tore: 1:0 Conor Noß (20.), 2:0 Joshua Bitter (69.), 2:1 Terrence Boyd (85.)
Essen kam mit viel Rückenwind in die Partie, konnte aber schon früh tief durchatmen, nachdem sowohl Dennis Kaygin als auch Julian Kügel nicht an RWE-Keeper Jakob Golz vorbeikamen, Max Besuschkow schoss in der Situation schlussendlich am Tor vorbei (7.). RWE hatte eigentlich optisch das Spiel in der Hand, konnte daraus aber nur bedingt Profit erzielen. Kaito Mizuta hatte eine der wenigen guten Gelegenheiten, wurde nach einem Lauf quer über das Spielfeld vor dem Strafraum des FCI gestoppt (37.).

Nach der Pause brach dann doch der Bann. Ahmet Arslan fand mit seiner Hereingabe den Schädel von Jaka Cuber Potocnik, der in seinem ersten Einsatz von Beginn direkt einnetzen durfte (51.). Essen verwaltete die Partie daraufhin, ließ fast gar keine echten Torannäherungen der Schanzer zu. So schien die Partie nach dem zweiten Treffer der Gäste fast entschieden. Nach Ballgewinn legte Torben Müsel auf Mizuta ab, der sicher abschloss (77.). Unverhofft wurde es aber noch einmal brenzlig. Ramien Safi legte Yann Sturm im eignen Strafraum. Den folgenden Elfmeter verwandelte Kaygin zum Anschluss (81.). Echtes Aufbäumen war daraufhin aber nicht mehr von dem FCI zu vernehmen. RWE geht stattdessen weiter in großen Schritten auf die Aufstiegsränge zu.
FC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss Essen 1:2
FC Ingolstadt 04: Kai Eisele, Marcel Costly (69. Yann Sturm), Simon Lorenz, Linus Rosenlöcher (83. Davide Sekulovic), Jonas Scholz, Yannick Deichmann, Max Plath, Max Besuschkow, Dennis Kaygin (88. Lukas Fröde), Frederik Carlsen (83. Frederik Christensen), Julian Kügel (46. Mads Borchers) - Co-Trainer: Fabian Reichler - Co-Trainer: Ilia Gruev - Co-Trainer: Nico Hurst
Rot-Weiss Essen: Jakob Golz, José-Enrique Rios Alonso, Lucas Brumme, Tobias Kraulich, Michael Kostka (89. Jannik Hofmann), Torben Müsel, Tom Moustier, Ahmet Arslan (78. Gianluca Swajkowski), Kaito Mizuta (85. Michael Schultz), Marvin Obuz (78. Ramien Safi), Jaka Cuber Potocnik (89. Marek Janssen) - Co-Trainer: Aaron Beißwenger - Co-Trainer: Paul Freier - Co-Trainer: Lars Fleischer - Co-Trainer: Philip Kipp
Schiedsrichter: Justin Joel Hasmann (Neunkirchen) - Zuschauer: 4446
Tore: 0:1 Jaka Cuber Potocnik (51.), 0:2 Kaito Mizuta (77.), 1:2 Dennis Kaygin (81. Foulelfmeter)

Das Spiel kannte von Beginn an nur eine Richtung. Die Gäste aus Rostock dominierten die Partie und bekamen bereits nach zwölf Minuten einen Handelfmeter zugesprochen. Kenan Fatkic verwandelte sicher (13.). Und die Rostocker machten direkt weiter. Nach einem langen Einwurf in den Strafraum der Ulmer verlängerte Ryan Don Naderi den Ball per Kopf auf den zweiten Pfosten, wo Andreas Vogelsammer den Ball nur noch über die Linie drücken musste (16.). Bereits nach 16 Minuten stand es damit 2:0 für die Gäste. Und auch danach ließ das Team von Trainer Daniel Brinkmann nicht nach. In der 27. Minute war es dann Naderi, der mit seinem Tor zum 3:0 bereits früh alles klar machte. Vogelsammers Flanke von der rechten Seite verwertete der 22-Jährige artistisch per Flugkopfball und erzielte sein sechstes Saisontor. Von der Heimmannschaft gab es weiterhin nichts zu sehen und so setzte Hansa dem Spiel weiter seinen Stempel auf. Das 4:0 kurz vor der Halbzeit erzielte ebenfalls Naderi per Kopf nach einer Ecke von Marco Schuster (44.).
In der zweiten Halbzeit schaltete Hansa Rostock ein paar Gänge zurück, kam trotzdem allerdings immer wieder zu Chancen. Vogelsammer zielte erst Zentimeter daneben (54.) und scheiterte knapp zwei Minuten später an Debütant Max Schmitt (56.). Die Leihgabe des FC Bayern München konnte sich noch weitere Male auszeichnen und parierte herausragend gegen Emil Holten (67.) und Naderi (69.). Offensiv gelang den Abstiegsgefährdeten Ulmer weiterhin gar nichts, während die Rostocker noch einmal nachlegten. In der 81. Minute erzielte Holten das 5:0, womit der Nachmittag aus Ulmer Sicht endgültig gelaufen war.
Nach einem Querpass von Neidhart musste Holten den Ball nur noch über die Linie schieben.Hansa Rostock festigt mit diesem furiosen Auswärtssieg seinen Platz im sicheren Tabellenmittelfeld und kann sogar ein wenig auf die Aufstiegsplätze schielen. Lediglich fünf Punkte trennen den Rostocker vom zweiten Platz. Für die Ulmer geht es nach dieser derben Heimniederlage dagegen weiter bergab. Der Zweitligaabsteiger befindet sich nun auf dem 18. Tabellenplatz und ist seit fünf Spielen sieglos. Nach der Länderspielpause geht es zum Schlusslicht TSV Havelse.
SSV Ulm 1846 Fußball – F.C. Hansa Rostock 0:5
SSV Ulm 1846 Fußball: Max Schmitt, Jonathan Meier, Felix Vater, Jan Boller, Luis Görlich (46. Max Scholze), Dennis Chessa, Max Julian Brandt, Dennis Dressel (86. Benedikt Ehe), Ben Westermeier (46. Lucas Röser), Paul-Philipp Besong (46. Elias Löder), Leon Dajaku (76. Ensar Aksakal)
F.C. Hansa Rostock: Benjamin Uphoff, Benno Dietze, Florian Carstens (66. Leon Reichardt), Viktor Bergh, Franz Pfanne, Marco Schuster, Jan Mejdr (65. Nico Neidhart), Kenan Fatkic, Cedric Harenbrock (38. Paul Stock), Ryan Don Naderi (77. Maximilian Krauß), Andreas Voglsammer (66. Emil Holten)
Schiedsrichter: Cengiz Kabalakli
Tore: 0:1 Kenan Fatkic (13. Foulelfmeter), 0:2 Andreas Voglsammer (17.), 0:3 Ryan Don Naderi (28.), 0:4 Ryan Don Naderi (44.), 0:5 Emil Holten (81.)
Cottbus hatte in den Anfangszügen der Partie Vorteile in Sachen Ballbesitz, Osnabrück ließ aber auch nicht viel zu. So blieben ernsthafte Torchancen Mangelware, das für den neutralen Zuschauer zähe Geschehen spielte sich zumeist zwischen den Strafräumen ab.

Torannäherung verbuchte die Cottbuser schließlich im Verlauf der zweiten Hälfte durch den zuvor eingewechselten Tolcay Cigerci (67.) und daraufhin Henry Rorig, der in Lukas Jonsson seinen Meister fand (73.). Vom VfL kam nach vorne eigentlich fast gar nicht, so durfte Energie auch bedient in die Röhre schauen, als Ismail Badjie die erste echte Chance der Gäste direkt eiskalt verwandelte (74.). Kurz hätte Robin Meißner sogar noch erhöhen können, traf jedoch nur den Querbalken (78.). Cottbus schmiss naturgemäß noch einmal Mann und Maus nach vorne, die beste Defensive der Liga war an diesem Samstag aber einfach nicht zu knacken. Im Tableau zieht Osnabrück damit auch mit Cottbus gleich.
FC Energie Cottbus – VfL Osnabrück 0:1
FC Energie Cottbus: Marius Funk, Henry Rorig, Nyamekye Awortwie-Grant, Leon Guwara (61. Anderson Lucoqui), King Manu (81. Can-Yahya Moustfa), Axel Borgmann, Dominik Pelivan, Lukas Michelbrink (81. Justin Butler), Moritz Hannemann (81. Merveille Biankadi), Timmy Thiele (46. Tolcay Cigerci), Erik Engelhardt
VfL Osnabrück: Lukas Jonsson, Niklas Wiemann, Jannik Müller, Robin Fabinski, Patrick Kammerbauer, Lars Kehl (85. Tony Rudy Lesueur), David Kopacz (61. Ismail Badjie), Bjarke Jacobsen, Frederik Christensen, Fridolin Wagner, Robin Meißner (92. Luc Ihorst)
Schiedsrichter: Florian Lechner (Berlin) - Zuschauer: 11072
Tore: 0:1 Ismail Badjie (74.)
Die im Aufwind befindlichen Verler hatten zunächst das Heft des Handelns in der Hand, doch erst nach einer anfänglichen Abtastphase wurde es dann auch gefährlich. Alessio Besio stach folgerichtig auf Vorarbeit von Oualid Mhamdi (27.) zu. Der Torschütze trat auch kurz darauf in den Fokus, als Martin Männel mit einer sehenswerten Parade erneuten Einschlag des Angreifers verhinderte (29.).
Die Veilchen waren bis dahin und in der Folge in erster Linie auf die eigene Defensivarbeit konzentriert, meldeten sich erst mit Anbruch der Schlussphase in der gegnerischen Gefahrenzone an. Jannic Ehlers scheiterte dabei an einem herausragenden Reflex von Philipp Schulze (71.), gleiches galt kurz darauf auch für Julian Guttau (72.). Bei der darauffolgenden Ecke sollte sich das kurze Zwischenhoch jedoch bezahlt machen, als Jonas Arweiler unglücklich ins eigene Tor und damit zum Ausgleich traf (72.). Verl war in den finalen Spielminuten um die erneute Führung bemüht, doch die Abwehr der Gäste hielt stand. Beinahe sorgte der eingewechselte Erik Weinhauer tief in der Nachspielzeit sogar noch für den schmeichelhaften Siegtreffer, setzt seinen Versuch aber am Tor vorbei (90.+5).
Für Verl wäre gemessen an den Spielanteilen sicher mehr möglich gewesen, Aue kann mit dem einen Zähler hochzufrieden sein.
SC Verl – FC Erzgebirge Aue 1:1
SC Verl: Philipp Schulze, Fynn Otto, Niko Kijewski, Oualid Mhamdi, Martin Ens, Berkan Taz, Timur Gayret, Joshua Eze (74. Yari Otto), Dennis Waidner, Jonas Arweiler (85. Michel Stöcker) (85. Julian Stark), Alessio Besio (74. Chilohem Onuoha)
FC Erzgebirge Aue: Martin Männel, Erik Majetschak, Pascal Fallmann, Ryan Malone, Eric Uhlmann, Tristan Zobel, Marvin Stefaniak (84. Paul Seidel), Mika Clausen (73. Erik Weinhauer), Julian Guttau (91. Boris Tashchy), Ricky Bornschein (46. Luan Simnica), Jannic Ehlers (73. Marcel Bär)
Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen) - Zuschauer: 2500
Tore: 1:0 Alessio Besio (27.), 1:1 Jonas Arweiler (72. Eigentor)
Nach ausgeglichener Anfangsphase gewannen die Hausherren zunehmend an Obergewicht und verhinderten, dass die Sinsheimer zur Entfaltung kamen. Der erfrischende Auftritt der Schweinfurter wurde mit einem sehenswerten Führungstreffer belohnt. Kristian Böhnlein feuerte einen Volley im Anschluss an einen Eckball unter den Giebel (28.). Auf der anderen Seite vergab die TSG in Person von Deniz Zeitler die postwendende Antwort (30.). Von Hoffenheim kam daraufhin nicht genug und der 1. FC zeigte sich ungewohnt konsequent. Luca Trslic schickte Joshua Endres mit einem langen Ball auf die Reise, der die ungeordnete Defensive der Gäste nutzte und per Heber die Führung verdoppelte (44.). Die TSG wachte aber noch vor Halbzeitpfiff auf und verkürzte durch Paul Hennrich, der am Ende einer schönen Kombination Toni Stahl überwand (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel war Schweinfurt darauf erpicht, das Ergebnis zu halten, Hoffenheim fehlten gleichzeitig auch offensiv die richtigen Ansätze um das Kellerkind zu knacken. Kurz vor Schluss hatte noch Nader El-Jindaoui mit einem platzierten Versucht die Chance auf den Ausgleich, doch Stahl war zur Stelle (90.). Final ist es also der zweite Saisonsieg für die Schnüdel, die damit für den Moment die rote Laterne abgeben.
1. FC Schweinfurt 05 – TSG 1899 Hoffenheim II 2:1
1. FC Schweinfurt 05: Toni Stahl, Luca Trslic (81. Uche Obiogumu) (92. Michael Dellinger), Nick Doktorczyk (64. Lucas Zeller), Thomas Meißner, Pius Krätschmer, Ekin Çelebi, Kristian Böhnlein, Johannes Geis (92. Devin Angleberger), Joshua Endres (64. Lauris Bausenwein), Jakob Tranziska, Manuel Wintzheimer - Trainer: Victor Kleinhenz
TSG 1899 Hoffenheim II: Lúkas Petersson, Yannis Hör, Florian Bähr, Yannik Lührs, Luka Djuric, Diren Dagdeviren (84. Lars Strobl), Arian Llugiqi (71. Leonard Krasniqi), Ruben Reisig, Paul Hennrich (57. Nader El-Jindaoui), Ben Opoku (71. Alex Honajzer), Deniz Zeitler (84. Simon Kalambayi)
Schiedsrichter: Luca Jürgensen - Zuschauer: 3655
Tore: 1:0 Kristian Böhnlein (28.), 2:0 Joshua Endres (44.), 2:1 Paul Hennrich (45.+1)
Havelse fand sich schon früh im Rückstand. Philipp Fahrner schnappte sich die Kugel und gab weiter auf Dominic Baumann, der sicher zur Führung abschloss (5.). Saarbrücken ließ die Angelegenheit daraufhin größtenteils schleifen, ließ den Aufsteiger immer wieder aktiv am Spielgeschehen teilhaben. Die daraus resultierende Quittung ließ aber noch auf sich warten. Stattdessen war der FCS im zweiten Durchgang noch einmal an der Reihe, prüfte mit einem Abschluss von dem frisch eingewechselten Rodney Elongo-Yombo Keeper Tom Opitz (55.).
Die Gäste aus Niedersachsen hielten ansonsten weiter gut mit und wagten sich auch noch in die gegnerischen Gefahrenzonen. Marko Ilic fand mit seiner Hereingabe Leon Sommer, der zum hochverdienten Ausgleich einköpfte (68.). Eine echte Schlussoffensive war von den Saarländern nicht mehr auszumachen. Insgesamt steht ein dürftiger Punkt gegen den neuen Tabellenletzten zu Buche.
1. FC Saarbrücken – TSV Havelse 1:1
1. FC Saarbrücken: Phillip Menzel, Calogero Rizzuto, Philip Fahrner (74. Patrick Schmidt), Lasse Wilhelm, Sven Sonnenberg, Joel Bichsel, Richard Neudecker (46. Kasim Rabihic), Elijah Krahn, Florian Pick (46. Rodney Elongo-Yombo), Kai Brünker (76. Tim Civeja), Dominic Baumann
TSV Havelse: Tom Opitz, Dominic Minz (84. Marco Schleef), Besfort Kolgeci, Semi Belkahia, Jannik Oltrogge, Florian Riedel, Johann Berger, Leon Sommer, Robin Müller, John Xaver Posselt (74. Lorenzo Paldino), Arlind Rexhepi (62. Yannik Jaeschke) (62. Marko Ilic)
Schiedsrichter: Davina Lutz (Poppenhausen) - Zuschauer: 11814
Tore: 1:0 Dominic Baumann (4.), 1:1 Leon Sommer (68.)
In der Anfangsphase trat Noah Darvich in vielerlei Hinsicht in den Fokus. So war der Stuttgarter Youngster zuerst Vorlagengeber für Mohamed Sankoh (6.), verfehlte wenig später selbst das Gehäuse nur knapp (8.). Und nach einem Vorstoß der bis dahin harmlosen Alemannen legte Darvich auch noch Mika Schroers in der Gefahrenzone, Lars Gindorf verwandelte den Strafstoß wie inzwischen üblich (21.). Aus der plötzlichen Führung wurde auch noch ein Doppelschlag. Nach einem Kopfball in von Emmanuel Elekwa in den Lauf von Mika Schroers schloss dieser cool ins lange Eck ab (24.). Auf der anderen Seite drückte Nicolas Sessa einen Querschläger von Faton Ademi ins lange Eck (28.).

Die knappe Führung behauptete Aachen über lange Strecken, ohne dabei selbst allzu viel in die Offensive zu stecken. In der Schlussphase mussten die Kaiserstädter noch einmal durchatmen, als Sessa die Kugel mitten im Strafraum mit voller Wucht über die Latte feuerte (80.). Spätestens als Gindorf nach einer resoluten Einzelaktion das 3:1 erzielte (90.+5), war der Deckel drauf. Aachen gewinnt somit das Debüt unter Mersad Selimbegovic und gleich das dritte Spiel in Folge.
VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen 1:3
VfB Stuttgart II: Florian Hellstern, Dominik Nothnagel, Michael Glück, Leny Meyer, Nicolas Sessa, Christopher Olivier (86. Alexander Groiß), Julian Lüers (74. Abdenego Nankishi), Noah Darvich, Yanik Spalt (74. Samuele Di Benedetto), Mohamed Sankoh (64. Lauri Penna), Mansour Ouro-Tagba
Alemannia Aachen: Jan Olschowsky, Felix Meyer (46. Sasa Strujic), Pierre Nadjombe, Marius Wegmann, Bentley-Baxter Bahn (86. Marc Richter), Faton Ademi (88. Joel Da Silva Kiala), Danilo Wiebe, Jeremias Lorch (79. Mehdi Loune), Lars Gindorf, Emmanuel-Chinedu Elekwa (68. Kwasi Wriedt), Mika Schroers - Trainer: Ilyas Trenz
Schiedsrichter: Lennart Kernchen - Zuschauer: 1500
Tore: 0:1 Lars Gindorf (21. Foulelfmeter), 0:2 Mika Schroers (24.), 1:2 Nicolas Sessa (28.), 1:3 Lars Gindorf (90.+5)
Regensburg hatte schon früh das Heft des Handelns in der Hand. 1860 durfte sich glücklich schätzen, dass Benedikt Bauer nur den Querbalken statt des Tornetzes traf (10.). Es brauchte jedoch rund eine halbe Stunde, bis sich aus dem Übergewicht auch Zählbares ergab. Lukas Hermes besorgte mit einem Schuss ins Eck die Führung für den Jahn (32.).

Nach dem Seitenwechsel wurden die bis dahin blassen Münchener etwas stärker. So verpassten Sigurd Haugen und Florian Niederlechner im Verbund die Chance auf den Ausgleich (61.). Stattdessen drehten die Hausherren in der Schlussphase noch einmal auf. Leopold Wurm erhöhte zunächst nach einem Eckball (75.). Noel Eichinger sorgte daraufhin vom Elfmeterpunkt für die Vorentscheidung (81.), Philipp Müller legte sogar noch einen drauf (86.) für eine insgesamt äußerst enttäuschende Vorstellung der Gäste.
SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München 4:0
SSV Jahn Regensburg: Felix Gebhardt, Benedikt Saller (69. Philipp Müller), Robin Ziegele (50. Leo Mätzler), Leopold Wurm, Benedikt Bauer, Felix Strauss, Noel Eichinger, Sebastian Stolze (69. Oscar Schönfelder), Adrian Fein, Eric Hottmann, Lucas Hermes (89. Dejan Galjen) - Trainer: Michael Wimmer
TSV 1860 München: Thomas Dähne, Max Reinthaler, Sean Dulic, Clemens Lippmann (76. Maximilian Wolfram), Siemen Voet (90. Lasse Faßmann), Marvin Rittmüller, David Philipp (76. Patrick Hobsch), Thore Jacobsen, Max Christiansen (46. Philipp Maier), Kevin Volland (46. Florian Niederlechner), Sigurd Haugen - Trainer: Markus Kauczinski
Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover) - Zuschauer: 15210
Tore: 1:0 Lucas Hermes (32.), 2:0 Leopold Wurm (75.), 3:0 Noel Eichinger (80.), 4:0 Philipp Müller (86.)
Lex-Tyger Lobinger näherte sich dem ersten Treffer früh an, traf jedoch nur den Pfosten (15.). Auch Simon Handle traf wenig später mit dem Querbalken nur das Gehäuse (23.). David Otto konnte es später nicht besser machen, er scheiterte an Schlussmann Noah Brdar (26.).
Für den SVWW hatte kurz vor der Pause Tarik Gözüsirin noch eine ordentliche Gelegenheit. Er scheiterte aus spitzem Winkel jedoch an Dudu (44.). Diesen Schwung nahmen die Hausherren in den zweiten Durchgang, konnten damit aber nur selten besonders zwingend agieren. Stattdessen bugsierte Otto eine Direktabnahme von Handle mit dem Kopf ins Tor der Wiesbaden (83.). Die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung brachten die Domstädter über die Zeit und halten damit den Kontakt zur Spitzengruppe.
SV Wehen Wiesbaden – Viktoria Köln 0:1
SV Wehen Wiesbaden: Noah Brdar, Justin Janitzek, Niklas May (62. Fabian Greilinger), Jordy Gillekens, Tarik Gözüsirin, Ole Wohlers, Ryan Johansson, Donny Bogicevic (86. Ivan Franjic), David Suárez, Nikolas Agrafiotis (73. Lukas Schleimer), Moritz Flotho (86. Jan Becker)
Viktoria Köln: Eduardo Dos Santos Haesler, Simon Handle, Christoph Greger, Lars Dietz, Meiko Sponsel, Tim Kloss (62. Yannick Tonye), Lucas Wolf (80. Florian Engelhardt), Leonhard Münst, Frank Ronstadt, Lex-Tyger Lobinger (79. Benjamin Zank), David Otto
Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt) - Zuschauer: 4000
Tore: 0:1 David Otto (83.)
15. Spieltag
21.11.25 TSG 1899 Hoffenheim II - MSV Duisburg
22.11.25 SV Waldhof Mannheim - SV Wehen Wiesbaden
22.11.25 Viktoria Köln - SC Verl
22.11.25 F.C. Hansa Rostock - 1. FC Schweinfurt 05
22.11.25 TSV Havelse - SSV Ulm 1846 Fußball
22.11.25 Alemannia Aachen - SSV Jahn Regensburg
22.11.25 VfL Osnabrück - FC Ingolstadt 04
23.11.25 TSV 1860 München - 1. FC Saarbrücken
23.11.25 FC Erzgebirge Aue - VfB Stuttgart II
23.11.25 Rot-Weiss Essen - FC Energie Cottbus
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